zentrale_fotolia_pressemitteilungen_final_33192928_leerer_block.jpg
 
 

Biotonnenleerung wieder im zweiwöchentlichen Rhythmus

Ab November werden die Biotonnen wieder alle 14 Tage geleert. Damit endet auch die Leerung der zusätzlichen Saison-Biotonne. Die Saison-Tonnen können auf dem Grundstück verbleiben und im nächsten Frühjahr ab Mai wieder zur Leerung bereitgestellt werden.

Dazu gibt es einige Tipps, um die Biotonne auch in den kalten Monaten problemlos nutzen zu können. Bei Frost kann es passieren, dass die Bioabfälle in der braunen Tonne festfrieren und sich bei der Leerung nicht oder nicht vollständig aus der Tonne lösen. Hauptursache sind die feuchten Küchenabfälle und im Herbst vor allem das nasse Laub.

Kaffeefilter, Teebeutel und ähnlich nasse Küchenabfälle lässt man erst gut abtropfen, bevor man sie in Zeitung eingewickelt in die Biotonne gibt. Das Zeitungspapier nimmt die Feuchtigkeit auf und verhindert das Anfrieren. Ein oder zwei Eierschachteln oder ein paar Zweige am Tonnenboden sorgen zusätzlich für „trockene Füße“.

Wichtig ist, dass die Bioabfälle nicht in die Tonne gepresst werden. Ideal wäre - zumindest in der Nacht vor der Leerung - ein frostsicherer Standort, wie die Garage, ein Schuppen oder ein Abstellraum.

Wenn die Abfälle doch einmal am Tonnenrand festgefroren sind, sollte nicht mit harten Gegenständen gegen die Tonne geschlagen werden, um die Bioabfälle loszueisen. Denn bei großer Kälte wird der Kunststoff spröde und es besteht die Gefahr, dass die Abfallbehälter brechen. Besser ist es, vorsichtig mit einer Schaufel oder einem Stock zu versuchen, den Inhalt zu lösen. Wurde die Tonne bei gefrorenem Inhalt nicht oder nicht vollständig geleert, ist eine nachträgliche Leerung leider nicht möglich.

Die größten Feinde im Biomüll sind auf jeden Fall Glas, Metall und Kunststoffe, da sie die Verwertung des Bioguts zu hochwertigem Kompost verhindern. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen appelliert daher an alle Tonnennutzer, zur Sammlung der Bioabfälle keine Beutel aus Kunststoff zu verwenden, da diese in der Kompostieranlage aufwändig aussortiert werden müssen.

Auch die Folienbeutel aus Biokunststoff gehören nicht in die Biotonne, da sie den natürlichen Verrottungsprozess stören und nicht eindeutig von den Einkaufstüten aus Plastik zu unterscheiden sind. Stattdessen sollten Papier- und Bäckertüten oder Zeitungspapier verwendet werden.

Für Ihre Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.