Corona News Ticker
 
 

Corona News-Ticker

Aktuelles zur Corona-Pandemie im Landkreis

12.05.2021

Corona-Situation im Landkreis und aktueller Stand der Impfungen

Leider sind die täglichen Corona-Neuinfektionen in den vergangenen Tagen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wieder angestiegen. Das RKI weist heute eine 7-Tage-Inzidenz von 119,3 für den Landkreis auf. Solange die 7-Tage-Inzidenz nicht stabil unter 100 liegt, sind keine weiteren Öffnungsschritte im Landkreis möglich.

Zwar hat sich in der vergangenen Woche bereits eine Entspannung des Infektionsgeschehens angekündigt, doch wurden in den vergangenen Tagen wieder deutlich mehr Corona-Neuinfektionen festgestellt, als in der vergangenen Woche. So meldete das Gesundheitsamt im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen gestern 40 neue Fälle.

Das Infektionsgeschehen verteilt sich weiterhin auf den gesamten Landkreis und spielt sich überwiegend im privaten beziehungsweise familiären Bereich ab, aber nach wie vor auch innerhalb von Betrieben. Glücklicherweise wurden in den vergangenen Tagen nur wenige Infektionen bei jüngeren Kindern festgestellt, so dass Grundschulen oder Kinderbetreuungseinrichtungen nicht von Quarantänemaßnahmen betroffen waren. Bei einzelnen positiv getesteten Schülern von Abschlussklassen verschiedener Schulen im Landkreis wurden individuelle Maßnahmen getroffen, so dass auch alle Kontaktpersonen unter entsprechenden Schutzmaßnahmen an ihren Prüfungen teilnehmen können.

In der dritten Welle der Corona-Pandemie ist zudem festzustellen, dass nun auch immer mehr jüngere Menschen von einem schweren Verlauf der Krankheit betroffen sind. Dies kann auch das Klinikum Altmühlfranken bestätigen. Die Zahl der COVID-Patienten im Klinikum ist leicht rückläufig, von einer Entspannung kann aber noch nicht die Rede sein. Es stehen an beiden Klinikstandorten weiterhin alle Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. 

Aufgrund des Infektionsgeschehens appelliert das Gesundheitsamt weiter an die Bevölkerung, sich unbedingt an die geltenden Kontaktbeschränkungen zu halten. Das heißt, dass sich ein Hausstand nur mit einer weiteren Person im privaten und öffentlichen Raum treffen darf. Wer sich im Rahmen der Kontaktbeschränkungen mit anderen trifft, sollte dies vorwiegend draußen und mit Abstand tun. Das Infektionsrisiko ist im Freien deutlich geringer als in geschlossenen Räumen. In geschlossenen Räumen sollte ein Mund-Nasen-Schutz getragen und regelmäßig gelüftet werden.

Außerdem sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, die bestehenden Testmöglichkeiten rege zu nutzen. Aufgrund der hohen Kapazitäten an Schnelltests, die mit Hilfe von regionalen Partnern wie dem MVZ des Klinikums Altmühlfranken, den Apotheken oder der DLRG im gesamten Landkreis geschaffen wurden, ist es möglich, dass sich jede Bürgerin und jeder Bürger auch mehr als einmal in der Woche auf eine Corona-Infektion testen lassen kann. Das MVZ wird in der kommenden Woche noch zwei zusätzliche Schnellteststationen in Ellingen und Pleinfeld eröffnen. Alle Schnelltestmöglichkeiten im Landkreis gibt es unter www.landkreis-wug.de/corona-schnelltestangebote/.

Da wie in den vergangenen Wochen auch Infektionen innerhalb von Unternehmen zum Infektionsgeschehen beigetragen haben, sensibilisiert das Gesundheitsamt erneut, auch während der Arbeitszeit die geltenden Hygienemaßnahmen einzuhalten. Das heißt, beim Aufenthalt mehrerer Personen in einem Raum muss unbedingt ein Mund-Nasen-Schutz, möglichst FFP2, getragen und auf ausreichend Abstand geachtet werden. Auch ein regelmäßiges Lüften ist für den Infektionsschutz sehr wichtig. Empfohlen werden das Stoßlüften in Büroräumen mindestens einmal pro Stunde, in Veranstaltungs-, Besprechungs- und Seminarräumen alle 20 Minuten und in Räumen, wo Menschen sportlich aktiv sind, mindestens fünf Luftwechsel pro Stunde. Auch die Nutzung einer CO2-Ampel oder Apps, die an das regelmäßige Lüften erinnern, können hilfreich sein. Auch bei gemeinsamen Autofahrten sollte unbedingt eine Mund-Nasen-Schutzmaske getragen werden, bestenfalls eine FFP2-Maske.

Sollte es in Betrieben zu einem Corona-Fall kommen, müssen dem Gesundheitsamt für die Kontaktnachverfolgung alle – auch kurzzeitige - Kontakte der betroffenen Person genannt werden. Nur so können Infektionsketten wirksam unterbrochen werden. Das Gesundheitsamt prüft immer jeden Einzelfall und wird je nach Gegebenheiten (Tragen von Masken, Abstand…) über Test- und Quarantäneanordnungen entscheiden. Wird kein schlüssiges Hygienekonzept des Betriebes vorgelegt, erschwert das die Arbeit des Gesundheitsamtes. Auch das Verschweigen von Kontaktpersonen führt letztlich nur dazu, dass Infektionen nicht rechtzeitig erkannt werden, sich in Betrieben ausbreiten und die Zahlen wieder steigen. Wichtig sind in diesen Fällen auch die vom Gesundheitsamt empfohlenen PCR-Tests, die Infektionen oft viel früher aufdecken als Antigen-Schnelltests.

„Wir betrachten bei Corona-Infektionen immer den Einzelfall und entscheiden nach der Sachlage, die uns von der betroffenen Person geschildert wird. Nach Schema F wird von uns keine Quarantäne angeordnet, da auch uns wichtig ist, die Aufrechterhaltung des Betriebes sicherzustellen!“, so Dr. Miriam Schneider, die stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes.

Landrat Manuel Westphal bittet die Bevölkerung um Geduld und Mithilfe: „Ich weiß, dass die Zeit, in der wir nun schon mit den derzeit gültigen Corona-Auflagen leben, sehr, sehr schwer ist und uns vieles abverlangt. Doch bitte ich Sie alle weiterhin darum, die notwendige Vorsicht an den Tag zu legen! Nur, wenn es uns gelingt, die Infektionszahlen deutlich zu verringern, können weitere Öffnungsschritte erfolgen. Vielen Dank für Ihre Geduld, Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis für die Situation!“

 

 

Aktueller Stand der Impfungen

Sehr wichtig bei der Eindämmung der Corona-Pandemie sind weiterhin die Impfungen gegen das Virus. Bisher sind im Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen 18.471 Erstimpfungen erfolgt und 8.891 Zweitimpfungen. Auch die Arztpraxen werden weiterhin mit Impfstoff beliefert und konnten 11.040 Erstimpfungen durchführen und 482 Zweitimpfungen.

Bis Anfang nächster Woche werden wieder vorwiegend Erstimpfungen am Impfzentrum durchgeführt, danach wird der gelieferte Impfstoff hauptsächlich für die notwendigen Zweitimpfungen ausreichen. Mittlerweile werden Personen der dritten Priorisierungsgruppe erstgeimpft. Derzeit sind im Impfportal BayIMCO 14.202 Personen registriert, welche noch keine Termineinladung erhalten haben.

2.243 Personen haben eine Einladung erhalten, ohne diese bisher angenommen zu haben. Es ist davon auszugehen, dass viele dieser Personen schon eine Impfung in einer niedergelassenen Arztpraxis erhalten haben, ohne dass diese sich im Impfportal abgemeldet haben. Das Impfzentrum bittet deshalb dringend darum, dass diese Personen sich im Impfportal unter www.impfzentren.bayern abmelden. Personen, die sich telefonisch registriert haben, können sich unter 09831 52-2041 abmelden lassen.

Aufgrund der Vorgaben des Ministeriums erfolgen die Zweitimpfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca weiterhin im Abstand von 12 Wochen, wodurch ein maximaler Wirkungsgrad der Zweitimpfung erzielt wird. Eine Verschiebung von Zweitimpfterminen ist in Impfzentren generell nicht möglich. Von Anfragen soll daher abgesehen werden.

Wer sich am Impfzentrum impfen lassen will, muss sich vorher unter www.impfzentren.bayern registrieren. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich auch telefonisch unter 09831 52-2041 für eine Impfung registrieren lassen.

07.05.2021

Regelungen für Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen

Aufgrund der Änderung der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gibt es neue Regelungen für den Unterricht in den Schulen. Auch für Kinder, die Tagesbetreuungsangebote in Anspruch nehmen, gibt es neue Regelungen.

Ab Montag, 10. Mai 2021 findet für die 1. bis 3. Klasse der Grundschulstufe sowie die 5. und 6. Klasse der Förderschule in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 165 Präsenzunterricht (mit Mindestabstand) oder Wechselunterricht statt. So die Inzidenz weiterhin unter 165 bleibt, gilt auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ab Montag für diese Schulklassen wieder Präsenz- oder Wechselunterricht.

Für die vierten Klassen und die weiterführenden Schulen bleibt es beim bisherigen System. Es findet in der Jahrgangsstufe 4 der Grundschule, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in sonstigen Abschlussklassen Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist Wechselunterricht durchzuführen. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt. Hier kommt es erst zu Änderungen, wenn die 7-Tage-Inzidenz fünf Tage in Folge den Wert 100 unterschreitet. 

Nach den bayerischen Pfingstferien, ab 7. Juni, findet dann voraussichtlich an allen Schularten für alle Jahrgangsstufen bei einer Inzidenz unter 165 Präsenz- beziehungsweise Wechselunterricht statt. Dies wurde vom Ministerrat am 04. Mai 2021 beschlossen.

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen, Notbetreuung ist zulässig; Regelungen zur Notbetreuung werden vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales im Benehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durch Bekanntmachung erlassen. Auch hier ist der Schwellenwert 100 bei der 7-Tage-Inzidenz anzusetzen.

Schülerinnen und Schüler, die Tagesbetreuungsangebote in Anspruch nehmen, dürfen ihren Hort, ihre altersgeöffnete Kindertageseinrichtung oder ihre Kindertagespflegestelle sowie Ferientagesbetreuung ab dem 10. Mai 2021 regulär besuchen, solange sich der 7-Tage-Inzidenzwert in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter dem Wert von 165 bewegt. Dies gilt unabhängig davon, ob sich die Kinder im Wechsel- oder Präsenzunterricht befinden. Erst ab einer 7-Tage-Inzidenz von 165 gelten für Schulkinder die bereits bekannten Regelungen zur Notbetreuung. Für Nicht-Schulkinder gilt weiterhin die Regelung zur Notbetreuung ab einem Inzidenzwert von 100.

Für den Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens der jeweiligen inzidenzabhängigen Regelungen bei Unterschreiten bzw. Überschreiten eines Schwellenwertes gilt folgendes:

Wenn ein bestimmter Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, gelten ab dem übernächsten darauf folgenden Tag die Regelungen für den neuen Inzidenzbereich. Wird ein bestimmter Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, gelten ab dem übernächsten darauf folgenden Tag die Regelungen für den neuen Inzidenzbereich. Diese Regelungen treten automatisch in Kraft. Hierbei ist die im Internet vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz maßgeblich.

Das Landratsamt gibt unverzüglich amtlich bekannt, sobald ein relevanter Schwellenwert der 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über- oder an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten wurde.

                                                                     

06.05.2021

Corona-Situation im Landkreis

Weiterhin befinden wir uns im Landkreis auf einem hohen Niveau an Neuinfektionen. Zwar ist die 7-Tage-Inzidenz in den vergangenen Tagen grundsätzlich eher rückläufig, die tägliche Zahl der Neuinfektionen liegt jedoch noch nicht in einem Bereich, in dem von einer dauerhaften und stabilen Senkung der Infektionszahlen ausgegangen werden kann. Daher liegt die 7-Tage-Inzidenz heute auch wieder bei 104,5.

Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, wie sich die Situation weiterentwickelt. Weiterhin ist größte Vorsicht und Geduld erforderlich, auch mit Blick auf mögliche Lockerungen der aktuellen Corona-Regelungen. Vermieden werden sollte, dass regional erneut strengere Maßnahmen ergriffen werden müssen, um einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegen zu wirken. Daher kann das Gesundheitsamt im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen nur weiterhin an die Bevölkerung appellieren, die bestehenden Regelungen konsequent einzuhalten.

Mit Blick auf die voranschreitenden Impfungen gegen das Coronavirus hat die Staatsregierung nun auch weitere Schritte bei der Gleichstellung von geimpften, getesteten und genesenen Personen vorgenommen. Derzeit gilt: Wo die Vorlage eines negativen Testergebnisses in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 notwendig ist, z.B. in Geschäften oder bei Inanspruchnahme von Dienstleistungen, ist der Nachweis einer vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung dem erforderlichen Testnachweis gleichgestellt. Dies gilt nicht für Besucher, Patienten, Bewohner und Beschäftigte in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Behinderteneinrichtungen.

Seit dem 06. Mai 2021 gelten weiter folgende Erleichterungen für vollständig geimpfte sowie genesene Personen: Die Ausgangssperre sowie die Kontaktbeschränkungen gelten nicht für diese Personen. Bei privaten Zusammenkünften und ähnlichen sozialen Kontakten bei denen sowohl geimpfte oder genesene als auch sonstige Personen teilnehmen, bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt. Abstandsgebot und Maskenpflicht werden für diese Personen nicht aufgehoben.

Hierbei ist zu beachten: Als vollständig geimpft gilt eine Person ab Tag 15 nach der Zweitimpfung. Als Nachweis für Geimpfte gelten der Impfpass oder eine Impfbescheinigung des Arztes. Als Genesene können sich mit einem PCR-Test ihrer Erkrankung oder einem Absonderungsbescheid des Gesundheitsamtes Personen ausweisen, bei denen die zugrundeliegende Testung durch eine PCR erfolgt ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Liegt die Erkrankung mehr als sechs Monate zurück, benötigen Genesene zudem eine einmalige Impfung, um in den Genuss der Erleichterungen zu kommen.

Das Gesundheitsamt kann derzeit keine über den Absonderungsbescheid hinausgehenden Bescheinigungen oder Atteste ausstellen, dies kann beim behandelnden Arzt angefragt werden. Wer keine Quarantänebescheinigung erhalten hat, kann sich telefonisch unter 09141 902-485 an das Gesundheitsamt wenden oder direkt an kerstin.pauckner@landkreis-wug.de eine Anfrage per Mail stellen.

Da eine hohe Anzahl solcher Anfragen zu erwarten sind, bitten wir um Verständnis, dass die Bearbeitung inkl. dem Postweg einige Tage in Anspruch nimmt.

Nach der Kabinettssitzung am 04. Mai 2021 wurden auch weitere Öffnungsschritte für die Außengastronomie, für Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos sowie den Sport angekündigt.

Sobald im Landkreis die 7-Tage-Inzidenz den Wert 100 unterschreitet und die Entwicklung des Infektionsgeschehens nach Einschätzung des Gesundheitsamts stabil oder rückläufig ist, wird das Landratsamt beim Gesundheitsministerium das Einvernehmen für eine Öffnung in den oben genannten Bereichen einholen und nach einer positiven Rückmeldung aus München eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. Parallel zur Veröffentlichung der Allgemeinverfügung wird das Landratsamt eine Pressemitteilung herausgeben. Am Tag nach der Veröffentlichung der Allgemeinverfügung im Amtsblatt kann die Öffnung der genannten Bereiche erfolgen. Dies wird aufgrund der aktuellen 7-Tage-Inzidenz nicht vor Ende nächster Woche der Fall sein.

Touristische Angebote (Hotels, Ferienwohnungen und –häuser sowie Campingplätze) werden frühestens ab Freitag, den 21. Mai 2021 zugelassen und nur in Landkreisen und Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100, voraussichtlich in Verbindung mit weiteren Hygienemaßnahmen und negativen Tests.

Angekündigt ist auch in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 165 Präsenzunterricht (mit Mindestabstand) oder Wechselunterricht ab Montag, dem 10. Mai 2021 für die 1. bis 3. Klasse der Grundschulstufe sowie die 5. und 6. Klasse der Förderschule. Für die 4. Klasse bleibt es beim bisherigen System. Die geltenden Testpflichten bleiben bestehen.

Ab dem 7. Juni 2021 wird in Bayern auch an allen weiterführenden Schulen in Gebieten mit einer 7-Tage-Inzidenz kleiner 165 Präsenzunterricht (mit Mindestabstand) oder Wechselunterricht zugelassen.

06.05.2021

Aktueller Stand der Impfungen gegen das Coronavirus

25.027 Impfungen gegen das Coronavirus wurden im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bisher am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen durchgeführt, davon sind 7.464 Zweitimpfungen. Mittlerweile haben auch erste Personen der 3. Priorisierungsgruppe Termineinladungen für die Impfung erhalten. In den Hausarztpraxen wurden bisher 8.508 Impfungen durchgeführt, davon 205 Zweitimpfungen.

Gestern wurden 2.000 Termine für Erstimpfungen in der nächsten Woche freigegeben, nachdem in den letzten Tagen hauptsächlich Zweitimpfungen stattgefunden haben. Mittlerweile haben auch erste Personen der Priorisierungsgruppe 3, also der Über-60-Jährigen sowie Personen mit bestimmten Vorerkrankungen oder beruflichem Hintergrund Termineinladungen erhalten.

Derzeit befinden sich 14.524 Personen auf der Warteliste. Das bedeutet, sie haben sich für die Impfung im BayIMCO unter www.impfzentren.bayern registriert, aber noch keine Termineinladung erhalten. Davon befinden sich 7.959 Personen in der Priorisierungsgruppe 3.

Weiterhin gibt es zahlreiche Personen, die bereits eine Termineinladung für die Impfung erhalten haben, diese aber noch nicht angenommen haben. Die Zahl nimmt stetig weiter zu. Daher bittet das Impfzentrum Personen, die sich in einer Hausarztpraxis haben impfen lassen darum, den Account in BayIMCO zu löschen. Dies erfolgt ebenfalls unter www.impfzentren.bayern oder telefonisch unter 09831 52-2041.

Leider erreichen auch das Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen immer mehr Anfragen von Personen, welche ihren Zweitimpftermin vorziehen wollen. Die Gründe liegen nahezu ausschließlich im persönlichen Bereich. Genannt wird immer wieder ein Urlaub zum eigentlichen Termin der Zweitimpfung. Viele sagen aber auch, dass sie schneller die Zweitimpfung haben wollen, um keinen Test beim Besuch von Geschäften, Frisör etc. zu benötigen oder da bald ein Urlaub ansteht.

Grundsätzlich erfolgt die Terminvergabe für Erst- und Zweitimpfung in BayIMCO immer für beide Termine und das in einem festgelegten Zeitabstand (BionTech/Moderna 6 Wochen, Astra Zeneca 12 Wochen). Es ist systemseits nicht vorgesehen, dass Termine verschoben werden. Hierfür stehen dem Impfzentrum dann auch keine Zeitslots zur Verfügung. Eine manuelle Vergabe der Zweitimpftermine ist organisatorisch und zeitlich durch das Impfzentrum nicht zu leisten. Daher die dringende Bitte, die Zweitimpfungen unbedingt zum ursprünglichen Termin wahrzunehmen!

Wer sich am Impfzentrum gegen das Coronavirus impfen lassen möchte, sollte sich online unter www.impfzentren.bayern registrieren. Personen ohne Internetzugang können dies auch an der Hotline des Impfzentrums erledigen unter 09831 52-2041.

                                                  

04.05.2021

Die aktuellen Beschlüsse des Bayerischen Kabinetts zur Eindämmung der Corona-Pandemie können Sie dem Bericht aus der heutigen Kabinettssitzung entnehmen. 

02.05.2021

7-Tage-Inzidenz im Landkreis unter 150: Click & Meet ab 04. Mai wieder zulässig

Heute weist das RKI eine 7-Tage-Inzidenz von 102,4 für den Landkreis auf. An fünf aufeinanderfolgenden Tagen wurde somit die 7-Tage-Inzidenz von 150 unterschritten. Daher ist ab dem 04. Mai 2021 Click & Meet, also der Besuch eines Ladengeschäftes nach Terminvereinbarung, im Einzelhandel wieder möglich. Kundinnen und Kunden können nur eingelassen werden, wenn sie ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen PCR-Tests, POC-Antigentests oder Selbsttests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus nachweisen. Es ist nur ein Kunde pro 40m² Verkaufsfläche zulässig. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden nach Maßgabe von § 2 der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zu erheben.

Das Click & Meet im genannten Rahmen ist eine Lockerung für die Ladengeschäfte, die nicht bereits inzidenzunabhängig öffnen durften.

Weitere Änderungen ergeben sich durch die Inzidenz-Unterschreitung nicht.

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen wird dies in einem Amtsblatt am 03. Mai 2021 in den Tageszeitungen bekannt geben.

Auf unserer Homepage finden Sie eine Übersicht über alle Schnelltestmöglichkeiten im Landkreis.

29.04.2021

Corona-Situation im Landkreis und aktueller Stand der Impfungen

Nachdem es vergangene Woche noch so ausgesehen hatte, dass der 7-Tage-Inzidenzwert im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen weiter steigen könnte, war in den vergangenen Tagen eine leichte Stabilisierung der Situation festzustellen. Der Inzidenzwert sank laut RKI auf 129,8 am heutigen Tage.

Zwar hat sich das Infektionsgeschehen in den vergangenen Tagen stabilisiert, befindet sich aber weiterhin noch auf einem hohen Niveau. Neben dem privaten Bereich sind es derzeit weiterhin auch Firmen, in denen es zu Ausbruchsgeschehen kommt. Daher appelliert das Gesundheitsamt nochmal an die Unternehmen, die Hygienekonzepte zu überprüfen und den neuen Gegebenheiten anzupassen. Wichtig ist vor allem, auch am Arbeitsplatz den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, wo notwendig Masken zu tragen und immer ausreichend zu lüften.

Eine Prognose zum weiteren Infektionsgeschehen für die nächsten Tage und Wochen zu treffen, ist weiterhin schwierig, allerdings dürfte sich nach und nach auch die ständig ansteigende Zahl an Geimpften positiv auswirken. Dies wurde in den vergangenen Wochen schon deutlich, da kaum Alten- und Pflegeheime von Corona-Infektionen betroffen waren und zum Glück nie ein Ausbruchsgeschehen festgestellt werden musste.

Das Infektionsgeschehen hat sich zwar etwas stabilisiert, doch die Zahl der Patienten, die an den beiden Standorten des Klinikums Altmühlfranken mit oder wegen einer Corona-Infektion behandelt werden, ist leicht angestiegen. 26 Patienten werden derzeit in Weißenburg und Gunzenhausen wegen oder mit einer Corona-Infektion behandelt.

Aktueller Stand der Impfungen

23,9 Prozent der Bevölkerung haben im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen eine Erstimpfung erhalten.

In Zahlen sind am Impfzentrum in Gunzenhausen 17.173 Personen erst- und 6.077 Personen zweitgeimpft worden. In den Hausarztpraxen konnten bereits 5.539 Personen erstgeimpft werden (Stand: 28.04.2021).

Die Impfungen der Priorisierungsgruppe 2, also insbesondere der Über-70-Jährigen, sind am Impfzentrum nahezu abgeschlossen, so dass in Kürze auch mit der Priorisierungsgruppe 3 begonnen werden kann. In dieser Priorisierungsgruppe sind dann neben Personen mit speziellen Vorerkrankungen oder bestimmten Berufen die 60 bis 69-Jährigen.

15.155 Personen befinden sich derzeit noch auf der Warteliste. Das bedeutet, dass sie sich für eine Impfung registriert haben, aber noch keine Termineinladung erhalten haben.

Alle Personen, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen wollen, sollen sich im Registrierungsportal BayIMCO unter www.impfzentren.bayern anmelden. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich weiterhin auch telefonisch unter 09831 52-2041 registrieren lassen. Eine Registrierung ist jederzeit möglich, auch wenn die eigene Priorisierungsgruppe noch nicht an der Reihe ist.

Rund 2.200 Personen haben sich für eine Impfung registriert und auch eine Termineinladung für die Impfung erhalten, diese jedoch nicht angenommen. Daher bittet das Impfzentrum Altmühlfranken weiterhin darum, sollte eine Impfung in einer Hausarztpraxis erfolgt sein, den Account in BayIMCO zu löschen. Dies kann wieder online unter www.impfzentren.bayern erfolgen oder aber telefonisch am Impfzentrum.

Am Impfzentrum Altmühlfranken wird der jeweils angelieferte Impfstoff immer komplett verimpft. Überschüssiger Impfstoff wird gegebenenfalls an die Hausärzte weitergegeben. Es besteht über den Koordinierungsarzt der Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt eine enge Vernetzung mit den Hausärzten.  

 

                          

29.04.2021

Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen in Weißenburg und Raitenbuch

Auf bestimmten öffentlichen Plätzen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gilt ab Samstag, 01. Mai 2021 ein Alkoholverbot. Das Landratsamt legt dies in einer Allgemeinverfügung, die am Freitag 30. April 2021 erscheint, fest.

Laut der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist der Konsum von Alkohol auf öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte und an sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, untersagt. Die konkret betroffenen Örtlichkeiten sind jeweils von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde festzulegen.

Nach Rücksprache mit den Städten und Gemeinden im Landkreis sowie den Polizeiinspektionen gilt ab 01. Mai 2021 an folgenden Plätzen ein Alkoholverbot:

Stadt Weißenburg i. Bay.:

  • Nördliche Ringstraße, Gehweg vor den Anwesen 31 und 31a, zwischen den Einmündungen Jahnstraße und Plerrer
  • Marktplatz
  • Luitpoldstraße
  • Am Plerrer

              

Gemeinde Raitenbuch:

  • Bechthaler Weiher

Die genauen Plätze und Örtlichkeiten können der Allgemeinverfügung entnommen werden, die am 30. April 2021 im Amtsblatt erscheinen wird.

 

23.04.2021

Änderungen der Corona-Regeln durch die „Corona-Notbremse“ im Landkreis

Auf Bundesebene wurde in dieser Woche die sogenannte „Corona-Notbremse“ beschlossen. Diese findet sich im Infektionsschutzgesetz wieder und wirkt sich auch auf die Regelungen in den Bundesländern aus. Auch im Landkreis werden sich die Corona-Regelungen in Teilen ändern.

Da in Bayern in der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bereits ähnliche Regelungen ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 gelten, wie sie nun auf Bundesebene beschlossen wurden, bezieht sich die Corona-Notbremse vor allem auf körpernahe Dienstleistungen sowie den Einzelhandel.

Körpernahe Dienstleistungen:

Körpernahe Dienstleistungen sind nicht zulässig, mit Ausnahme von Friseur und Fußpflege. Da der Landkreis derzeit die Inzidenz von 100 überschritten hat, gilt ab morgen, 24. April 2021, für die Beschäftigten in Friseursalons und in Fußpflegepraxen FFP2-Maskenpflicht im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen. Kundinnen und Kunden müssen einen höchstens 24 Stunden alten negativen PCR-Test, Schnelltest oder Selbsttest in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus nachweisen. 

 

Einzelhandel:

Ab morgen ist „Click & Meet“ mit Test, also der Besuch eines Ladengeschäftes nach Terminvereinbarung, in den nicht privilegierten Bereichen nicht mehr möglich, da die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis laut RKI aktuell über 150 liegt. Es ist somit nur noch Click & Collect zulässig. Bisher war Click & Meet bei einer Inzidenz von unter 200 noch möglich.

Eine Übersicht über die Geschäfte, die unabhängig von der Inzidenz öffnen dürfen, ist auf der Homepage des Bayerischen Wirtschaftsministeriums zusammengefasst.

Die oben aufgeführten Regelungen gelten so lange bis die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis fünf Tage hintereinander unter dem jeweiligen Grenzwert liegt.

23.04.2021

Inzidenzabhängige Regelungen für Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierte Spielgruppen

Je nach 7-Tage-Inzidenz regelt die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, wie Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen öffnen können beziehungsweise in welcher Form der Unterricht an Schulen stattfinden kann. Nachdem der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen laut Angaben des RKI eine 7-Tage-Inzidenz von 100 nach wie vor überschreitet, gelten ab Montag, 26. April bis Sonntag, 02. Mai 2021 weiterhin folgende Regelungen im Landkreis.

In der Jahrgangsstufen 4 der Grundschulen, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen findet Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist Wechselunterricht durchzuführen.

An allen übrigen Jahrgangsstufen und Schularten findet Distanzunterricht statt.

Der Regelbetrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierten Spielgruppen für Kinder ist grundsätzlich untersagt, lediglich eine Notbetreuung bleibt zulässig. Nähere Informationen für Eltern zur Notbetreuung sind auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales in Form eines Kita-Newsletters unter www.stmas.bayern.de zu finden.

Die Regelungen werden im Amtsblatt am 24. April 2021 veröffentlicht.

Gemäß Beschluss des Ministerrats vom 7. April dürfen nur Schülerinnen und Schüler mit einem negativen Testergebnis auf das SARS-CoV-2-Virus am Unterricht teilnehmen. Mehr Informationen zu den Testungen an Schulen finden Sie auf der Homepage des Kultusministeriums unter www.km.bayern.de.

22.04.2021

Corona-Situation im Landkreis sowie aktueller Stand der Impfungen

Nach wie vor gibt es ein sehr reges Infektionsgeschehen im gesamten Landkreis – von der Tendenz her eher wieder zunehmend als abnehmend. Die 7-Tage-Inzidenz bewegte sich in den vergangenen Tagen weiter auf einem hohen Niveau, blieb allerdings unter dem Wert 200. In der nächsten Woche finden hauptsächlich Zweitimpfungen gegen das Coronavirus am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen statt. 

In Heimen, Schulen und Kindergärten traten zuletzt nur wenige Fälle auf. Neben familiären Häufungen gibt es aber nach wie vor viele innerbetriebliche Zusammenhänge in verschiedenen Branchen.

Dabei kam es in den vergangenen Wochen in mehreren Unternehmen des Landkreises zu Corona-Ausbrüchen, die zu Quarantänemaßnahmen unter den Beschäftigten und damit natürlich auch zu Problemen in der Aufrechterhaltung des Betriebes geführt haben. Hintergrund dieses Geschehens ist vermutlich die höhere Ansteckungsrate der britischen Variante, die mittlerweile den Hauptanteil aller Infektionen darstellt.

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen empfiehlt allen Betrieben dringend, die Hygienekonzepte zu überprüfen und den neuen Gegebenheiten, also der höheren Ansteckungsgefahr durch die britische Virusmutation, anzupassen. Hauptprobleme sind nach den Erfahrungen des Gesundheitsamtes vor allem fehlender Abstand zwischen den Mitarbeitenden, unregelmäßiges Tragen von Masken, unzureichende Lüftung, gemeinsam verbrachte Pausen und gemeinsamer Aufenthalt in Fahrzeugen ohne Masken.

Das Gesundheitsamt führt bei jedem positiven Fall eine Einzelfallprüfung durch, um die notwendigen Quarantänemaßnahmen entsprechend anordnen zu können. Durch umfangreiche und der Situation angepasste Hygienemaßnahmen können die Betriebe die Zahl der engen Kontaktpersonen so gering wie möglich halten. Dies dient letztlich dem Schutz der Mitarbeitenden sowie der Aufrechterhaltung des Betriebes. Das Gesundheitsamt steht den Unternehmen natürlich auch beratend zur Seite.

An den beiden Standorten des Klinikums Altmühlfranken ist die Zahl der Patienten, die mit oder wegen einer Corona-Infektion behandelt werden, weiterhin auf einem hohen Niveau. Rund 20 Personen werden derzeit mit oder wegen einer Corona-Infektion im Klinikum behandelt. Das Regelprogramm im Klinikum kann weiterhin aufrechterhalten werden.

Impfungen gegen das Coronavirus

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wurden am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen 15.831 Personen erst- und 5.992 Personen zweitgeimpft. Im Impfzentrum werden derzeit insbesondere Personen der 2. Priorisierungsgruppe geimpft. 2.891 Personen wurden bisher in den Hausarztpraxen geimpft (Stand 21.04.2021).

Ab Mitte der nächsten Woche finden zunächst überwiegend Zweitimpfungen am Impfzentrum statt. Dabei werden auch Personen zweitgeimpft, die die Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten haben. Diese Personen werden gebeten, ihre Termine nicht in der Software zu stornieren. Am Tag des Termins der Zweitimpfung haben diese die Wahl zwischen dem Impfstoff von BionTech, Moderna oder AstraZeneca. Im Impfzentrum erfolgt eine umfassende ärztliche Aufklärung hinsichtlich der beiden mögliche Impfstoffe.

Am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen finden seit dem 19. April keine Erstimpfungen mehr mit AstraZeneca statt. Wer sich mit AstraZeneca impfen lassen will, kann sich an die impfenden Hausarztpraxen im Landkreis wenden. Da das Bayerische Gesundheitsministerium die Priorisierung bei AstraZeneca aufgehoben hat, steht dieser in den Arztpraxen auch Menschen unter 60 Jahren unabhängig von der Priorisierung zur Verfügung.

                                               

19.04.2021

Einführung der luca-App – Wichtiger Baustein zur Eindämmung der Corona-Pandemie

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen kann zukünftig die luca-App zur Kontaktnachverfolgung während der Corona-Pandemie eingesetzt werden. Das Landratsamt hat alle dazu notwendigen Vorkehrungen bereits getroffen, so dass mit Hilfe der App die Kontaktnachverfolgung noch effizienter gewährleistet werden kann.

Die Kontaktnachverfolgung ist während der Corona-Pandemie mit das wichtigste Mittel, um die Infektionen einzudämmen. Das Gesundheitsamt im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen konnte die Kontakte von mit Corona infizierten Personen bisher immer zügig ermitteln. Um in Zukunft die Kontaktnachverfolgung besonders im öffentlichen Raum noch effizienter zu gestalten, kann ab sofort die luca-App genutzt werden. Sie soll die bisherigen Kontakt- und Kundenliste auf digitale Art und Weise ersetzen. Vorerst kann die luca-App natürlich nur in den derzeit geöffneten Betrieben und Einrichtungen genutzt werden. Doch ist eine Einführung der Anwendung auch zum jetzigen Zeitpunkt bereits sinnvoll, um die Kontaktnachverfolgung noch weiter zu vereinfachen und die App bekannt zu machen.  

Bereits vor dem Beschluss der Bayerischen Staatsregierung die flächendeckende Nutzung der luca-App zu ermöglichen, wurde im Landratsamt die Einführung der Kontaktnachverfolgungs-App vorbereitet. Daher kann die luca-App ab sofort von Bürgerinnen und Bürgern aber auch von Einrichtungen und Betrieben mit Publikumsverkehr genutzt werden.

Wie funktioniert die App?

Das Prinzip der App ist denkbar einfach: Beim Besuch in einem Geschäft, Unternehmen, Gastronomiebetrieb, Kulturstätte, auf einem Vereinsgelände oder sonstigen öffentlichen Einrichtungen scannt der Gast einen vom Betrieb bereitgestellten QR-Code mit dem Smartphone und wird so mit seinen Kontaktdaten, die er in der App angegeben hat, „eingecheckt“. Beim Verlassen erfolgt in gleicher Weise der „Checkout“. So wird die zeitliche Dauer festgehalten. Die Daten werden verschlüsselt auf deutschen Servern gespeichert und nach 30 Tagen wieder gelöscht.

Bei Bekanntwerden einer Corona-infizierten Person können die erforderlichen Daten eventueller Kontaktpersonen sicher an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt werden. Die App kann auch bei privaten Treffen in ähnlicher Form genutzt werden.

Auch Personen ohne Smartphone können die luca-App nutzen. Zum einen besteht in teilnehmenden Betrieben die Möglichkeit sich über ein digitales Kontaktformular zu registrieren, zum anderen wird es auch analoge „Schlüsselanhänger“ geben, die zur Registrierung genutzt werden können.

„Mit dem Einsatz der luca-App wird die Kontaktnachverfolgung vereinfacht und beschleunigt. Betreiber und Privatpersonen können dem Gesundheitsamt im Fall einer Corona-Infektion die Daten übermitteln, so können mögliche Kontaktpersonen schnellstmöglich informiert werden“, so Landrat Manuel Westphal.

Kostenlose Anwendung für Bevölkerung und Betreiber

Die Nutzung der App ist sowohl für die Bevölkerung als auch für die Betreiber kostenlos. Die App kann im Google Play Store oder im Apple App Store heruntergeladen werden.

Wichtig ist natürlich, dass möglichst viele Betriebe und Einrichtungen mitmachen. Dazu hat das Landratsamt über die Wirtschaftsförderung der Zukunftsinitiative altmühlfranken die Betriebe bereits über den Einsatz der luca-App informiert. „Natürlich ist es auch wichtig, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger die kostenlose App nutzen. Die Kontaktnachverfolgung ist ein wichtiger Baustein zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Mit Blick auf das Frühjahr und den kommenden Sommer müssen wir alle Möglichkeiten nutzen, um Öffnungsperspektiven zu schaffen. Die luca-App gehört definitiv dazu“, appelliert Landrat Manuel Westphal an die Bevölkerung.

Weitere Informationen: luca App - verschlüsselte Kontaktdatenübermittlung (luca-app.de)

                                           

16.04.2021

Inzidenzabhängige Regelungen für Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierte Spielgruppen

Je nach 7-Tage-Inzidenz regelt die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, wie Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen öffnen können beziehungsweise in welcher Form der Unterricht an Schulen stattfinden kann. Nachdem der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen laut Angaben des RKI eine 7-Tage-Inzidenz von 100 nach wie vor überschreitet, gelten ab Montag, 19. April bis Sonntag, 25. April 2021 weiterhin folgende Regelungen im Landkreis.

In der Jahrgangsstufen 4 der Grundschulen, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen findet Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist Wechselunterricht durchzuführen.

An allen übrigen Jahrgangsstufen und Schularten findet Distanzunterricht statt.

Der Regelbetrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierten Spielgruppen für Kinder ist grundsätzlich untersagt, lediglich eine Notbetreuung bleibt zulässig. Nähere Informationen für Eltern zur Notbetreuung sind auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales in Form eines Kita-Newsletters unter www.stmas.bayern.de zu finden.

Die Regelungen werden im Amtsblatt am 17. April 2021 veröffentlicht.

Gemäß Beschluss des Ministerrats vom 7. April dürfen nur Schülerinnen und Schüler mit einem negativen Testergebnis auf das SARS-CoV-2-Virus am Unterricht teilnehmen. Mehr Informationen zu den Testungen an Schulen finden Sie auf der Homepage des Kultusministeriums unter www.km.bayern.de.

               

15.04.2021

Corona-Situation im Landkreis sowie aktueller Stand der Impfungen

Auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gewinnt das Corona-Infektionsgeschehen zunehmend an Dynamik. Die Fallzahlen sind in den vergangenen Tagen weiter stark angestiegen. Die Impfungen gegen das Coronavirus im Impfzentrum Altmühlfranken sowie in den Hausarztpraxen setzen sich weiter fort. Auch in der nächsten Woche wird im Impfzentrum in Gunzenhausen an sieben Tagen in der Woche geimpft.

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen handelt es sich weiterhin um ein diffuses Infektionsgeschehen mit insgesamt ansteigenden Fallzahlen. Am 14. April 2021 wurde erstmals seit dem 14. Januar 2021 die 7-Tage-Inzidenz von 200 überschritten und liegt aktuell bei 203,7. Eine Trendumkehr jenseits von gewissen Tagesschwankungen ist derzeit nicht erkennbar.

Inzwischen liegt in fast allen Fällen die britische Variante (B 1.1.7) vor und gilt nun als Normalfall. Es gab bisher keine Hinweise auf das Auftreten von besorgniserregenden Varianten aus Brasilien oder Südafrika im Landkreis. Die steigenden Fallzahlen zeigen, dass die britische Variante deutlich ansteckender ist als die bisherige Virusform. Das Gesundheitsamt bittet die Bevölkerung daher, sich weiterhin an die bestehenden Kontaktbeschränkungen sowie Hygienemaßnahmen zu halten. Insbesondere das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, bestenfalls eine FFP2-Maske, schützt vor einer Ansteckung.

Die in den letzten Wochen geschaffenen Schnelltestmöglichkeiten werden von der Bevölkerung gut angenommen und kontinuierlich ausgebaut. Das Medizinische Versorgungszentrum hat mittlerweile noch zwei Schnelltestzentren in den Zentren der Städte Weißenburg und Gunzenhausen eingerichtet. Um die Pandemie weiter eingrenzen zu können, ist es neben dem Impfen sehr wichtig, so schnell wie möglich mit dem Coronavirus infizierte Personen zu identifizieren. Die Bürgertestzentren sind dabei ein wichtiger Baustein! Natürlich müssen auch bei einem negativen Schnelltest alle Schutz- und Hygienemaßnahmen weiterhin beachtet werden. Eine Übersicht über alle Testmöglichkeiten ist auf der Homepage des Landratsamtes unter www.landkreis-wug.de/corona-testmoeglichkeiten/ zu finden.

Derzeit werden um die 20 Patienten im Klinikum Altmühlfranken mit oder wegen einer COVID-Infektion behandelt. Die Zahl der intensivpflichtigen COVID-Patienten nimmt zu. Eine Absteuerung in andere Kliniken ist derzeit nicht möglich, da diese ausgelastet sind. Derzeit kann das Regelprogramm im Klinikum aber noch aufrechterhalten werden

Impfungen gegen das Coronavirus

Mittlerweile konnten im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen 13.236 Erstimpfungen und 5.895 Zweitimpfungen am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen durchgeführt werden (Stand: 14.04.2021). 1.629 Personen wurden in den Hausarztpraxen geimpft (Stand: 14.04.2021).

Dem Impfzentrum steht derzeit ausreichend Impfstoff zur Verfügung, so dass von 8.00 Uhr bis 21.00 Uhr an sieben Tagen in der Woche geimpft werden kann.       

Ab dem 19. April 2021 wird in den bayerischen Impfzentren kein Impfstoff von AstraZeneca mehr für Erstimpfungen eingesetzt. Noch ist von Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege nicht abschließend festgelegt worden, wie mit den Zweitimpfungen von Impflingen umgegangen wird, welche die Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben. „Wir gehen aber davon aus, dass alle Personen, welche eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, bei der Zweitimpfung auswählen können, ob sie auch die Zweitimpfung mit AstraZenca erhalten wollen oder mit dem Impfstoff von BionTech oder Moderna. Eine konkrete ärztliche Aufklärung wird im Impfzentrum im Rahmen der Zweitimpfung erfolgen,“ stellt Christoph Schneidewin vom Impfzentrum Altmühlfranken dar.

Mittlerweile haben nahezu alle registrierten Bürgerinnen und Bürger im Landkreis, welche 70 Jahre oder älter sind, eine Einladung zur Impfung erhalten.

14.04.2021

Leider hat der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen heute den Wert 200 bei der 7-Tage-Inzidenz erstmals überschritten und liegt laut RKI bei 212,2 (Stand: 14.04.2021). Sollte der Landkreis drei Tage in Folge den Wert 200 überschreiten, wird das Landratsamt dies in einem Amtsblatt bekanntgeben.

Ab dem Folgetag der Bekanntgabe müssen Ladengeschäfte, die bis dahin inzidenzabhängig noch für einzelne Kundinnen und Kunden mit negativem Testergebnis nach vorheriger Terminbuchung öffnen durften („Click & Meet“), wieder schließen und es ist nur noch die Abholung vorbestellter Waren („Click & Collect“) auch ohne Test zulässig. Weitere Änderungen der derzeitigen Regelungen ergeben sich aufgrund der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nicht.

Eine Übersicht über Betriebe, die inzidenzunabhängig öffnen dürfen, finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

12.04.2021

Schnelltestangebote im Landkreis

Eine Übersicht über alle Schnelltestangebote im Landkreis finden Sie auf unserer Übersichtsseite

09.04.2021

Neue Regelungen für den Einzelhandel ab Montag sowie neue Schnelltestmöglichkeiten in Gunzenhausen und Weißenburg

Die Bayerische Staatsregierung hat für den 12. April 2021 einige Änderungen bei den aktuellen Regelungen in Bezug auf die Corona-Pandemie beschlossen. Auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wird es daher zu Änderungen im Bereich des Einzelhandels kommen.

Nach Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung werden Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte und Buchhandlungen wieder wie sonstige Geschäfte des Einzelhandels behandelt. Die Öffnung solcher Läden ist damit nur unter den Bedingungen zulässig, die für den übrigen Einzelhandel gelten und sich an der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis orientieren. Inzidenzunabhängig dürfen nur die in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung aufgezählten Geschäfte öffnen. Dies gilt ab Montag, 12. April 2021.

Da der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen derzeit laut RKI eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200 aufweist, sind Terminshopping-Angebote, das sogenannte Click & Meet, zulässig. Dabei muss von Kundinnen und Kunden ein aktueller negativer Test (max. 48 Stunden alter PCR-Test oder max. 24 Stunden alter Schnelltest) vorgelegt werden. Das bisher erlaubte „Click & Collect“, also die Abholung vorbestellter Waren in den Ladengeschäften, ist weiterhin auch ohne Vorlage eines negativen Tests möglich.

Ob geimpfte Bürgerinnen und Bürger in Zukunft von der Testpflicht ausgenommen werden, steht derzeit noch nicht fest. Aktuell gelten für diesen Personenkreis bezüglich „Click & Meet“ keine Sonderregelungen.

Im Landkreis gibt es bereits einige Schnelltestmöglichkeiten. Diese werden nun noch erweitert. So wird es voraussichtlich ab 13.04.2021 in Weißenburg zusätzlich zur Schnelltestmöglichkeit am Klinikum Altmühlfranken noch eine weitere Teststation in der KunstSchranne (An der Schranne 12) geben. Auch diese wird vom Medizinischen Versorgungszentrum Altmühlfranken betrieben. Landrat Manuel Westphal und Oberbürgermeister Jürgen Schröppel bedanken sich für das Engagement des MVZ: „Dank der zusätzlichen zentrumsnahen Schnellteststation können Bürgerinnen und Bürger direkt vor dem Einkauf einen Schnelltest machen und so das Angebot unseres Einzelhandels wahrnehmen. Damit können wir auch die Hausarztpraxen weiter entlasten, die bisher auch zahlreiche asymptomatische Personen getestet haben.“

Auch in Gunzenhausen wird es ebenfalls voraussichtlich ab 13.04.2021 eine zusätzliche Schnelltestmöglichkeit im Stadtzentrum geben. Diese wird im Haus des Gastes (Dr.-Martin-Luther-Platz 4) eingerichtet und ebenfalls vom MVZ betrieben. Auch Bürgermeister Karl-Heinz Fitz freut sich über diese zentrale Schnelltestmöglichkeit, die in Abstimmung mit dem Landratsamt und dem MVZ entstanden ist: „Ich freue mich, dass wir zusätzlich zu unseren Angeboten am Testzentrum und in den Apotheken noch eine weitere Möglichkeit haben, wo sich unsere Bürgerinnen und Bürger vor dem Besuch des Einzelhandels testen lassen können!“

Hinweis: Wichtig ist, dass das Angebot der Schnelltestzentren ausschließlich von Personen ohne Symptome wahrgenommen wird. Symptomatische Personen sollen sich an ihren Hausarzt wenden oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.

Zusätzlich zu den bestehenden und oben genannten Testangeboten sollen in den nächsten Wochen noch weitere Schnellteststationen eingerichtet werden. Auch in Treuchtlingen sollen neben der bestehenden Teststation die Kapazitäten erweitert werden. „Wir befinden uns dazu in einem engen Austausch mit den Städten und Gemeinden im Landkreis sowie mit dem MVZ, den Arztpraxen und Apotheken, um flächendeckend genügend Testmöglichkeiten aufzubauen. Vielen Dank bei allen Beteiligten für das Engagement, im gesamten Landkreis ausreichend Schnelltestmöglichkeiten zu schaffen“, so Landrat Manuel Westphal.

Eine Übersicht über alle Corona-Testmöglichkeiten im Landkreis mit weiteren Informationen zu den entsprechenden Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.

09.04.2021

Inzidenzabhängige Regelungen für Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierte Spielgruppen

 Je nach 7-Tage-Inzidenz regelt die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, wie Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen öffnen können beziehungsweise in welcher Form der Unterricht an Schulen stattfinden kann. Nachdem der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen laut Angaben des RKI eine 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten hat, gelten ab Montag, 12. April bis Sonntag, 18. April 2021 folgende Regelungen im Landkreis.

In der Jahrgangsstufen 4 der Grundschulen, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen findet Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist Wechselunterricht durchzuführen.

An allen übrigen Jahrgangsstufen und Schularten findet Distanzunterricht statt.

Der Regelbetrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierten Spielgruppen für Kinder ist grundsätzlich untersagt, lediglich eine Notbetreuung bleibt zulässig. Nähere Informationen für Eltern zur Notbetreuung sind auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales in Form eines Kita-Newsletters unter www.stmas.bayern.de zu finden.

Die Regelungen werden im Amtsblatt am 10. April 2021 veröffentlicht.

Gemäß Beschluss des Ministerrats vom 7. April dürfen nach den Osterferien nur Schülerinnen und Schüler mit einem negativen Testergebnis auf das SARS-CoV-2-Virus am Unterricht teilnehmen. Mehr Informationen zu den Testungen an Schulen finden Sie auf der Homepage des Kultusministeriums unter www.km.bayern.de.

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen hat bereits über 106.000 Selbsttestkits an die Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen (Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten) verteilt. Im Bereich der Kinderbetreuung sind die zur Verfügung gestellten Selbsttests lediglich für Testungen des Personals vorgesehen.

08.04.2021

Corona-Situation im Landkreis sowie aktueller Stand der Impfungen

Über die Osterfeiertage hat sich das Corona-Infektionsgeschehen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen auf einem weiterhin hohen Niveau mit Inzidenzwerten über 100 eingependelt. 

Zwar liegt heute die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis bei 118,2 und damit etwas niedriger als in den vergangenen Tagen. Dies hängt aber sicher auch damit zusammen, dass über die Osterfeiertage weniger getestet wurde. Leider heißt das nicht, dass das Virus auch tatsächlich seltener auftritt. Da zu Wochenanfang wieder in normalem Umfang getestet wurde, steigen die täglichen Neuinfektionen seither wieder stark an.

Inzwischen hat sich auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen die sogenannte britische Variante (B 1.1.7) als vorherrschende Form des Coronavirus durchgesetzt. Es sind deutliche Trends erkennbar, dass die Ansteckungsgefahr durch das Virus größer geworden ist. So reicht oft schon ein kurzes Gespräch mit Abstand, aber ohne Maske, längere Zeit im gleichen Raum zu sein oder eine gemeinsam verbrachte Mittagspause, um sich anzustecken.

Das Gesundheitsamt bittet darum, immer auch solche vermeintlich kurzen Kontakte mit anzugeben, da nur dann eine effektive Unterbrechung von Infektionsketten möglich ist.

Dank der Osterferien mussten keine weiteren Schulklassen bzw. Kindergartengruppen in Quarantäne geschickt werden. Derzeit sind nur noch die Krippe des Wilhelm-Löhe-Kindergartens in Gunzenhausen und der Kindergarten in Haundorf von Quarantänemaßnahmen betroffen.

Situation im Klinikum Altmühlfranken

Aufgrund des allgemeinen Infektionsgeschehens steigt auch die Anzahl der Corona-infizierten Patienten an den beiden Standorten des Klinikums Altmühlfranken wieder stark an. Mittlerweile werden mehr als 20 infizierte Patientinnen und Patienten im Klinikum behandelt. Die Zahl der intensivpflichtigen und zum Teil beatmeten Patienten steigt stetig an. Die großen Klinikzentren in der näheren Umgebung sind ausgelastet, so dass eine Verlegung der intensivpflichtigen Patienten aus dem Klinikum kaum noch möglich ist. Derzeit kann das komplette Behandlungsangebot des Klinikums noch aufrechterhalten werden. Die Situation ist nach Angaben des Klinikums Altmühlfranken allerdings extrem besorgniserregend!

Schnelltestmöglichkeiten im Landkreis

Das Landratsamt ist weiterhin in Gesprächen mit den Städten und Gemeinden im Landkreis, um noch weitere Schnelltestmöglichkeiten in der Fläche zu schaffen. Gemeinsam mit dem Medizinischen Versorgungszentrum Altmühlfranken und den beiden Städten Weißenburg und Gunzenhausen ist zudem derzeit geplant, zentrumsnah in beiden Städten noch weitere Schnelltestangebote einzurichten. Dies auch deswegen, da ab dem 12. April beim Click & Meet im Einzelhandel, also beim Einkaufen nach Terminvereinbarung, aufgrund der derzeitigen 7-Tage-Inzidenz im Landkreis die Vorlage eines aktuellen negativen Tests erforderlich sein wird. Alle Informationen zu den Testmöglichkeiten im Landkreis gibt es unter www.landkreis-wug.de/corona-testmoeglichkeiten

Impfungen gegen das Coronavirus

Mittlerweile wurden im Landkreis 11.145 Personen erst- und 5.124 Personen zweitgeimpft (Impfzentrum). Allen registrierten Personen der obersten Priorisierungsgruppe wurde bereits in der vergangenen Woche ein Impfangebot gemacht. Auch vielen Personen der zweiten Priorisierungsgruppe, die sich für eine Impfung registriert haben, konnte schon ein Impfangebot gemacht werden. Zur zweiten Priorisierungsgruppe gehören vor allem die Über-70-Jährigen sowie Personen mit speziellen Vorerkrankungen oder Personen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit oder als Kontaktperson zum Beispiel von Schwangeren zur 2. Priorisierungsgruppe gehören.

Wer sich für eine Impfung registrieren will, kann dies online unter www.impfzentren.bayern erledigen. Das System ordnet die Impfwilligen automatisch den entsprechenden Priorisierungsgruppen zu. Eine telefonische Anmeldung ist für Personen ohne Internetanschluss ebenfalls möglich unter 09831 52-2041.

In den nächsten Wochen steht nach den bisherigen Ankündigungen dem Impfzentrum Altmühlfranken endlich ausreichend Impfstoff zur Verfügung, um jeden Tag von 8.00 bis 21.00 Uhr Impfungen durchzuführen. Es werden die Impfstoffe der Firmen BionTech, Moderna und an drei Tagen auch von AstraZeneca verimpft.

Entsprechend der Vorgaben der Ständigen Impfkommission (STIKO) wird der Impfstoff von AstraZeneca im Rahmen von Erstimpfungen nur noch an Personen verimpft, die 60 Jahre alt oder älter sind. Ab dem 19. April wird der Impfstoff der Firma AstraZeneca im Impfzentrum aufgrund der Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung nur noch im Rahmen vom Zweitimpfungen verimpft.

Derzeit steht noch nicht fest, welcher Impfstoff bei der Zweitimpfung von Personen unter 60 Jahren, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten hatten, eingesetzt werden soll. Alle mit AstraZenca geimpften Personen unter 60 Jahren werden gebeten, die Termine für die Zweitimpfung zunächst nicht zu stornieren.

Auch einige Hausarztpraxen im Landkreis haben mit den Impfungen ihrer Patientinnen und Patienten begonnen. Stand 07. April wurden durch Hausärzte 760 Patientinnen und Patienten geimpft. Wer durch seinen Hausarzt geimpft wurde, wird gebeten, den Account im Registrierungsportal BayIMCO unter www.impfzentren.bayern zu löschen.

07.04.2021

Die aktuellen Beschlüsse des Bayerischen Kabinetts zur Eindämmung der Corona-Pandemie können Sie dem Bericht aus der heutigen Kabinettssitzung entnehmen. 

01.04.2021

Corona-Situation im Landkreis: Infektionsgeschehen weiterhin diffus – zahlreiche Einrichtungen sind betroffen

Die Zahlen der Corona-Neuinfektionen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen befinden sich weiterhin auf einem hohen Niveau. In den vergangenen Tagen wurden täglich rund 30 Neuinfektionen an das RKI bzw. an das LGL gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis heute bei 147,8 (RKI, Stand 01.04.2021).

Das Infektionsgeschehen im Landkreis kann weiterhin als diffus bezeichnet werden. Einzelne Hotspots sind nicht auszumachen. Weiterhin treten zunehmend Virusmutationen, v.a. die britische Mutante B 1.1.7, auf.

Im Vergleich zu den Vorwochen sind mittlerweile auch wieder zahlreiche Einrichtungen von Corona-Infektionen betroffen. Derzeit sind folgende Schulen und Kindertagesstätten von Quarantäne-Maßnahmen betroffen:  

  • Kinder- und Familienzentrum Wilhelm Löhe Gunzenhausen
  • St. Josef-Kindergarten Gunzenhausen
  • Kinderkrippe Haundorf
  • SVE Sprachkindergarten Weißenburg
  • Grundschule und Kinderhort Ellingen
  • Grundschule Pleinfeld
  • FOS Weißenburg
  • Mittelschule Weißenburg
  • Grundschule Weißenburg
  • Senefelder-Schule Treuchtlingen

In folgenden Einrichtungen sind Quarantänemaßnahmen aufgrund einzelner positiv getesteter Mitarbeitenden notwendig:

  • Feierabendhaus Büchelberg
  • Regens Wagner Müßighof Absberg
  • Regens Wagner Gunzenhausen

Bei Betrieben in Solnhofen, Wettelsheim und Weißenburg wurden Mitarbeitende positiv getestet und Quarantänemaßnahmen verhängt.  

 

Impfungen gegen das Coronavirus

Zum 31. März 2021 wurden 10.968 Erstimpfungen im Impfzentrum Atmühlfranken in Gunzenhausen durchgeführt und 4.654 Zweitimpfungen. Für die kommende Woche steht im Vergleich zu den bisherigen Lieferungen viel Impfstoff zur Verfügung, so dass von Mittwoch bis den darauffolgenden Dienstag täglich von 8.00 Uhr bis 21.00 Uhr im Impfzentrum Impfungen durchgeführt werden können.

An sechs Tagen wird der Impfstoff von BionTech verimpft. An einem Tag wird AstraZeneca verimpft. AstraZeneca wird aufgrund des bundesweiten Beschlusses ab sofort ausschließlich an Personen verimpft, die 60 Jahre oder älter sind. Personen unter 60 Jahren, die bereits die Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, sollen sich zunächst auf keinen Fall von der Zweitimpfung abmelden. Es soll zu den ausstehenden Zweitimpfungen für diese Personengruppe noch eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) veröffentlicht werden. Das Landratsamt wird dann entsprechend informieren.

Mittlerweile haben alle Personen der obersten Priorisierungsgruppe, die sich für eine Impfung registriert haben, ein Impfangebot erhalten. Das gilt also auch für alle Personen, die 80 Jahre oder älter sind und sich für eine Impfung registriert haben. Es erfolgen nun Einladungen an Personen der zweiten Priorisierungsgruppe.

Die konkrete Zahl der durchgeführten Impfungen im Landkreis kann ab sofort nicht mehr mitgeteilt werden, da eine Information über die Anzahl der durch die Hausärzte durchgeführten Impfungen nicht vorliegt. Die Impfungen am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen werden weiterhin in den Pressemitteilungen des Landratsamtes und auf der Homepage des Impfzentrums veröffentlicht.

Das Impfzentrum bittet Personen, die durch den Hausarzt geimpft wurden, darum, ihren Account im BayIMCO zu löschen. Somit wird verhindert, dass Termineinladungen an Personen vergeben werden, die bereits geimpft wurden.

01.04.2021

Wegen hoher Inzidenz weiterhin nur Notbetreuung in den Kitas

Je nach 7-Tage-Inzidenz regelt die 12. Bayerische Infektionsschutzmaß-nahmenverordnung, wie Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen öffnen können. Nachdem der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen laut Angaben des RKI unverändert eine 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten hat, gelten ab Montag, 05. April bis Sonntag, 11. April 2021 weiterhin folgende Regelungen im Landkreis.

Der Regelbetrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, organisierten Spielgruppen für Kinder sowie Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung ist grundsätzlich untersagt, lediglich eine Notbetreuung bleibt zulässig. Nähere Informationen für Elt