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Informationen für Tierhalter zur Blauzungenkrankheit

Ein Verbringen in den Sperrzonen und aus den Sperrzonen in freie Gebiete unterliegt der behördlichen Überwachung. Für Tierhalter innerhalb des Sperrgebietes bzw. aus der Sperrzone in freie Gebiete gelten besondere Bestimmungen zum Verbringen von Zucht-, Nutz- und Schlachttieren empfänglicher Arten. Mit diesen Maßnahmen soll die weitere Ausbreitung der Blauzungenkrankheit verhindert werden.

Im Falle eines Verdachtes der Blauzungenkrankheit muss sofort ein Tierarzt hinzugezogen werden. Die Krankheit muss dem Veterinäramt sofort angezeigt werden.

Das Veterinäramt empfiehlt den Tierhaltern eine Schutzimpfung durchzuführen. Die Impfmaßnahmen werden durch Leistungen der Bayerischen Tierseuchenkasse (BTSK) bezuschusst. Über die Höhe der Leistungen informiert die BTSK.

Verbringen innerhalb des Sperrgebietes

Für das Verbringen von Zucht-, Nutz- und Schlachttieren empfänglicher Arten, wie z. B. Rinder, Schafe oder Ziegen, innerhalb des Sperrgebietes ist eine Zulassung erforderlich. Zur Beantragung der Zulassung hat der Tierhalter dem Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen -Veterinäramt-

die "Tierhaltererklärung innerhalb des Sperrgebietes" zu übersenden.

Verbringen von Schlachttieren aus dem Sperrgebiet in freie Gebiete innerhalb Deutschlands

Beim Verbringen von Schlachtieren empfänglicher Arten aus dem Sperrgebiet in freie Gebiete innerhalb Deutschlands ist die "Tierhaltererklärung zum innerstaatlichen Verbringen von Schlachttieren" mitzuführen und dem amtlichen Tierarzt am Schlachthof zu übergeben.

Verbringen von Nutz- und Zuchttieren aus dem Sperrgebiet in freie Gebiete

Für das Verbringen von Nutz- und Zuchttieren aus dem Sperrgebiet in freie Gebiete sind unterschiedliche Optionen möglich. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen erhalten Sie direkt beim Veterinäramt des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen sowie auf der Webseite des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).

Die innerstaatlichen Verbringungsregelungen für ungeimpfte Zucht- und Nutztiere gilt nun bis 17.05.2019 (negative PCR-Untersuchung innerhalb von sieben Tagen vor dem Verbringen und lückenlose Behandlung mit einem Repellent vom Zeitpunkt der Probenahme bis zur Versendung). Die ursprünglich festgesetzte Frist bis 30.06.2019 wurde verkürzt.

Beim Verbringen von Nutz- und Zuchttieren empfänglicher Arten aus dem Sperrgebiet in freie Gebiete innerhalb Deutschlands sind folgende Tierhaltererklärungen (je nach Tierart) mitzuführen:

Downloads

Notfälle außerhalb der Dienstzeiten

Bei Verdacht des Auftretens einer Tierseuche außerhalb der Dienstzeiten oder an Wochenenden ist der Amtstierarzt über die zuständige Polizeiinspektion zu verständigen.

Polizeiinspektion Weißenburg             
 09141/ 8687-0

Polizeiinspektion Gunzenhausen         
09831/ 6788-0

Polizeiinspektion Treuchtlingen          
09142/ 9644-0