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Europaweit erster Adventure Campus kommt nach Treuchtlingen
Der Landkreis bekommt eine eigene Hochschule
Großansicht in neuem Fenster: Vertragsunterzeichnung
Freude über die Einigung: MDL Wägemann, Bürgermeister Baum, Prof.Dr.Dr. Werner und Landrat Uhl bei der Vertragsunterzeichnung im Treuchtlinger Rathaus. Foto: Kaufmann

Bereits ab dem Wintersemester 2010/2011 werden sich auf dem Gelände der ehemaligen Berufsgenossenschaftlichen Bildungsstätte in Treuchtlingen die ersten Studenten tummeln.

Der „Adventure Campus" soll nach dem Vorbild einer Partnerschule in den USA als bislang einziger seiner Art in Europa zu einem Zentrum für das Segment Freizeit- und Adventure- Management in Deutschland und ganz Europa werden.


Sämtliche Studienangebote werden auch in englischer Sprache angeboten, was die internationale Ausrichtung unterstreicht.


Mit dem Angebot kommt auch das entsprechende Personal nach Treuchtlingen: Mittelfristig sollen 40 bis 70 Professoren sowie 50 bis 70 Servicemitarbeiter dort beschäftigt werden. Im Altmühltal sollen dann 700 bis 1000 Studenten studieren. Allerdings herrscht an der privaten Hochschule für angewandtes Management nur in kleinen zeitlichen Blöcken Anwesenheitspflicht. Die meiste Zeit sind die Studenten studienbegleitend in Unternehmen beschäftigt oder studieren neben ihrem Beruf.



 

Die Hochschulansiedlung ist der erste große Erfolg des Regionalmanagements, dem sich Landrat Franz Xaver Uhl mit seinem Amtsantritt vor zwei Jahren verschrieben hat. Und es ist das Resultat einer überparteilichen Zusammenarbeit, die es so vor Uhl im Landkreis noch nicht gab. Zusammen mit MdL Gerhard Wägemann, Treuchtlingens Bürgermeister Werner Baum, Dr. Karl-Friedrich Ossberger (Ehrenvorsitzender der IHK Weißenburg-Gunzenhausen), Grünen-Kreisrätin Regina Sörgel, CSU-Kreistagsfraktionschef Peter Gallenmüller sowie engagierten Mitarbeitern des Landratsamtes und der Stadt Treuchtlingen ist es gelungen, die Öffentlichkeit mit diesem Coup zu überraschen.

Dieser Überraschungsmoment war den Beteiligten sehr wichtig. Denn bei Projekten dieser Art gibt es viele Neider.


Warum sich Prof. Dr. Dr. Christian Werner, der Präsident der staatlich anerkannten privaten Hochschule, sich ausgerechnet für Treuchtlingen entschieden hat? Bei der Pressekonferenz im Historischen Rathaussaal in Treuchtlingen nannte er neben der attraktiven Bildungsstätte das touristische Potential der Region und die gute Bahnanbindung als Argumente. Landrat Uhl erhofft sich von der Ansiedlung wertvolle Synergien und Vernetzungen im Landkreis.


Das Studium an der Fachhochschule für angewandtes Management basiert auf betriebswirtschaftlichem Wissen. Zusätzlich wird den künftigen Sport-, Freizeit- und Adventure-Managern in Treuchtlingen praktische Erfahrungen geboten: beispielsweise ein Trainerschein im Fallschirmspringen, Kletterkuse im Altmühltal oder Surfen und Segeln auf dem Brombachsee.



Schulungsheim

Hier soll Europas erster Adventure Campus entstehen:

Das Gelände der ehemaligen Berufsgenossenschaftlichen

Bildungsstätte in Treuchtlingen.









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