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Altmühlfranken 2030 – der Regionalentwicklungsprozess nimmt Fahrt auf

Nach der Beteiligung der politischen Gremien, zuletzt durch einen Workshop im Kreistag am vergangenen Montag, hat Landrat Manuel Westphal nun das Startsignal gesetzt für eine breit angelegte Bürgerbeteiligungskampagne im Rahmen von Altmühlfranken 2030. Alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises sind ab sofort aufgerufen, sich mit ihren Ideen und Wünschen in diesen Prozess einzubringen, der die Zukunft Altmühlfrankens bis 2030 gestalten soll.

Aufgrund der Corona-Pandemie kann aktuell leider noch keine Veranstaltung in Präsenzform stattfinden. Daher muss alternativ auf virtuelle Formate zurückgegriffen werden. Den Auftakt macht eine Reihe von ZukunftsTalks, eine virtuelle Gesprächsreihe zu jeweils einem Schwerpunktthema, an welcher jeder nach entsprechender Anmeldung per Videokonferenz virtuell teilnehmen kann.

Als Thema für den ersten ZukunftsTalk hat sich während des Workshops des Kreistags „Daseinsvorsorge, Nahversorgung und Ortsentwicklung“ herausgestellt. Der Zukunftstalk findet am Mittwoch, 20. Mai 2021 um 19.00 Uhr statt. Interessierte können sich auf der Bürger-Homepage www.altmuehlfranken2030.de über einen Newsletter anmelden und erhalten so den Zugangslink zur Veranstaltung.

Landrat Manuel Westphal wird während des ZukunftsTalks gemeinsam mit der Zukunftsinitiative altmühlfranken und dem begleitenden Büro Lilienbecker sowie Fachleuten aus der Region das Thema vorstellen und anschließend in die Diskussion übergehen.

„Die ZukunftsTalks sind nur ein Baustein in diesem Prozess“, betont der Landrat und führt weiter aus: „Es wird noch eine ganze Reihe anderer Formate geben, bis am Ende ein aus allen Beiträgen entwickeltes Zukunftskonzept vom Kreistag abgesegnet wird. Dies soll gegen Ende des Jahres der Fall sein.“

Für alle, die es lieber klassisch mögen, gibt es eine Postkarte, auf der man Fragen zur Zukunft des Landkreises beantworten kann und so persönliche Ideen und Vorschläge auf analogem Weg in den Prozess einbringen kann.

Zudem wird es neben den ZukunftsTalks eine Zukunftsreise geben, die in allen Kommunen im Landkreis Station machen soll. Hier soll mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern sowie mit der Wirtschaft das persönliche Gespräch gesucht werden. Immer mit dabei: Ein blauer Reisekoffer, der alle Ideen der Bürgerinnen und Bürger einsammelt.

Natürlich muss die Zeit zeigen, was in welchem Umfang und in welchem Format im Sommer möglich sein wird.

Um auch junge Menschen mit einzubinden, die so ihre Zukunft im Landkreis mitgestalten können, wird gerade ein Jugendwettbewerb vorbereitet. Für pfiffige, ideenreiche und zukunftsweisende Beiträge, die per Videobeitrag, Poetry Slam oder Aufsatz eingereicht werden können, werden attraktive Preise zur Verfügung gestellt. Da sich eine Beteiligung der Schulen aufgrund der Corona-Situation als schwer planbar darstellte, wurde als Alternative dieser Wettbewerb ins Leben gerufen.

Wann und wo diskutiert wird und wie noch mitgemacht werden kann, ist ab sofort auf der Kommunikationsseite www.altmuehlfranken2030.de zu finden. Dort kann auch ein Newsletter abonniert werden, um den Zugangslink für die Zukunftstalks zu bekommen und um generell auf dem Laufenden zu bleiben.

Für den Sommer ist eine Zukunftskonferenz in Präsenzform geplant. Im Anschluss daran werden zukunftsträchtige Ideen in Projektwerkstätten ausgearbeitet und konkrete Umsetzungsvorschläge gemacht. Sollte die Durchführung nicht in Präsenzform möglich sein, wird auch dafür auf die virtuelle Ebene zurückgegriffen.

Was wann genau stattfindet, darüber informiert das Landratsamt über das Internet, Social Media, die lokale Presse sowie die Mitteilungsblätter der Kommunen.

„Ich wünsche mir, dass möglichst viele Menschen in Altmühlfranken sich motiviert und konstruktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft und der Zukunft des Landkreises beteiligen“, betont Landrat Manuel Westphal.