Corona News Ticker
 
 

Corona News-Ticker

Aktuelles zur Corona-Pandemie im Landkreis

19.07.2021

Weitere Sonderimpfaktionen des Impfzentrums Altmühlfranken

Rund 55 Prozent der Landkreisbevölkerung haben bereits eine Erstimpfung erhalten, eine Zweitimpfung etwa 43 Prozent. Leider lässt die Nachfrage nach Impfterminen sowohl am Impfzentrum als auch bei den niedergelassenen Ärzten zunehmend nach. Das Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen bereitet daher gemeinsam mit dem Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen und auch den Städten und Gemeinden Sonderimpfaktionen vor.

Am Donnerstag, 22. Juli 2021 findet am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen von 16.00 bis 19.00 Uhr erneut eine Sonderimpfaktion mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson statt. Impfwillige können ohne Anmeldung oder Registrierung in diesem Zeitraum vorbeikommen. Es ist nicht notwendig, gleich zu Beginn vor Ort zu sein, da genügend Impfstoff vorhanden ist. Die beiden ersten Sonderimpfaktionen mit diesem Impfstoff sind bereits sehr gut angenommen worden und es wurden jeweils rund 140 Personen geimpft.

Am Samstag, 24. Juli 2021 findet von 10.00 bis 16.00 Uhr am Impfzentrum in Gunzenhausen eine Sonderimpfaktion unter dem Motto „Familienimpfung“ mit dem Impfstoff von Biontech statt. Dieser ist für Personen ab 12 Jahren zugelassen, wie immer verbunden mit einer ärztlichen Aufklärung, so dass sich dieses Impfangebot insbesondere an Familien mit Kindern richtet. Impfwillige können ohne Anmeldung oder Registrierung am Impfzentrum in Gunzenhausen vorbeikommen und erhalten eine Impfung gegen das Coronavirus mit dem Impfstoff von Biontech. Es ist nicht notwendig, gleich zu Beginn vor Ort zu sein, da genügend Impfstoff vorhanden ist.

Ab dem 23. Juli 2021 gibt es am Impfzentrum Altmühlfranken jeden Freitag außerdem die Möglichkeit von 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr eine Impfung mit dem Impfstoff von Biontech zu erhalten. Auch für diese Impfaktionen ist keine Anmeldung oder Registrierung notwendig. Impfwillige können im angegebenen Zeitraum einfach am Impfzentrum in Gunzenhausen vorbeikommen. Es ist nicht notwendig, gleich zu Beginn vor Ort zu sein, da genügend Impfstoff vorhanden ist.

Bei den Sonderimpfaktionen mit Biontech wird kein Termin für eine Zweitimpfung vergeben. Mit Biontech erstgeimpfte Personen können im Zeitraum von drei bis sechs Wochen nach der Erstimpfung auch wieder am Impfzentrum bei einem der Sonderimpftermine, beispielsweise am Freitag, vorbeikommen und erhalten ihre Zweitimpfung.    

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen hat zudem eine Abfrage bei den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Landkreis gestartet, in welchen Städten und Gemeinden im Landkreis Sonderimpfaktionen vor Ort angeboten werden können. Im Laufe der nächsten Woche wird das Impfzentrum Altmühlfranken dann gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, die eine Sonderimpfaktion bei sich in der Stadt oder der Gemeinde durchführen wollen, die Termine und die Örtlichkeiten abstimmen. Das Landratsamt wird darüber entsprechend über die regionale Presse, auf der Homepage des Impfzentrums und in den Sozialen Medien informieren.

Die Sonderimpfaktionen werden dann ohne Anmeldung vor Ort in den Städten und Gemeinden über mobile Impfteams erfolgen. 

„Jede Impfung hilft, die Corona-Pandemie weiter einzudämmen. Gerade auch mit Blick auf die sich ausbreitende Delta-Variante ist ein vollständiger Impfschutz sehr wichtig. Ich kann nur dazu aufrufen, die vorhandenen Impfangebote wahrzunehmen. Mit Blick auf den Herbst hoffe ich, dass wir mit einer hohen Impfquote vor einer vierten Corona-Welle geschützt sind“, so Landrat Manuel Westphal.

Impfwillige können sich weiterhin auch unter www.impfzentren.bayern für eine Impfung gegen das Coronavirus registrieren. Personen ohne Internetzugang können sich auch telefonisch über die Hotline des Impfzentrums unter 09831 52-2041 anmelden. Registrierte Personen erhalten derzeit innerhalb von 48 Stunden eine Termineinladung zum Impfen.

                        

                               

16.07.2021

Teile der Q12 des Weißenburger Gymnasiums in Quarantäne

Nachdem eine Person der Q12 des Weißenburger Gymnasiums nach einer privaten Abschlussfahrt mit mehreren Mitschülern ins Ausland positiv auf Covid-19 getestet wurde, sind nun 20 Abiturientinnen und Abiturienten aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, die bei der Fahrt dabei waren, vom Gesundheitsamt Weißenburg-Gunzenhausen in Quarantäne geschickt worden. 

Von der Quarantäne ausgenommen, sind Personen, die bei der Fahrt dabei waren, aber bereits einen vollständigen Impfschutz vorweisen können oder genesen sind.

Alle Kontaktpersonen sind mittlerweile vom Gesundheitsamt ermittelt worden und befinden sich in Quarantäne.

07.07.2021

Impfaktion für Landkreisbürgerinnen und -bürger mit Johnson&Johnson am Impfzentrum Altmühlfranken

Am 13. und 15. Juli 2021 bietet das Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen eine Sonderimpfaktion mit dem Impfstoff von Johnson&Johnsohn an. Von 17.00 bis 20.00 Uhr können Impfwillige ab 18 Jahren ohne Anmeldung zum Impfzentrum kommen.

Der Vorteil beim Impfstoff von Johnson&Johnson besteht darin, dass nur eine Impfung notwendig ist, um ab Tag 15 nach erfolgter Impfung einen vollständigen Impfschutz zu erhalten. Am 13. und 15. Juli können Impfwillige zwischen 17.00 und 20.00 Uhr ans Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen (Spitalfeldstraße 7-9, 91710 Gunzenhausen) kommen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Impfwillige müssen aber ein gültiges Ausweisdokument sowie, sofern vorhanden, den Impfpass mitbringen.

Auch Personen unter 60 Jahren können mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson nach ärztlicher Aufklärung, die vor Ort erfolgt, geimpft werden. An den beiden Tagen stehen jeweils mindestens 175 Impfdosen zur Verfügung.

06.07.2021

Testzentrum in Gunzenhausen zieht um

Wie bereits angekündigt, wird das seit März 2020 in der Alemannenstraße in Gunzenhausen verortete Testzentrum des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen an den Parkplatz des Kirchweihplatzes umziehen.

Betrieben wird das Testzentrum, wo weiterhin PCR-Tests durchgeführt werden, vom bisherigen Betreiber Vitolus. Der PCR-Test ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos. Ab Mittwoch, 07 Juli 2021, wird das Testzentrum des Landkreises am Parkplatz des Kirchweihplatzes in Gunzenhausen zu finden sein. Am bisherigen Standort in der Alemannenstraße wird mit der Einrichtung des Recyclinghofes begonnen.

Das Testzentrum in Gunzenhausen wird Montag bis Freitag von 10.00 bis 13.00 Uhr und von 13.45 bis 17.00 Uhr geöffnet sein. Online kann man sich unter www.vitolus.de/gunzenhausen anmelden. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich auch telefonisch unter 089 904 212 661 für die PCR-Testung anmelden.

Der Ablauf wird ähnlich sein wie bisher, nur nicht als „Drive-In“. Die registrierte Person passiert zu Fuß zu der vorgegebenen Uhrzeit die Teststation, wo in einem ersten Schritt die persönlichen Daten und die Registrierung überprüft werden. Im zweiten Schritt nimmt das medizinische Fachpersonal den Abstrich. Die Teststäbchen werden anschließend an das zuständige Labor gebracht. Das Testergebnis wird den Betroffenen digital per E-Mail oder SMS mitgeteilt. Sollte keine digitale Zustellung möglich sein, ist auch eine postalische Mitteilung über das Testergebnis möglich. Sollte ein positiver Befund vorliegen, werden Sie über das Gesundheitsamt kontaktiert.

Außerdem können sich Personen kostenlos am Testzentrum des Landkreises in Weißenburg mittels eines PCR-Tests auf eine Corona-Infektion testen lassen. Weiterhin gibt es einige Schnellteststationen. Eine Übersicht über alle Testmöglichkeiten im Landkreis gibt es unter www.landkreis-wug.de/corona-testmoeglichkeiten/

Wer den Verdacht hat, sich angesteckt zu haben, soll in keinem Fall ohne Registrierung zu den Testzentren kommen. Dies ist zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr wichtig. Personen mit Symptomen sollen sich weiterhin an ihren Hausarzt wenden oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.

01.07.2021

Jetzt für die Corona-Impfung registrieren!

Am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen sind alle Personen aus dem Landkreis, die sich für eine Impfung gegen das Coronavirus registriert haben, bereits geimpft beziehungsweise haben eine Termineinladung erhalten. Personen, die sich impfen lassen möchten, können sich weiterhin registrieren und erhalten mittlerweile innerhalb von 48 Stunden eine Termineinladung.

Über 50 Prozent der Landkreisbevölkerung haben schon eine Erstimpfung am Impfzentrum oder bei den niedergelassenen Ärzten erhalten. In den nächsten Wochen sind große Impfstofflieferungen angekündigt, so dass zahlreiche Termine am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen vergeben werden können. Leider sind nur noch wenige Personen im Bayerischen Registrierungsportal für eine Impfung registriert.

Wer sich jetzt unter www.impfzentren.bayern registriert, erhält innerhalb von 48 Stunden auch eine Termineinladung zur Impfung. Impfwillige ohne Internetzugang können sich auch telefonisch unter 09831 52-2041 registrieren lassen.

Am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen werden Erst- und Zweitimpfungen mit dem Impfstoff von Moderna und Biontech durchgeführt.

 

 

29.06.2021

Neues PCR-Testzentrum in Weißenburg ab 01. Juli 2021

Seit März vergangenen Jahres gibt es in Gunzenhausen in der Alemannenstraße ein PCR-Testzentrum des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen. Ab Donnerstag, 01. Juli 2021 wird zudem noch ein PCR-Testzentrum am Kirchweihplatz in Weißenburg eingerichtet werden.

Über 27.000 Tests wurden seit März 2020 am Testzentrum in Gunzenhausen durchgeführt. Neben den Schnelltestmöglichkeiten im Landkreis sind die PCR-Tests ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung. Am Testzentrum in Gunzenhausen werden trotz der sinkenden Corona-Infektionszahlen weiterhin täglich zahlreiche PCR-Tests durchgeführt. Der PCR-Test ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos.

Da die PCR-Testzentren in Bayern auf jeden Fall weiter bis zum 30. September 2021 betrieben werden sollen, hat sich das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen bei der Neuausschreibung des landkreiseigenen Testzentrums dazu entschieden, auch ein PCR-Testzentrum in Weißenburg einzurichten. Dies wird wie das Testzentrum in Gunzenhausen vom Dienstleister Vitolus betrieben und ab dem 1. Juli 2021 am Kirchweihplatz in Weißenburg eingerichtet werden.

Das PCR-Testzentrum in Weißenburg wird Montag bis Freitag von 10.00 bis 13.00 Uhr und von 13.45 bis 17.00 Uhr geöffnet haben. Der Ablauf wird ähnlich sein wie am Testzentrum in Gunzenhausen, nur nicht als „Drive-In“. Die registrierte Person passiert zu Fuß zu der vorgegebenen Uhrzeit die Teststation, wo in einem ersten Schritt die persönlichen Daten und die Registrierung überprüft werden.

Im zweiten Schritt nimmt das medizinische Fachpersonal den Abstrich. Die Teststäbchen werden anschließend an das zuständige Labor gebracht.

Das Testergebnis wird den Betroffenen digital per E-Mail oder SMS mitgeteilt. Sollte keine digitale Zustellung möglich sein, ist auch eine postalische Mitteilung über das Testergebnis möglich. Sollte ein positiver Befund vorliegen, werden Sie über das Gesundheitsamt kontaktiert.

Termine können online unter www.vitolus.de/weissenburg vereinbart werden. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich auch telefonisch unter 089 904 212 661 für die PCR-Testung anmelden.

Das PCR-Testzentrum in Gunzenhausen bleibt vorerst weiter in der Alemannenstraße bestehen. Da aber die Einrichtung des neuen Recyclinghofes ansteht, wird das Testzentrum in Gunzenhausen in Kürze auf den Kirchweihplatz umziehen. Das Landratsamt wird darüber entsprechend informieren. Das Testzentrum in Gunzenhausen wird ebenfalls Montag bis Freitag von 10.00 bis 13.00 Uhr und von 13.45 bis 17.00 Uhr geöffnet sein. Online kann man sich unter www.vitolus.de/gunzenhausen anmelden. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich auch telefonisch unter 089 904 212 661 für die PCR-Testung anmelden.

24.06.2021

11 Fälle der Delta-Variante im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen nachgewiesen

Auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wurde die Delta-Variante, die sich zunehmend in Deutschland ausbreitet, bereits bei elf Fällen nachgewiesen. In den offiziellen Statistiken des LGL und des RKI tauchen bisher nur zehn Fälle auf, da die Fälle aufgrund einer Software-Umstellung auf SORMAS X im Gesundheitsamt im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen nun erst nachgemeldet werden konnten.

Bei einem Corona-Ausbruchsgeschehen im Landkreis Mitte-Ende Mai wurden dem Gesundheitsamt im Nachgang mit Zeitverzögerung von einigen Wochen bei elf Personen von den entsprechenden Laboren der Befund einer Delta-Variante nachgemeldet. Die betroffenen Personen konnten mittlerweile als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aus deren Umfeld wurden in den vergangenen vier Wochen keine weiteren Fälle bekannt. Das Ausbruchsgeschehen ist damit eingedämmt.

Den Befund über das konkrete Vorliegen der Delta-Virusvariante bekommt das Gesundheitsamt aufgrund der notwendigen Gesamtgenomsequenzierung, die sehr aufwendig ist, erst zwei bis drei Wochen später. Bei dieser Untersuchung wird das gesamte Genmaterial des Virus entschlüsselt. Das kann nicht in jedem Labor durchgeführt werden. Sie wird auch nicht routinemäßig angewandt, sondern nur bei ausgewählten Proben, im Rahmen von Testwochen oder auf Anforderung des Gesundheitsamtes.

Um die britische Variante, also die Alpha-Variante, nachzuweisen genügt die sogenannte variantenspezifische PCR (vPCR), die bei jedem positiven PCR-Test durchgeführt wird. Mittlerweile ist die Alpha-Variante die vorherrschende Virusvariante im Landkreis.

Für die Delta-Variante ist bisher dieser vPCR-Nachweis nicht verfügbar, so dass der Nachweis durch Sequenzierung deutlich aufwendiger und zeitintensiver ist.

Da die Gesamtgenomsequenzierung erst im Anschluss an den vPCR-Test erfolgt und zum Teil an ein durchführendes Labor weitergeschickt werden muss, dauert es oft einige Wochen, bis das Ergebnis dem zuständigen Gesundheitsamt vorliegt.

Durch die nahezu zeitgleich zum Ausbruchsgeschehen im Mai erfolgte Software-Umstellung auf das Programm SORMAS X und der damit verbundenen Umstellung der bisherigen Meldesystematik konnten diese Delta-Nachbefunde nur nachträglich zu den Fällen hinzugefügt, jedoch nicht umgehend gemeldet werden. Daher fanden sich bisher auch nur vier von elf Delta-Fällen in der offiziellen Statistik des LGL.  

Das Gesundheitsamt in Weißenburg-Gunzenhausen arbeitet als einziges Gesundheitsamt in Mittelfranken seit Mitte Mai 2021 mit SORMAS X, einer neuen Software zur Erfassung der meldepflichtigen Coronafälle. In Zukunft sollen mehr Gesundheitsämter auf dieses Programm umgestellt werden.

Über eine Schnittstelle werden die täglichen Neuinfektionen an das RKI übermittelt. Hier kam es leider insbesondere zwischen dem 19. und 21. Juni 2021 zu Fehlern. Die Ursache musste erst in Abstimmung mit dem RKI gefunden und bereinigt werden, so dass am 22. Juni 2021 drei Fälle nachgemeldet werden mussten. In diesem Zug konnten auch sechs weitere Befunde der Delta-Variante nachgemeldet werden, welche bekannten Fällen aus dem Zeitraum Mitte-Ende Mai zugeordnet werden konnten.

Auch in den nächsten Tagen ist mit nachträglichen Korrekturen der Corona-Fallzahlen beim LGL und RKI zu rechnen, da derzeit noch einmal alle Daten zwischen dem Gesundheitsamt Weißenburg-Gunzenhausen und dem LGL abgeglichen werden.

„Wir hoffen, in Zukunft ohne weitere Probleme mit dem Programm SORMAS X arbeiten zu können und alle Meldungen auch wieder zeitnah übermitteln zu können“, so die stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Miriam Schneider.

23.06.2021

Termineinladungen zur Impfung gegen das Coronavirus für Personen ohne Priorisierung 

Aufgrund der Impfstoffmenge, die für die nächsten Wochen angekündigt ist, können am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen nun auch wieder vermehrt Erstimpfungen stattfinden. In den vergangenen Wochen wurden hauptsächlich nur die notwendigen Zweitimpfungen durchgeführt. Die registrierten Personen der dritten Priorisierungsgruppe haben nun weitgehend eine Termineinladung zur Impfung gegen das Coronavirus erhalten, so dass nun Termineinladungen an registrierte Personen ohne Priorisierung verschickt werden.  

Mehr als 45 Prozent der Landkreisbevölkerung haben bereits eine Erstimpfung erhalten. Insgesamt wurden 24.334 Personen am Impfzentrum erstgeimpft, 16.560 zweitgeimpft (Stand: 22.06.2021). Bei den Hausärzten wurden 20.459 Personen erstgeimpft, 10.844 zweitgeimpft (Stand 21.06.2021).

Derzeit sind noch 3.969 Personen aus dem Landkreis im bayerischen Registrierungsportal BayIMCO für eine Impfung gegen das Coronavirus registriert und haben noch keine Termineinladung erhalten. Nur noch 103 Personen sind einer der drei Priorisierungsgruppen zuzuordnen. Das bedeutet, dass nun auch Termineinladungen an Personen verschickt werden, die keiner der drei Priorisierungsgruppen angehören.

Wer sich also gegen das Coronavirus impfen lassen möchte und bisher noch nicht am Impfzentrum registriert ist, sollte dies nun nachholen, um ebenfalls eine Termineinladung zu erhalten. Die Registrierung kann online erfolgen unter www.impfzentren.bayern oder telefonisch am Impfzentrum unter 09831 52-2041.

Das Impfzentrum erinnert in diesem Zusammenhang auch nochmal daran, dass sich Personen, die bereits eine Impfung beim Hausarzt oder Betriebsarzt erhalten haben, ihren Account in BayIMCO löschen sollen. Dies kann ebenfalls online unter www.impfzentren.bayern oder telefonisch am Impfzentrum unter 09831 52-2041 erledigt werden. Es sind derzeit immer noch über 3.900 Personen im System, die eine Termineinladung erhalten, diese aber nicht angenommen haben. 

Personen, die einen Impftermin am Impfzentrum haben und einer der drei Priorisierungsgruppen angehören, müssen ab sofort auch keinen Nachweis mehr für ihre Priorisierung erbringen. Der Impfpass sowie ein amtlicher Lichtbildausweis sind nach wie vor vorzuzeigen.

 

 

10.06.2021

Corona-Situation im Landkreis und aktueller Stand der Impfungen

Die Corona-Situation im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen hat sich in den vergangenen Tagen stabilisiert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt seit 06. Juni auch unter dem Wert 10, so dass immer nur wenige Neuinfektionen verzeichnet werden mussten. 

Die dritte Welle der Corona-Pandemie im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen scheint gebrochen zu sein. Weitreichende Lockerungen des öffentlichen Lebens sind wieder möglich. Das Gesundheitsamt im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen beobachtet die Situation weiterhin sehr aufmerksam, da auch aus einzelnen auftretenden Neuinfektionen rasch wieder größere Infektionsketten entstehen können.

Auch an den beiden Standorten des Klinikums Altmühlfranken hat sich die Situation entspannt. Derzeit werden nur noch am Standort in Weißenburg zwei Personen, die an Corona erkrankt sind, auf der Intensivstation behandelt, eine Person wird beatmet. Das Klinikum kann somit sein vollständiges Leistungsangebot uneingeschränkt anbieten. Die Besucherregelung wurde mittlerweile gelockert. Jeder Patient und jede Patientin kann einmal täglich für eine Stunde von wechselnden Personen besucht werden, wobei die besuchende Person ein negatives Testergebnis vorlegen muss, bzw. vollständig geimpft oder genesen sein muss.

Die Schnellteststationen im Landkreis bleiben überwiegend weiterhin bestehen, so dass sich jede Bürgerin und jeder Bürger mindestens einmal wöchentlich auf eine Corona-Infektion testen lassen kann. Viele regionale Partner wie das Medizinische Versorgungszentrum Altmühlfranken, die DLRG, Altmühlvital Treuchtlingen, Arztpraxen und Apotheken oder weitere regionale Partner bieten landkreisweit Schnellteststationen an.

„Vielen Dank an alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch an die vielen regionalen Einrichtungen wie dem Klinikum Altmühlfranken, den Ärzten und Apotheken oder auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Landratsamt sowie unzählig vielen weiteren Menschen, die bei der Bekämpfung der dritten Welle der Pandemie mitgeholfen haben. Ich freue mich, dass sich die Situation immer mehr stabilisiert und wir in weiten Teilen wieder zurückkehren können zu einer gewissen Normalität“, so Landrat Manuel Westphal. 

 

Aktueller Stand der Impfungen

Mittlerweile konnten 22.023 Personen am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen erst- und 15.066 Personen zweitgeimpft werden (Stand 09.06.2021). In den niedergelassenen Arztpraxen wurden bisher 18.045 Personen erstgeimpft und 5.429 zweitgeimpft (Stand 08.06.2021).

In den vergangenen zwei Wochen wurde dem Impfzentrum Altmühlfranken nur Impfstoff für Zweitimpfungen zugewiesen. Dies gilt auch für diese Woche. In der Folge bleibt das Impfzentrum diese Woche von Mittwoch bis Sonntag geschlossen.

Für die nächste Woche stehen dem Impfzentrum glücklicherweise Impfdosen für Erstimpfungen mit dem Impfstoff von Moderna zur Verfügung. Die Termineinladungen wurden am Mittwoch an die registrierten und priorisierten registrierten Personen verschickt. Nach diesen Einladungen sind noch 9.975 Personen registriert, welche noch keine Termineinladung erhalten haben. Davon gehören noch 4.413 Personen einer der drei Priorisierungsgruppen an.

Die Impfreihenfolge wird in Bayern für die Impfzentren zur Terminvereinbarung weiter aufrechterhalten. Personen, welche aufgrund ihrer medizinischen oder beruflichen Indikation priorisiert sind, müssen weiterhin beim Impftermin ihre Indikation entsprechend nachweisen. Nähere Hinweise sind der Internetseite des Impfzentrums www.impfzentrum-altmuehlfranken.de zu entnehmen.

 

                                                  

07.06.2021

Einführung der digitalen Impfnachweise

Ab dem bundesweiten Start der digitalen Impfnachweise durch das Bundesgesundheitsministerium (BMG), der voraussichtlich Mitte/Ende Juli erfolgen wird (genauer Termin ist noch offen), werden in den Impfzentren über das Online-Registrierungs- und Terminvergabesystem des Impfzentrums Bayern „BayIMCO“ die digitalen Impfnachweise für die Erst- und Zweitimpfung erzeugt und den Geimpften als Bestandteil ihrer Impfdokumentation mitgegeben. In einem weiteren Schritt werden die digitalen Impfnachweise in der Online-Plattform „BayIMCO“ nachträglich eingestellt und können dann einfach heruntergeladen werden.

Damit dies durch die geimpften Personen zu gegebener Zeit unkompliziert möglich ist, werden alle Impflinge eindringlich darum gebeten, nach der Zweitimpfung im Impfzentrum die persönlichen Zugangsdaten (Account) im „BayIMCO-System“ nicht zu löschen (siehe Impfzentrum https://impfzentren.bayern/).

Für alle Personen, die in Impfzentren bereits geimpft wurden, aber keine persönlichen Zugangsdaten (Account) mehr besitzen, wird derzeit ebenfalls noch unter Hochdruck an einer umfassenden Lösung zur Bereitstellung des digitalen Impfnachweises gearbeitet. Den digitalen Impfnachweis kann dann als QR Code per Handy in die Corona-WarnApp, in die neue CovPass-App oder in eine andere geeignete App, wie z.B. der luca App, übertragen werden.

Ende Juni plant das Bundesgesundheitsministerium, die neue CovPass-App zu veröffentlichen. Mit der CovPass-App können Bürgerinnen und Bürger ihre Corona-Impfungen direkt auf das Smartphone laden und mit dem QR-Code belegen. Zukünftig lassen sich in der App auch Nachweise über die Genesung von einer Corona-Infektion oder über einen negativen Corona-Test anzeigen. Die App ist ein kostenloses Angebot des Robert Koch-Instituts. Die Nutzung der App ist freiwillig.

Solange die CovPass-App (einschließlich der zugehörigen Prüf-App) noch nicht veröffentlicht ist, können die digitalen Impfnachweise in der Praxis noch nicht genutzt werden, da sie nicht überprüft werden können.

Weitere Informationen zum digitalen Impfnachweis sind auf der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums unter www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html zu finden.

                                                                 

04.06.2021

Auf Grund niedriger Inzidenzen und steigender Impfquoten in Bayern hat das Bayerische Kabinett am 04. Juni 2021 deutliche Lockerungen der bisher geltenden Corona-Beschränkungen beschlossen. Die neuen Regelungen in Form der 13. Bayer. Infektionsschutzmaßnahmen-verordnung (13. BayIfSMV) gelten ab 07. Juni 2021. Der Katastrophenfall in Bayern wird ebenfalls ab 07. Juni 2021 aufgehoben. Aktuelle Informationen zu den neuen Regelungen finden Sie in dem nachfolgenden Bericht aus der Kabinettssitzung vom 04. Juni 2021:

Download: Kabinettssitzung vom 04.06.2021 (115,5 KB)

01.06.2021

Inzidenzwert im Landkreis liegt den fünften Tag in Folge unter 35 - Kontaktbeschränkung wird gelockert

In den vergangenen fünf Tagen wurde im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen die 7-Tage-Inzidenz von 35 unterschritten. Daher kann ab Donnerstag, 03.06.2021 die bestehende Kontaktbeschränkung weiter gelockert werden.

Fünf Tage hintereinander lag die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen laut Robert Koch-Institut unter dem Wert von 35. Die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sieht daher die Lockerung der Kontaktbeschränkung vor.

Ab 03.06.2021 ist das Treffen bzw. der Aufenthalt der Angehörigen von drei Hausständen im privaten oder öffentlichen Raum zulässig, solange die Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen nicht überschritten wird. Weiterhin gilt, dass die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren für die Gesamtzahl außer Betracht bleiben. Vollständig geimpfte und genesene Personen bleiben bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt.

Das Landratsamt gibt die Unterschreitung des Wertes 35 bei der 7-Tage-Inzidenz am 02.06.2021 in einem Sonderamtsblatt bekannt.

Eine Übersicht über die derzeit gültigen Corona-Regelungen im Landkreis gibt es auf der Homepage unter www.landkreis-wug.de/regelungen-corona-pandemie/

 

Hinweis für geimpfte und genesene Personen:

Seit dem 06. Mai 2021 gelten folgende Erleichterungen für vollständig geimpfte sowie genesene Personen: Die Ausgangssperre sowie die Kontaktbeschränkungen gelten nicht für diese Personen. Bei privaten Zusammenkünften und ähnlichen sozialen Kontakten bei denen sowohl geimpfte oder genesene als auch sonstige Personen teilnehmen, bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt.

Soweit in § 28b des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) oder in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung das Erfordernis eines negativen Testergebnisses in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorgesehen ist und soweit Bundesrecht nicht entgegensteht, sind geimpfte und genesene Personen hiervon ausgenommen.

Hierbei ist zu beachten: Als vollständig geimpft gilt eine Person ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung. Als Nachweis für Geimpfte gelten der Impfpass oder eine Impfbescheinigung des Arztes. Als Genesene können sich mit einem PCR-Test ihrer Erkrankung oder einem Absonderungsbescheid des Gesundheitsamtes Personen ausweisen, bei denen die zugrundeliegende Testung durch eine PCR erfolgt ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Liegt die Erkrankung mehr als sechs Monate zurück, benötigen Genesene zudem eine einmalige Impfung, um in den Genuss der Erleichterungen zu kommen.

                  

                          

30.05.2021

Weitere Erleichterungen der Corona-Regelungen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen möglich

In den vergangenen fünf Tagen wurde im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen die 7-Tage-Inzidenz von 50 unterschritten. Daher sind ab Dienstag, 01. Juni 2021 weitere Öffnungsschritte und Erleichterungen der Corona-Regelungen möglich. Da das Infektionsgeschehen weiterhin stabil unter 50 ist, hat das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen das Einvernehmen des Bayerischen Gesundheitsministeriums für weitere Öffnungsschritte beantragt und dieses bereits erhalten. Aus diesem Grund entfällt die Testpflicht in den Bereichen Außengastronomie, Sport, touristische Dienstleister, Freibäder und Kultur ebenfalls ab Dienstag, 01. Juni 2021.

Fünf Tage hintereinander lag die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen laut Robert Koch-Institut unter dem Wert 50. Die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sieht daher einige Änderungen der geltenden Corona-Regelungen vor. Die nachfolgenden Regelungen gelten ab 01. Juni 2021:

Einzelhandel

Die Öffnung von Ladengeschäften ohne Terminbuchung und Kontaktnachverfolgung ist zulässig. Die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden darf nicht höher sein als ein Kunde je 10m² für ersten 800m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20m² für den 800m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche.


Schulen

In den Klassen der Grundschulstufe findet Präsenzunterricht statt. An allen anderen Schularten findet Präsenzunterricht statt, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Wenn dies nicht der Fall ist, muss Wechselunterricht stattfinden.

 

Kinderbetreuungsangebote

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung sowie organisierte Spielgruppen für Kinder dürfen öffnen.

 

Kulturstätten

Eine vorherige Terminbuchung sowie Kontaktdatenerhebung ist bei der Öffnung von Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten nicht mehr erforderlich.

 

 

Weitere Öffnungsschritte (gelten ebenfalls ab 01. Juni 2021):
Da die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis stabil unter 50 liegt, hat das Bayerische Gesundheitsministerium sein Einvernehmen für weitere Erleichterungen erteilt. Daher entfällt die Testpflicht in folgenden Bereichen ab 01. Juni 2021:

  • Außengastronomie (auch ohne Terminvereinbarung!)
  • Theater-, Konzert- und Opernhäuser, Kinos
  • Kulturveranstaltungen
  • Sport und Fitnessstudios
  • Freibäder
  • Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristische Bahnverkehre, touristische Reisebusverkehre sowie die Erbringung von Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien sowie im Außenbereich von medizinischen Thermen

Die entsprechende Allgemeinverfügung erscheint am Montag, 31. Mai 2021 in einem Sonderamtsblatt. Die oben aufgeführten erleichternden Abweichungen von den Bestimmungen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gelten dann ab 01. Juni 2021.

Die Bestimmungen der Allgemeinverfügung des Landratsamtes vom 24.05.2021, notbekanntgemacht auf der Internetseite des Landratsamtes am 24.05.2021, gelten – mit Ausnahme der Testpflicht in den oben genannten Bereichen sowie der Terminvereinbarungspflicht in der Außengastronomie – weiterhin. Das Landratsamt bittet die verantwortlichen Stellen und Betriebe auch die jeweiligen Rahmenhygienekonzepte zu beachten. In dem Zusammenhang wird insbesondere darauf hingewiesen, dass nach den geltenden Bestimmungen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sowie des Rahmenkonzepts Gastronomie (BayMBl. 2021 Nr. 311) durch den Gaststättenbetreiber immer eine Dokumentation der Kontaktdaten zu führen ist. Zudem wird darauf hingewiesen, dass sich aus dem geltenden Hygienekonzept für Proben in den Bereichen Laienmusik und Amateurtheater (BayMBl. 2021 Nr. 354) eine Testnachweispflicht ergibt. Eine Übersicht über die derzeit gültigen Corona-Regelungen im Landkreis gibt es auf der Homepage unter www.landkreis-wug.de/regelungen-corona-pandemie/.

Weiterhin macht das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen nochmal auf die Verwendung der luca-App aufmerksam. Mit Hilfe dieser Anwendung kann die Kontaktnachverfolgung sowohl im öffentlichen als auch privatem Raum noch effizienter gewährleistet werden. Alle Informationen zur Verwendung der luca-App gibt es auf der Homepage des Landratsamtes unter www.landkreis-wug.de/lucaapp.


Hinweis für geimpfte und genesene Personen:

Seit dem 06. Mai 2021 gelten folgende Erleichterungen für vollständig geimpfte sowie genesene Personen: Die Ausgangssperre sowie die Kontaktbeschränkungen gelten nicht für diese Personen. Bei privaten Zusammenkünften und ähnlichen sozialen Kontakten bei denen sowohl geimpfte oder genesene als auch sonstige Personen teilnehmen, bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt.

Soweit in § 28b des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) oder in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung das Erfordernis eines negativen Testergebnisses in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorgesehen ist und soweit Bundesrecht nicht entgegensteht, sind geimpfte und genesene Personen hiervon ausgenommen.

Hierbei ist zu beachten: Als vollständig geimpft gilt eine Person ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung. Als Nachweis für Geimpfte gelten der Impfpass oder eine Impfbescheinigung des Arztes. Als Genesene können sich mit einem PCR-Test ihrer Erkrankung oder einem Absonderungsbescheid des Gesundheitsamtes Personen ausweisen, bei denen die zugrundeliegende Testung durch eine PCR erfolgt ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Liegt die Erkrankung mehr als sechs Monate zurück, benötigen Genesene zudem eine einmalige Impfung, um in den Genuss der Erleichterungen zu kommen.

                                                      
                                                     

28.05.2021

NEUE Funktion der luca-App

Ab sofort können in der luca-App Testergebnisse gespeichert und bei den Betreibern vorgezeigt werden. Bei den nun im Landkreis möglichen Öffnungsschritten kann die luca-App zur leichten Kontaktnachverfolgung einfach genutzt werden. Gastronomiebetriebe, Unternehmen oder auch der Einzelhandel können die luca-App aufgrund der bayernweiten Lizenz kostenfrei nutzen.

Neu in der luca-App ist die Möglichkeit, Testergebnisse in der App abzuspeichern und dann beim Besuch zum Beispiel in der Außengastronomie einfach vorzuzeigen. Dafür muss lediglich der QR-Code des durchgeführten Tests in der luca-App in der Rubrik „Mein luca“ hinzugefügt werden und das Ergebnis wird dort dann direkt angezeigt. Informationen zum Hinzufügen von Testergebnissen und zur allgemeinen Nutzung sind unter www.luca-app.de/app/ zu finden.

luca wird zur Kontaktnachverfolgung für die Gesundheitsämter eingesetzt. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten – entweder der Nutzer scannt den QR-Codes des Gastwirtes bzw. Betreibers oder der Betreiber scannt den QR-Code des Gastes, der von luca in der App generiert wird. Bei der ersten Variante muss sich der Betreiber über „luca locations“ einmalig registrieren und kann dann dort einzelne Bereiche, wie z.B. Tische festlegen. Dort können dann die erforderlichen QR-Codes ausgelegt werden. Die analoge Kontaktnachverfolgung über die Formulare ist so größtenteils hinfällig. 

Für Gäste, die die luca-App nicht am Smartphone nutzen, gibt es weiterhin die Möglichkeit, diese über ein Kontaktformular zu registrieren oder die luca-Schlüsselanhänger dieser Gäste zu „scannen“ und die Gäste damit zu registrieren. Die Schlüsselanhänger können über den luca-Webshop erworben werden. Mehr Informationen zu den Schlüsselanhängern gibt es unter www.luca-app.de/schluesselanhaenger/.

Nähere Informationen zur Anwendung für Betreiber sind unter www.luca-app.de/locations/ zu finden.

Bei Bekanntwerden einer Corona-infizierten Person können die erforderlichen Daten eventueller Kontaktpersonen sicher an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt werden. Die App kann auch bei privaten Treffen in ähnlicher Form genutzt werden.

Die Nutzung der luca-App ist sowohl für Nutzer als auch Betreiber kostenlos und datenschutzkonform. Die App hält alle Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ein. Dies war Voraussetzung für die Einführung an den bayerischen Gesundheitsämtern durch das Bayerische Staatsministerium für Digitales. Alle Daten sind verschlüsselt 30 Tage auf deutschen Servern gespeichert und werden erst nach Freigabe durch den Betreiber an das Gesundheitsamt übermittelt. Erst dort werden die Daten wieder entschlüsselt, um die Kontaktnachverfolgung gewährleisten zu können. Die Gästedaten im System der App sind im Gegensatz zu den bisher hauptsächlich verwendeten analogen Papierlisten zu keinem Zeitpunkt für die Gastgeber, also die Betreiber, sichtbar.

Das Digitalministerium betont in einer Pressemitteilung, dass die bayerischen Datenschutzbehörden bei der Umsetzung eng eingebunden waren und auch die technische Grundarchitektur und vor allem auch das durchgängige Verschlüsselungskonzept der Kontaktdaten als grundsätzlich belastbar eingeschätzt wurden.

„Die luca-App hilft uns die Kontaktdatennachverfolgung im privaten und öffentlichen Raum noch effizienter zu gestalten. Wichtig – gerade auch bei den derzeitigen Lockerungen – ist, dass möglichst viele Betreiber mitmachen. Auch wir im Landratsamt nutzen die luca-App für unsere Sitzungs- und Besprechungsräume, für die beiden Gebrauchtwarenmärkte an den Recyclinghöfen sowie bei Sitzungen der Kreisgremien“, so Landrat Manuel Westphal.

Bei noch offenen Fragen zur luca-App steht Ihnen Sarah Schiebsdat (09141 902-342, sarah.schiebsdat@landkreis-wug.de) gerne zur Verfügung.

                                                    

                              

28.05.2021

Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen in Weißenburg und Raitenbuch wird aufgehoben

Das Alkoholverbot, das seit Anfang Mai auf bestimmten öffentlichen Plätzen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bestand, wird ab Sonntag, 30. Mai 2021 aufgehoben.  Das Landratsamt gibt dies in einer Allgemeinverfügung, bekannt, die am Samstag, 29. Mai 2021 im Amtsblatt erscheint.

Nach Rücksprache mit der betroffenen Stadt Weißenburg i. Bay. sowie der Gemeinde Raitenbuch kann das Alkoholverbot auch aufgrund des aktuellen Corona-Infektionsgeschehens und den derzeit möglichen Öffnungsschritten aufgehoben werden. Auch mit der zuständigen Polizeiinspektion wurde dieser Schritt abgestimmt.

Die Allgemeinverfügung vom 29. April, die das weitergehende Alkoholverbot auf bestimmten öffentlichen Plätzen regelte, wird in einer neuen Allgemeinverfügung, die am Samstag, 29. Mai 2021, im Amtsblatt erscheint, aufgehoben. Somit gilt das Verbot ab Sonntag, 30. Mai 2021 nicht mehr. 




27.05.2021

Corona-Situation im Landkreis und aktueller Stand der Impfungen

Wie in den Nachbarlandkreisen zeichnet sich nun auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ein langsames, aber spürbares Nachlassen des pandemischen Geschehens ab. Die 7-Tage-Inzidenz ist mittlerweile auch auf unter 50 gesunken und liegt weiterhin stabil unter 100.

Das Gesundheitsamt sieht zwar eine positive Tendenz sinkender Fallzahlen, doch kann derzeit noch keine endgültige Entwarnung gegeben werden. Bereits ein einziger größerer Ausbruch könnte die Zahlen wieder rasch ansteigen lassen.

Wie auch in den vergangenen Wochen spielt sich das Infektionsgeschehen vorwiegend im privaten Bereich, vereinzelt auch in Betrieben ab. In der Grundschule Treuchtlingen stehen derzeit drei Schulklassen unter Quarantäne, nachdem dort kurz vor den Ferien drei Kinder positiv getestet worden waren. Vereinzelt sind auch weitere Einrichtungen und Betriebe von Corona-Infektionen betroffen, jedoch kam es zum Glück zu keinem Ausbruchsgeschehen mit Folgeinfektionen.  

An den beiden Standorten des Klinikums Altmühlfranken werden derzeit zehn Patienten mit oder wegen einer Corona-Infektion behandelt. Davon liegen vier Patienten auf der Intensivstation, zwei davon beatmet.


Aktueller Stand der Impfungen

21.503 Personen wurden bisher im Landkreis am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen erstgeimpft. 11.519 Personen haben bereits eine Zweitimpfung erhalten. Auch die niedergelassenen Ärzte setzen die Impfungen weiter fort und konnten mittlerweile 15.744 Erstimpfungen und 2.862 Zweitimpfungen durchführen. Somit sind 39 Prozent der Bevölkerung im Landkreis erstgeimpft.

In der kommenden Woche werden 2.156 Zweitimpfungen am Impfzentrum durchgeführt. Der angelieferte Impfstoff reicht derzeit nur für die notwendigen Zweitimpfungen aus. Für Erstimpfungen wird dem Impfzentrum momentan kein Impfstoff zur Verfügung gestellt, weshalb bis auf weiteres nicht mehr jeden Tag geöffnet sein wird.

13.281 Personen aus dem Landkreis sind noch über BayIMCO, dem bayerischen Impfregistrierungsportal für eine Impfung gegen das Coronavirus registriert, davon 7.116 Personen, die einer der Priorisierungsgruppen zugeordnet werden können.

Das Impfzentrum ruft nochmal alle bereits registrierten Personen, die sich anderweitig haben impfen lassen, dazu auf, ihren Account im Registrierungsportal zu löschen. Es sind immer noch über 2.000 Personen registriert, die eine Termineinladung erhalten haben, diese aber nicht angenommen haben.

                   

                                

24.05.2021

Öffnungsschritte im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen möglich

In den vergangenen fünf Tagen wurde im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen die 7-Tage-Inzidenz von 100 unterschritten. Daher sind ab Dienstag, 25. Mai 2021 Öffnungsschritte möglich. Da das Infektionsgeschehen weiterhin stabil unter 100 ist, hat das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen das Einvernehmen des Bayerischen Gesundheitsministeriums für weitere Öffnungsschritte beantragt und dieses über die Pfingstfeiertage bereits erhalten. Aus diesem Grund sind auch weitere Öffnungsschritte speziell in den Bereichen Außengastronomie, Beherbergung, Sport, touristische Dienstleister, Freibäder und Kultur ebenfalls ab Dienstag, 25. Mai 2021 möglich.

Die ab morgen, Dienstag 25. Mai 2021 geltenden Regelungen finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 24. Mai 2021 sowie in der Allgemeinverfügung vom 24. Mai 2021

 

 

20.05.2021

Corona-Situation im Landkreis und aktueller Stand der Impfungen

In den vergangenen Tagen ist die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen weiter gesunken. Heute liegt die 7-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut bei 57,0. Somit befindet sich der Landkreis den zweiten Tag in Folge unter 100. Öffnungsschritte könnten in der nächsten Woche erfolgen, wenn dieser Wert nicht wieder überschritten wird. 

Das Infektionsgeschehen spielt sich weiterhin vor allem im privaten Bereich, vereinzelt in Betrieben ab. Seit Dienstag vergangener Woche kam es zu vermehrten Infektionen im Gemeindegebiet von Haundorf. Betriebe oder Einrichtungen sind dort nicht betroffen.

Das Gesundheitsamt ermittelt bei jedem neuen Infektionsfall mit Hochdruck alle angegebenen Kontakte, ist aber immer auf die Angaben der infizierten Personen angewiesen. Ein Verschweigen von Kontaktpersonen behindert nicht nur die Ermittlungen des Gesundheitsamtes, sondern zieht auch sehr oft viele nachfolgende Infektionsfälle nach sich. 

Da nach dem Wochenende montags und dienstags häufig mehr PCR-Tests durchgeführt werden als an anderen Wochentagen, ist die Zahl der neuen Fälle am Dienstag und Mittwoch im Verlauf einer Woche oft am höchsten.

Das Gesundheitsamt hofft, dass die rückläufige Tendenz bei den Neuinfektionen anhält und die Pandemie weiter eingedämmt werden kann. Dazu ist jedoch weiterhin die Bereitschaft jedes einzelnen gefragt, sich an die aktuell geltenden Regelungen und Maßnahmen zu halten.

„Ich kann mich nur immer wieder bei den Bürgerinnen und Bürger bedanken, dass sie sich weiterhin an die geltenden Regelungen halten. Nur gemeinsam schaffen wir es, die Pandemie so weit einzudämmen, sodass gewisse Öffnungsschritte erfolgen können. Jetzt dürfen wir aber bei den gemeinsamen Anstrengungen auf gar keinen Fall nachlassen!“, betont Landrat Manuel Westphal.

Sollte der Landkreis bei der 7-Tage-Inzidenz nun fünf Tage in Folge unter dem Wert 100 bleiben, können weitere Öffnungsschritte frühestens ab dem 25. Mai erfolgen. Dies betrifft dann insbesondere den Wegfall der Ausgangssperre, die Lockerung der Kontaktbeschränkung, den Einzelhandel, den Schulunterricht und die Öffnung von Kinderbetreuungseinrichtungen.

Weitere Öffnungsschritte im Bereich der Außengastronomie, im Sport, bei Kulturveranstaltungen oder ähnlichem können erst erfolgen, wenn der Landkreis fünf Tage in Folge den Wert 100 unterschreitet und das Bayerische Gesundheitsministerium hierzu sein Einvernehmen erteilt hat. Das Landratsamt wird dann eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese Öffnungsschritte wären dann frühestens ab dem 26. Mai möglich. Das Landratsamt wird über die regionale Presse sowie auf der eigenen Homepage darüber informieren.

Die anstehenden Lockerungen sind teilweise mit einer Testpflicht verbunden. Dazu hat das Landratsamt gemeinsam vor allem mit regionalen Partnern wie dem MVZ des Klinikum Altmühlfranken, den Apotheken und niedergelassenen Ärzten sowie der DLRG ein umfassendes Testangebot im gesamten Landkreis geschaffen. Auch am Kleinen und Großen Brombachsee bestehen Testmöglichkeiten, die durch die DLRG betrieben werden. Das MVZ Altmühlfranken wird im Bereich des Altmühlsees in der nächsten Woche noch weitere Testangebote etablieren. Eine Übersicht über alle Corona-Testmöglichkeiten im Landkreis gibt es unter www.landkreis-wug.de/corona-testmoeglichkeiten/

Die Zahl der Patientinnen und Patienten, die im Klinikum Altmühlfranken wegen oder mit einer Corona-Infektion behandelt werden, ist zurückgegangen. Derzeit werden zehn Patientinnen und Patienten, davon zwei intensivmedizinisch, behandelt. An beiden Klinikstandorten in Gunzenhausen und Weißenburg kann das vollständige Leistungsangebot uneingeschränkt angeboten werden.

Aktueller Stand der Impfungen   

Am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen werden weiterhin Erst- und Zweitimpfungen gegen das Coronavirus durchgeführt. Mittlerweile haben 20.091 Personen die Erstimpfung am Impfzentrum in Gunzenhausen erhalten, 9.637 Personen die Zweitimpfung. Die niedergelassenen Ärzte haben 13.994 Personen erst- und 1.273 Personen zweitgeimpft.

In den kommenden Wochen gibt es einen erheblichen Impfstoffmangel. Deshalb dürfen auf Anweisung des Ministeriums weitgehend nur noch Zweitimpfungen stattfinden, vereinzelt finden in den nächsten Tagen auch noch Erstimpfungen statt.

Personen, welche die Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben und über 60 Jahre alt sind, erhalten in den Impfzentren in Bayern ausschließlich AstraZeneca für die Zweitimpfung. Sollten diese Personen dieses ablehnen, darf im Impfzentrum keine Zweitimpfung erfolgen. Personen unter 60 Jahren, welche die Zweitimpfung mit AstraZeneca ablehnen, werden mit dem Impfstoff von Moderna geimpft.

Das Impfzentrum Altmühlfranken bedauert, dass es aufgrund des kommenden Impfstoffmangels nicht die vorhandenen Impfkapazitäten ausnutzen kann.

Derzeit sind 13.453 Personen aus dem Landkreis im bayerischen Impfportal für eine Impfung gegen das Coronavirus registriert, davon gehören 7.018 Personen einer der drei ersten Priorisierungsgruppen an. 2.466 Personen haben zwar eine Impfeinladung erhalten, diese jedoch nicht angenommen. Das Impfzentrum Altmühlfranken bittet alle registrierten Personen, welche bereits bei niedergelassenen Ärzten eine Impfung erhalten haben, sich im Registrierungsportal abzumelden

Zunehmend ergibt sich am Impfzentrum in Gunzenhausen auch das Problem, dass Personen nicht zu den vereinbarten Impfterminen erscheinen. Deshalb sollen sich Personen mit Impftermin im Impfzentrum bitte unbedingt abmelden, sofern sie zwischenzeitlich woanders die Impfung erhalten haben oder ihren Termin aus anderen Gründen nicht wahrnehmen können.

Wer sich für eine Impfung am Impfzentrum registrieren möchte, kann dies online unter www.impfzentren.bayern erledigen. Personen ohne Internetzugang können sich telefonisch an der Hotline des Impfzentrums unter 09831 52-2041 registrieren lassen. Auch eine Abmeldung beziehungsweise das Löschen des Accounts ist über diese beiden Wege möglich.

                                              

                                                                             

19.05.2021

Weiter Erstimpfungen am Impfzentrum Altmühlfranken

Im Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen werden weiterhin Erstimpfungen mit den verfügbaren Impfstoffen durchgeführt. Entgegen anders lautender Meldungen werden die Erstimpftermine, die für die nächsten Tage angesetzt sind, auch durchgeführt. Am Impfzentrum stehen in den nächsten zwei Wochen auch hauptsächlich wieder Zweitimpfungen an.

14.05.2021

Appell an die Bevölkerung: Corona-Situation weiterhin ernst nehmen

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen appelliert an die Landkreisbevölkerung, die Corona-Situation weiterhin ernst zu nehmen. Nur wenn die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liegt, sind weitere Öffnungsschritte im Landkreis möglich. Heute liegt die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 125,6. 

Auch die Vertreter der DEHOGA und der IHK bitten die Bevölkerung, sich weiterhin an die Hygienemaßnahmen zu halten. „Nur wenn die Inzidenzzahlen im Landkreis deutlich sinken, sind Öffnungsschritte möglich. Die anstehenden Öffnungen sind für die Gastronomie und den Handel enorm wichtig. Mit unvorsichtigem Verhalten gefährdet man nicht nur die eigene Gesundheit, sondern fordert auch massive wirtschaftliche Konsequenzen heraus!“, so Berta Jäger, Vorsitzende der DEHOGA im Landkreis und Dr.-Ing. Simon Amesöder, Vorsitzender des IHK-Gremiums im Landkreis.

Leider sind in den vergangenen Tagen die Inzidenzwerte im Landkreis auch nochmal deutlich gestiegen. Die Neuinfektionen spielten sich dabei vor allem im privaten und familiären Bereich ab, aber auch vereinzelt innerhalb von Betrieben. „In den allermeisten Unternehmen greifen die umgesetzten Hygienemaßnahmen und zeigen, dass eine Ansteckung innerhalb der Mitarbeitenden durch die konsequente Umsetzung verhindert werden kann,“ so Amesöder weiter.

Landrat Manuel Westphal bittet die Bevölkerung um Unterstützung: „Ich weiß, wir leben in einer sehr schwierigen Zeit und die Pandemie belastet uns alle. Doch bitte ich Sie um Ihre Mithilfe, damit die Zahlen weiter sinken. Bitte halten Sie sich weiterhin an die geltenden Kontaktbeschränkungen und die so wichtigen Hygienemaßnahmen.“

Aufgrund der nach wie vor hohen Inzidenz ist auch eine weitere Lockerung für den Tourismus am 21.05. voraussichtlich nicht möglich. „Der durch die Pandemie erzeugte wirtschaftliche Schaden ist nicht mehr aufzuholen. Für uns ist es sehr wichtig, dass die Pandemie weiter eingedämmt wird und wir möglichst schnell wieder öffnen können“, ergänzt Berta Jäger. 

Das Unterschreiten des 100er-Werts bei der Inzidenz ist der einzige Weg weitere Öffnungen zu ermöglichen. Nur wenn die Virusausbreitung gebremst wird, können kleine Schritte zurück zur Normalität gemacht werden. Das Landratsamt hat darüber hinaus keine Möglichkeit, Lockerungen herbeizuführen.

„Jeder von uns sehnt sich danach, wieder Freunde zu treffen oder bei gutem Wetter den Biergarten zu besuchen. Doch noch heißt es, vorsichtig sein und unnötige Kontakte vermeiden. Das Virus ist noch zu sehr verbreitet im gesamten Landkreis. Schützen Sie sich und andere und begrenzen Sie Ihre Kontakte weiterhin auf ein Mindestmaß und beachten Sie bitte jederzeit die geltenden Kontaktregelungen“, so Landrat Manuel Westphal.

Ein wichtiger Schritt, um die Pandemie weiter einzugrenzen, ist die Impfung der Bevölkerung gegen das Virus. „Durch die Impfungen am Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen und in den Arztpraxen im Landkreis kommen wir mit den Impfungen gegen Corona weiter voran. Über 30.700 Personen haben bereits ihre Erstimpfung erhalten. Je mehr Impfstoff uns zur Verfügung gestellt wird, desto mehr Personen können geimpft werden. Wir hoffen, dass die Liefermengen weiterhin hoch bleiben und wir zügig vorankommen“, erklärt Landrat Westphal.

12.05.2021

Corona-Situation im Landkreis und aktueller Stand der Impfungen

Leider sind die täglichen Corona-Neuinfektionen in den vergangenen Tagen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wieder angestiegen. Das RKI weist heute eine 7-Tage-Inzidenz von 119,3 für den Landkreis auf. Solange die 7-Tage-Inzidenz nicht stabil unter 100 liegt, sind keine weiteren Öffnungsschritte im Landkreis möglich.

Zwar hat sich in der vergangenen Woche bereits eine Entspannung des Infektionsgeschehens angekündigt, doch wurden in den vergangenen Tagen wieder deutlich mehr Corona-Neuinfektionen festgestellt, als in der vergangenen Woche. So meldete das Gesundheitsamt im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen gestern 40 neue Fälle.

Das Infektionsgeschehen verteilt sich weiterhin auf den gesamten Landkreis und spielt sich überwiegend im privaten beziehungsweise familiären Bereich ab, aber nach wie vor auch innerhalb von Betrieben. Glücklicherweise wurden in den vergangenen Tagen nur wenige Infektionen bei jüngeren Kindern festgestellt, so dass Grundschulen oder Kinderbetreuungseinrichtungen nicht von Quarantänemaßnahmen betroffen waren. Bei einzelnen positiv getesteten Schülern von Abschlussklassen verschiedener Schulen im Landkreis wurden individuelle Maßnahmen getroffen, so dass auch alle Kontaktpersonen unter entsprechenden Schutzmaßnahmen an ihren Prüfungen teilnehmen können.

In der dritten Welle der Corona-Pandemie ist zudem festzustellen, dass nun auch immer mehr jüngere Menschen von einem schweren Verlauf der Krankheit betroffen sind. Dies kann auch das Klinikum Altmühlfranken bestätigen. Die Zahl der COVID-Patienten im Klinikum ist leicht rückläufig, von einer Entspannung kann aber noch nicht die Rede sein. Es stehen an beiden Klinikstandorten weiterhin alle Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. 

Aufgrund des Infektionsgeschehens appelliert das Gesundheitsamt weiter an die Bevölkerung, sich unbedingt an die geltenden Kontaktbeschränkungen zu halten. Das heißt, dass sich ein Hausstand nur mit einer weiteren Person im privaten und öffentlichen Raum treffen darf. Wer sich im Rahmen der Kontaktbeschränkungen mit anderen trifft, sollte dies vorwiegend draußen und mit Abstand tun. Das Infektionsrisiko ist im Freien deutlich geringer als in geschlossenen Räumen. In geschlossenen Räumen sollte ein Mund-Nasen-Schutz getragen und regelmäßig gelüftet werden.

Außerdem sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, die bestehenden Testmöglichkeiten rege zu nutzen. Aufgrund der hohen Kapazitäten an Schnelltests, die mit Hilfe von regionalen Partnern wie dem MVZ des Klinikums Altmühlfranken, den Apotheken oder der DLRG im gesamten Landkreis geschaffen wurden, ist es möglich, dass sich jede Bürgerin und jeder Bürger auch mehr als einmal in der Woche auf eine Corona-Infektion testen lassen kann. Das MVZ wird in der kommenden Woche noch zwei zusätzliche Schnellteststationen in Ellingen und Pleinfeld eröffnen. Alle Schnelltestmöglichkeiten im Landkreis gibt es unter www.landkreis-wug.de/corona-schnelltestangebote/.

Da wie in den vergangenen Wochen auch Infektionen innerhalb von Unternehmen zum Infektionsgeschehen beigetragen haben, sensibilisiert das Gesundheitsamt erneut, auch während der Arbeitszeit die geltenden Hygienemaßnahmen einzuhalten. Das heißt, beim Aufenthalt mehrerer Personen in einem Raum muss unbedingt ein Mund-Nasen-Schutz, möglichst FFP2, getragen und auf ausreichend Abstand geachtet werden. Auch ein regelmäßiges Lüften ist für den Infektionsschutz sehr wichtig. Empfohlen werden das Stoßlüften in Büroräumen mindestens einmal pro Stunde, in Veranstaltungs-, Besprechungs- und Seminarräumen alle 20 Minuten und in Räumen, wo Menschen sportlich aktiv sind, mindestens fünf Luftwechsel pro Stunde. Auch die Nutzung einer CO2-Ampel oder Apps, die an das regelmäßige Lüften erinnern, können hilfreich sein. Auch bei gemeinsamen Autofahrten sollte unbedingt eine Mund-Nasen-Schutzmaske getragen werden, bestenfalls eine FFP2-Maske.

Sollte es in Betrieben zu einem Corona-Fall kommen, müssen dem Gesundheitsamt für die Kontaktnachverfolgung alle – auch kurzzeitige - Kontakte der betroffenen Person genannt werden. Nur so können Infektionsketten wirksam unterbrochen werden. Das Gesundheitsamt prüft immer jeden Einzelfall und wird je nach Gegebenheiten (Tragen von Masken, Abstand…) über Test- und Quarantäneanordnungen entscheiden. Wird kein schlüssiges Hygienekonzept des Betriebes vorgelegt, erschwert das die Arbeit des Gesundheitsamtes. Auch das Verschweigen von Kontaktpersonen führt letztlich nur dazu, dass Infektionen nicht rechtzeitig erkannt werden, sich in Betrieben ausbreiten und die Zahlen wieder steigen. Wichtig sind in diesen Fällen auch die vom Gesundheitsamt empfohlenen PCR-Tests, die Infektionen oft viel früher aufdecken als Antigen-Schnelltests.

„Wir betrachten bei Corona-Infektionen immer den Einzelfall und entscheiden nach der Sachlage, die uns von der betroffenen Person geschildert wird. Nach Schema F wird von uns keine Quarantäne angeordnet, da auch uns wichtig ist, die Aufrechterhaltung des Betriebes sicherzustellen!“, so Dr. Miriam Schneider, die stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes.

Landrat Manuel Westphal bittet die Bevölkerung um Geduld und Mithilfe: „Ich weiß, dass die Zeit, in der wir nun schon mit den derzeit gültigen Corona-Auflagen leben, sehr, sehr schwer ist und uns vieles abverlangt. Doch bitte ich Sie alle weiterhin darum, die notwendige Vorsicht an den Tag zu legen! Nur, wenn es uns gelingt, die Infektionszahlen deutlich zu verringern, können weitere Öffnungsschritte erfolgen. Vielen Dank für Ihre Geduld, Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis für die Situation!“

 

 

Aktueller Stand der Impfungen

Sehr wichtig bei der Eindämmung der Corona-Pandemie sind weiterhin die Impfungen gegen das Virus. Bisher sind im Impfzentrum Altmühlfranken in Gunzenhausen 18.471 Erstimpfungen erfolgt und 8.891 Zweitimpfungen. Auch die Arztpraxen werden weiterhin mit Impfstoff beliefert und konnten 11.040 Erstimpfungen durchführen und 482 Zweitimpfungen.

Bis Anfang nächster Woche werden wieder vorwiegend Erstimpfungen am Impfzentrum durchgeführt, danach wird der gelieferte Impfstoff hauptsächlich für die notwendigen Zweitimpfungen ausreichen. Mittlerweile werden Personen der dritten Priorisierungsgruppe erstgeimpft. Derzeit sind im Impfportal BayIMCO 14.202 Personen registriert, welche noch keine Termineinladung erhalten haben.

2.243 Personen haben eine Einladung erhalten, ohne diese bisher angenommen zu haben. Es ist davon auszugehen, dass viele dieser Personen schon eine Impfung in einer niedergelassenen Arztpraxis erhalten haben, ohne dass diese sich im Impfportal abgemeldet haben. Das Impfzentrum bittet deshalb dringend darum, dass diese Personen sich im Impfportal unter www.impfzentren.bayern abmelden. Personen, die sich telefonisch registriert haben, können sich unter 09831 52-2041 abmelden lassen.

Aufgrund der Vorgaben des Ministeriums erfolgen die Zweitimpfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca weiterhin im Abstand von 12 Wochen, wodurch ein maximaler Wirkungsgrad der Zweitimpfung erzielt wird. Eine Verschiebung von Zweitimpfterminen ist in Impfzentren generell nicht möglich. Von Anfragen soll daher abgesehen werden.

Wer sich am Impfzentrum impfen lassen will, muss sich vorher unter www.impfzentren.bayern registrieren. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich auch telefonisch unter 09831 52-2041 für eine Impfung registrieren lassen.

07.05.2021

Regelungen für Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen

Aufgrund der Änderung der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gibt es neue Regelungen für den Unterricht in den Schulen. Auch für Kinder, die Tagesbetreuungsangebote in Anspruch nehmen, gibt es neue Regelungen.

Ab Montag, 10. Mai 2021 findet für die 1. bis 3. Klasse der Grundschulstufe sowie die 5. und 6. Klas