Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen.
 
 

Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen nimmt am Projekt „Digitaler Werkzeugkasten 2.0“ teil

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen werden künftig immer mehr Verwaltungsdienstleistungen online abrufbar sein. Das Landratsamt beteiligt sich am Projekt Digitaler Werkzeugkasten 2.0 des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales, mit dem bisher rein analog angebotene Serviceleistungen digitalisiert werden sollen.

Digitalministerin Judith Gerlach erklärt: „Mit dem Digitalen Werkzeugkasten 2.0 wollen wir den Landkreisen das richtige Handwerkszeug mitgeben, damit sie sich selbst Online-Services erstellen können. Die Landratsämter können durch die bereitgestellten Tools ihre digitale Verwaltung sozusagen ´Do it yourself´ nach vorne bringen.“

Landrat Manuel Westphal betonte: „Uns fordert die Digitalisierung immer mehr und wird uns in den nächsten Jahren weiter begleiten. Durch die Teilnahme an dem Projekt ergeben sich für uns sehr gute Synergien und ein guter Austausch mit den anderen Landkreisen. In Zukunft wollen wir zwar die Serviceleistungen im Amt zunehmend digitalisieren, allerdings wird auch die analoge Bereitstellung weiterhin erforderlich sein. An dieser Stelle bedanke ich mich auch herzlich bei unserem Landtagsabgeordneten Alfons Brandl, der unsere Bewerbung mit unterstützt hat.“  

Das Projekt Digitaler Werkzeugkasten war im Frühjahr 2019 als Gemeinschaftsprojekt des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales und des Innovationsrings des Bayerischen Landkreistages gestartet worden. In einer ersten Projektphase wurden mit Hilfe dieser Softwarelösung über 120 Verwaltungsleistungen durch die beteiligten sieben Pilotlandkreise bereitgestellt. Jetzt wird das Projekt auf insgesamt 24 Landratsämter ausgeweitet. Sie erhalten jeweils 6.000 Euro zur technischen Umsetzung eines extra erstellten Leitfadens für die Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen, zur Qualitätssicherung der Angebote und zur Schulung von Mitarbeitern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Services für Unternehmen, da diese mit rund 200 Behördenkontakten pro Jahr wesentlich häufiger mit der Verwaltung zu tun haben als der einzelne Bürger. Alle Verfahren, die im Werkzeugkasten 2.0. digitalisiert werden, sollen auch den jeweils anderen Landkreisen sowie interessierten Städten und Gemeinden zur Verfügung gestellt werden.

Folgende Landkreise beteiligen sich an dem Projekt „Digitaler Werkzeugkasten 2.0“:

Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Mühldorf a. Inn, Neuburg-Schrobenhausen, Rosenheim, Starnberg, Weilheim-Schongau, Freyung-Grafenau, Passau, Cham, Neustadt a.d. Waldnaab, Regensburg, Tirschenreuth, Bayreuth, Kulmbach, Fürth, Roth, Weißenburg-Gunzenhausen, Aschaffenburg, Bad Kissingen, Schweinfurt, Augsburg, Neu-Ulm.