Befallener Buchsbaum
 
 

Entsorgung befallener Buchsbäume

Der Buchsbaum erfreut sich über eine große Beliebtheit bei Gartenbesitzern. Jedoch neigt der Strauch zum Schädlingsbefall durch den Buchsbaumzünsler. Der schwarz-weiße Falter legt seine Eier in Buchsbäumen ab, die dann von den geschlüpften Raupen zerfressen werden. Bei der Entsorgung befallener Buchsbäume ist einiges zu beachten.

Grundsätzlich ist bei befallenem Schnittgut von einer eigenen Kompostierung im Garten dringend abzuraten. Die für die Tötung des Buchsbaumzünslers benötigten Temperaturen können durch eine eigene Kompostierung nicht erreicht werden. Somit wird eine weitere Verbreitung durch die Lagerung des Schnittguts begünstigt.

Vorsicht ist auch bei der Entsorgung auf Grünschnittsammlungen oder in Sammelstellen an Wertstoffhöfen geboten. Durch die offene Lagerung des Schnittguts und den zu geringen Temperaturen, die bei der Lagerung erreicht werden, wird der Schädling nicht getötet und kann sich weiterverbreiten!

Kleine Mengen von Schnittgut sollten in Plastiksäcken luftdicht verpackt im Restmüll entsorgt werden. Sollte der Platz in der Restmülltonne nicht reichen, können kleine Mengen (bis zu fünf Säcken) an den Recyclinghöfen in Weißenburg und Gunzenhausen sowie am Wertstoffhof Treuchtlingen abgegeben werden.

Ansonsten ist von einer Entsorgung auf Wertstoffhöfen oder Grünsammelstellen abzusehen!

Alternativen zum Buchsbaum

Doch was können Gartenbesitzer nun pflanzen, um die Lücken, die der Buchsbaum hinterlassen hat, wieder zu füllen? Als Ersatz für den Buchs bieten sich einige Gehölze an, die bezüglich Aussehen und Schnittverträglichkeit dem klassischen Buchs sehr ähnlich sind: Ilex crenata (japanische Stechpalme), Liguster vulgare Lodense (Zwergliguster), Lonicera nitida „Maigrün“ (Heckenkirsche) und Taxus baccata Minima (Zwergeibe).