Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen.
 
 

Frühjahrsputz in Altmühlfranken

Corona sorgt in vielen Bereichen für „weniger“: Weniger Kontakte, weniger Verkehr, leider jedoch nicht für „weniger Müll“. Spazierwege, Spielplätze, Flussufer und Straßengräben sind nach wie vor die Schmuddelecken in unserem Umfeld. Keiner war‘s – denn wer würde schon freiwillig zugeben, Abfälle unterwegs einfach wegzuwerfen, anstatt sie zu Hause zu entsorgen. GEDANKENlos – unter dieses Motto könnte man man daher die alljährliche Aktion „Frühjahrsputz in Altmühlfranken“ stellen.

Littering – so nennt man diese gedankenlose Verschmutzung der Umwelt – wird durch die Coronaeinschränkungen nicht beeinflusst, ganz im Gegenteil, jedoch das Einsammeln der Zigarettenschachteln, Plastiktüten und Dosen, die jetzt für Unmut sorgen.
Bereits im vergangenen Jahr fiel die Aktion dem Virus zum Opfer. Und auch dieses Jahr wird es schwierig, die Aktion zu unterstützen. Schulklassen und Vereine stellten bisher die Hauptteilnehmergruppen. Sie müssen sich in diesem Jahr besondere Strategien ausdenken, um den Abstands- und Hygieneregeln gerecht zu werden. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg: Schulen und Vereine können z.B. bestimmte Sammelbereiche auf Kleingruppen verteilen. Handschuhe zum Sammeln, am besten Einmalhandschuhe, sind natürlich obligatorisch. Die Recyclinghöfe verleihen nach telefonische Rücksprache auch Greifzangen. Die Entsorgung der gesammelten Abfälle übernimmt wieder die kommunale Abfallwirtschaft.
Am Ende wird es wieder heißen: „Hat Spaß gemacht!“, „War mal was Anderes!“, „Wir haben es gerne gemacht – für unser Dorf, für unsere Landschaft, für unsere Gäste, die unser Altmühlfranken hoffentlich bald wieder besuchen.“
Der „Frühjahrsputz in Altmühlfranken“ soll nicht nur Freude machen, zum Nachdenken anregen und andere zum Nachmachen anregen - die Teilnahme lohnt sich auch.

Die Anmeldung und weitere Informationen zur Teilnahme findet man unter www.altmuehlfranken.de/fruehjahrsputz/. Wer einen Bericht über die durchgeführte Aktion, gerne auch mit einem Bild versehen, an die kommunale Abfallwirtschaft schickt, erhält eine Belohnung von 50 Euro. Die Berichte werden dann auf der Internetseite und den sozialen Medien veröffentlicht.