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Corona-Regelungen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Aktuelle Regelungen ab 07. Juni 2021

Auf Grund niedriger Inzidenzen und steigender Impfquoten in Bayern hat das Bayerische Kabinett am 04. Juni 2021 deutliche Lockerungen der bisher geltenden Corona-Beschränkungen beschlossen. Die neuen Regelungen in Form der 13. Bayer. Infektionsschutzmaßnahmen-verordnung (13. BayIfSMV) gelten ab 07. Juni 2021. Der Katastrophenfall in Bayern wird ebenfalls ab 07. Juni 2021 aufgehoben. Die nachfolgenden Regelungen gelten im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ab 07. Juni 2021.

Kontaktbeschränkungen

Ab 07.06.2021 ist das Treffen bzw. der Aufenthalt im privaten oder öffentlichen Raum zulässig, solange die Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen (aus bis zu zehn Hausständen) nicht überschritten wird. Weiterhin gilt, dass die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren für die Gesamtzahl außer Betracht bleiben. Vollständig geimpfte und genesene Personen bleiben bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt.

Einzelhandel

Die Öffnung von Ladengeschäften ohne Terminbuchung und Kontaktnachverfolgung ist zulässig. Die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden darf nicht höher sein als ein Kunde je 10 m² für ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 m² für den 800 m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche. Ein negativer Testnachweis ist nicht erforderlich.

Eine Übersicht über die Geschäfte, die unabhängig von der Inzidenz öffnen dürfen, ist auf der Homepage des Bayerischen Wirtschaftsministeriums zusammengefasst.

Körpernahe Dienstleistungen

Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, sind unter den Voraussetzungen wie für den Einzelhandel geltend zulässig. Die Kunden benötigen keinen negativen Coronatest. Das gilt auch für Friseure und Fußpflege.

Das Personal muss im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Die FFP2-Maskenpflicht entfällt insoweit, als die Art der Leistung sie nicht zulässt. Der Dienstleister hat die Kontaktdaten der Kunden zu erheben. Ein negativer Testnachweis ist nicht erforderlich.

Nicht körpernahe Dienstleistungen und Handwerksbetriebe

Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für nicht körpernahe Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe ist gemäß dem Bericht aus der Kabinettssitzung vom 27. April 2021 seit dem 28. April 2021 wieder möglich, sowohl oberhalb als auch unterhalb der 7-Tage-Inzidenz von 100. Es gelten die Vorschriften, welche auch für Ladengeschäfte des Einzelhandels (z.B. Lebensmitteleinzelhandel), die inzidenzunabhängig öffnen dürfen, gelten, insbesondere Maskenpflicht und Mindestabstand. Ein negativer Testnachweis ist nicht erforderlich.

Wochenmärkte und andere Märkte

Wochenmärkte und andere Märkte zum Warenverkauf unter freiem Himmel, die keinen Volksfestcharakter aufweisen und keine großen Besucherströme anziehen, sind zulässig.

Gastronomie

Die Öffnung der Gastronomie ohne Testnachweis und ohne Terminbuchung unter Beachtung der aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen ist in der Zeit zwischen 6 und 24 Uhr zulässig.
Auflagen in Gaststättenerlaubnissen, insbesondere solche, die die Betriebszeit im Außenbereich weiter einschränken (i. d. R. 22.00 Uhr) sind weiterhin zu berücksichtigen. Es wird darauf hingewiesen, dass nach den geltenden Bestimmungen der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sowie des Rahmenkonzepts Gastronomie (BayMBl. 2021 Nr. 311) durch den Gaststättenbetreiber immer eine Dokumentation der Kontaktdaten zu führen ist. Zwischen allen Gästen, für die die Kontaktbeschränkung gilt (siehe Punkt „Kontaktbeschränkungen“ oben), ist ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Demnach dürfen aktuell zehn Personen aus bis zu zehn Hausständen an einem Tisch sitzen. Kinder unter 14 Jahren aus diesen Hausständen bleiben bei der Berechnung der Gesamtzahl unberücksichtigt. Zusätzlich dürfen zu den genannten Personen beliebig viele Genesene und Geimpfte (siehe Punkt „Hinweise für vollständig geimpfte sowie genesene Personen“ unten) am Tisch sitzen.

Beherbergung

Übernachtungsangebote von gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften, insbesondere von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Jugendherbergen und Campingplätzen, auch zu touristischen Zwecken sind zulässig. Voraussetzung ist, dass die Übernachtungsgäste bei der Anreise über einen Testnachweis verfügen müssen. Genesene und Geimpfte (siehe Punkt „Hinweise für vollständig geimpfte sowie genesene Personen“ unten) sind von der Testnachweispflicht ausgenommen.

Schulen

Es findet für alle Jahrgangsstufen in allen Schularten voller Präsenzunterricht statt. An den Schulen sind weiterhin inzidenzunabhängig zweimal wöchentliche Tests erforderlich.

Kinderbetreuungseinrichtungen

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung sowie organisierte Spielgruppen für Kinder dürfen öffnen.

Hochschulen

Präsenzveranstaltungen an Hochschulen sind auf Basis eines Schutz- und Hygienekonzeptes unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m und der Maskenpflicht zulässig. Die Teilnehmer müssen zudem zweimal wöchentlich einen Testnachweis erbringen. In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird. 

Kulturstätten

Die Öffnung von Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten ist auf Basis eines Schutz- und Hygienekonzeptes unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m sowie Kontaktdatenerhebung der Besucher zulässig.

In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird. Ein negativer Testnachweis ist nicht erforderlich.

Kulturelle Veranstaltungen

Kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos und sonst dafür geeigneten Örtlichkeiten sind auf Basis eines Schutz- und Hygienekonzeptes unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m sowie Kontaktdatenerhebung der Besucher zulässig. In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird. 

Unter freiem Himmel sind höchstens 500 Besucher einschließlich geimpfter und genesener Personen mit festen Sitzplätzen zugelassen.

Ein negativer Testnachweis ist nicht erforderlich.

Die Rahmenkonzepte der Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst, für Gesundheit und Pflege sowie für Digitales sind zu beachten.

Öffentliche und private Veranstaltungen, Feiern

Öffentliche Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis sind einschließlich geimpfter oder genesener Personen mit bis zu 50 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 100 Personen unter freiem Himmel zulässig.

Private Veranstaltungen aus besonderem Anlass mit einem von Anfang an begrenzten und geladenen Personenkreis wie Geburtstags-, Hochzeits- oder Trauerfeiern und Vereinssitzungen sind mit bis zu 50 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 100 Personen unter freiem Himmel zulässig. Geimpfte oder genesene Personen bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht.

Im Übrigen bleiben Veranstaltungen, Versammlungen, soweit es sich nicht um Versammlungen im Sinne des Art. 8 des Grundgesetzes handelt, Ansammlungen sowie öffentliche Festivitäten landesweit untersagt.

Sportausübung

Sport jeder Art ist in Innenräumen (auch in Fitnessstudios) und im Freien ohne Testnachweis möglich.

Die Zahl der gleichzeitig auf Sportplätzen, Tanzschulen, Fitnessstudios und anderen Sportstätten anwesenden Personen ist gemäß dem Rahmenhygienekonzept Sport von dem Betreiber in seinem Hygienekonzept so festzulegen, dass auch bei Erreichen der Personenhöchstzahl die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zu jeder Zeit gewährleistet ist. Es dürfte sich hierbei empfehlen, dass bezogen auf die Fläche des Raums, in dem der Sport ausgeübt wird, je eine Person pro ca. 20 qm zugelassen wird. In Sportstätten gilt FFP2-Maskenpflicht, soweit kein Sport ausgeübt wird; für das Personal von Sportstätten gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.

Bei Sportveranstaltungen im Freien (hierzu zählen auch Freiluftstadien mit überdachten Zuschauerplätzen) sind bis zu 500 Zuschauer einschließlich geimpfter und genesener Personen mit festen Sitzplätzen zulässig. In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstzuschauerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird. Ein negativer Testnachweis ist weder für Sportausübende noch für Zuschauer erforderlich.

Der Veranstalter hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien des Innern, für Sport und Integration und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Dies gilt nicht für den Sportbetrieb ohne Zuschauer in Freiluftsportanlagen, sofern lediglich gesonderte WC-Anlagen (ohne Duschen und Umkleiden) in geschlossenen Räumen geöffnet werden.

Freizeit

Der Betrieb von Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristische Bahnverkehre, touristische Reisebusverkehre sowie die Erbringung von Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken sowie der touristische Bahn- und Reisebusverkehr ist ohne Testnachweis zulässig (Abstandswahrung, FFP2-Maskenpflicht, Schutz- und Hygienekonzept). Bei Flusskreuzfahrten bedürfen die Passagiere bei der Einschiffung, wenn diese in Bayern erfolgt, und am Tag eines Landgangs eines Testnachweises.

Die Öffnung von Freizeitparks, Indoorspielplätzen und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen, Badeanstalten, Hotelschwimmbäder, Thermen, Wellnesszentren, Saunen, Solarien, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen ist ebenfalls ohne Testnachweis möglich (Abstandswahrung, FFP2-Maskenpflicht, Beschränkung der Personen pro m², Schutz- und Hygienekonzept). 

Außerschulische Bildung, Musikschulen, Fahrschulen

Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Angebote der Erwachsenenbildung sind auf Basis eines Schutz- und Hygienekonzeptes in Präsenzform zulässig, sofern zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist. Es besteht Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Ein negativer Testnachweis ist nicht erforderlich.

Instrumental- und Gesangsunterricht darf in Präsenzform auf Basis eines Schutz- und Hygienekonzeptes unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m (bei Einsatz von Blasinstrumenten sowie bei Gesang gilt ein erweiterter Mindestabstand von 2,0 m) sowie der Maskenpflicht (diese entfällt nur, soweit und solange das aktive Musizieren eine Maskenpflicht nicht zulässt) erteilt werden.

Bei theoretischen Fahrschulunterricht, Nachschulungen, Eignungsseminare sowie theoretische Fahrprüfungen ist der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Sowohl hier als auch bei praktischen Fahrschulunterricht und bei praktischen Prüfungen gilt Maskenpflicht.

Laien- und Amateurensembles

Proben von Laienensembles im Musik- und Theaterbereich sind indoor und outdoor ohne feste Personenobergrenze möglich. Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei Mindestabstand nach Hygienerahmenkonzept). Zudem wird darauf hingewiesen, dass sich aus dem geltenden Hygienekonzept für Proben in den Bereichen Laienmusik und Amateurtheater (BayMBl. 2021 Nr. 354) eine Testnachweispflicht ergibt.

Hinweise für vollständig geimpfte sowie genesene Personen

Seit dem 06. Mai 2021 gelten folgende Erleichterungen für vollständig geimpfte sowie genesene Personen: Die Ausgangssperre sowie die Kontaktbeschränkungen gelten nicht für diese Personen.
Bei privaten Zusammenkünften und ähnlichen sozialen Kontakten bei denen sowohl geimpfte oder genesene als auch sonstige Personen teilnehmen, bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt.

Soweit in § 28b des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) oder in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung das Erfordernis eines negativen Testergebnisses in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorgesehen ist und soweit Bundesrecht nicht entgegensteht, sind geimpfte und genesene Personen hiervon ausgenommen.

Hierbei ist zu beachten: Als vollständig geimpft gilt eine Person ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung. Als Nachweis für Geimpfte gelten der Impfpass oder eine Impfbescheinigung des Arztes. Als Genesene können sich mit einem PCR-Test ihrer Erkrankung oder einem Absonderungsbescheid des Gesundheitsamtes Personen ausweisen, bei denen die zugrundeliegende Testung durch eine PCR erfolgt ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Liegt die Erkrankung mehr als sechs Monate zurück, benötigen Genesene zudem eine einmalige Impfung, um in den Genuss der Erleichterungen zu kommen.

7-Tage-Inzidenz im Landkreis in den vergangenen 5 Tagen

15.06.2021: 9,5
14.06.2021: 7,4
13.06.2021: 7,4
12.06.2021: 8,4
11.06.2021: 9,5