Corona News Ticker
 
 

Corona News-Ticker

Aktuelles zur Corona-Pandemie im Landkreis

04.07.2022

Bitte beachten Sie die Pressemitteilung des Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zum Anspruchsnachweis für Corona-Tests bei Besuchen in Krankenhäusern- und Pflegeheimen.




01.07.2022

Neue Testverordnung 

Seit dem 30.06.2022 gilt die neue Testverordnung. Weitere Informationen dazu finden Sie auch auf der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums.

14.06.2022

Keine Meldung über Corona-Neuinfektionen am 13. Juni

Am 13. Juni erfolgte wegen einer technischen Störung keine Meldung über Corona-Neuinfektionen für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Eigentlich hätten 405 neue Fälle gemeldet werden müssen. Dies beinhaltet auch die Fälle vom Wochenende (11. und 12. Juni). Die Inzidenz kann aufgrund der Nachmeldungen in den nächsten Tagen wieder deutlich steigen. 

In den coronaspezifischen Vorschriften der derzeit geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sowie des Infektionsschutzgesetzes sind nur noch eingeschränkte Möglichkeiten zur Ergreifung von Maßnahmen bei entsprechendem Infektionsgeschehen gegeben. So kann z. B. in Einzelfällen die Schließung von Einrichtungen und Betrieben veranlasst werden. Eine Rechtsgrundlage für z. B. die landkreisweite Anordnung der Maskenpflicht im Einzelhandel oder die Wiedereinführung von Zugangsbeschränkungen in der Gastronomie ist in den genannten Vorschriften von Bund und Land hingegen nicht gegeben.

10.06.2022

Corona-Situation im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Über das Pfingstwochenende sind die Corona-Infektionszahlen im Landkreis wieder stark angestiegen. Laut RKI liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern derzeit bei 1.037,7. Der enorme Anstieg der Infektionen kann nicht auf einzelne Ereignisse zurückgeführt werden. Das Infektionsgeschehen verteilt sich auf den gesamten Landkreis.

In den vergangenen Wochen haben im ganzen Landkreis auch wieder mehr private und öffentliche Veranstaltungen stattgefunden, bei denen viele Menschen auch im Innenbereich zusammenkamen. Gerade bei Zusammenkünften im Innenbereich ohne Mindestabstand und Mund-Nasen-Schutz ist das Infektionsrisiko deutlich erhöht. Das Gesundheitsamt empfiehlt der Bevölkerung daher weiterhin das Tragen einer FFP2- oder medizinischen Maske, das Einhalten des Mindestabstandes sowie der gängigen Hygieneregeln in Bereichen mit erhöhtem Infektionsrisiko.

Entsprechend der Ermittlungen des Gesundheitsamtes führt das Zusammentreffen der Omikron-Variante BA.5 mit vermehrten privaten und öffentlichen Veranstaltungen und Festlichkeiten sowie einer in der Frühsommer- und Ferienzeit gesteigerten Reiseaktivität zu den diffus im gesamten Landkreis gleichermaßen ansteigenden Fallzahlen.

Die zum Infektionsschutz möglichen Maßnahmen im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes sind in der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bereits verankert und führen auch durch die hohen Zahlen im Landkreis derzeit nicht zu weiteren Einschränkungen. „Treffen mit mehreren Menschen sollten möglichst im Freien stattfinden, das Tragen einer FFP2-Maske schützt das Gegenüber und die Person selbst“, rät die stellvertretende Leitung des Gesundheitsamtes Dr. Miriam Schneider.

Vereinzelt treten auch wieder Corona-Infektionen in Alten- und Pflegeheimen auf. Zum Schutz der vulnerablen Personengruppen in diesen Einrichtungen sollte beim Besuch eine FFP2-Maske getragen werden; auch muss weiterhin – auch bei Geimpften und Genesenen – ein tagesaktueller negativer Corona-Schnelltest vorliegen.

Auch Beschäftigte in vulnerablen Einrichtungen sollten weiterhin sich und andere durch FFP2-Masken schützen, eine vermehrte Testung wird empfohlen, wenn Kontakte zu positiv getesteten Personen vorlagen oder Fälle in der Einrichtung aufgetreten sind.

Die steigenden Zahlen spiegeln sich auch im Klinikum Altmühlfranken wider. So sind derzeit zwölf Patientinnen und Patienten wegen oder mit Corona in stationärer Behandlung. Auch sind wieder vermehrt Mitarbeitende an beiden Standorten von einer COVID-Infektion betroffen und befinden sich in häuslicher Isolation.

Den besten Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf bietet nach wie vor die Impfung gegen Corona. Knapp 74 Prozent der Landkreisbevölkerung haben zwei Impfungen gegen das Coronavirus erhalten. Rund 53 Prozent sind dreimal geimpft. Das Impfzentrum in Weißenburg bietet weiterhin freie Impftermine an. Impfwillige können Dienstag bis Samstag zwischen 9.00 und 16.30 Uhr zum Impfzentrum in Weißenburg kommen und erhalten eine Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus.

Da die Gesundheitsämter nach Vorgaben des Bayerischen Gesundheitsministeriums derzeit die Neuinfektionen erst am nächsten Werktag melden müssen, kann es gerade zu Wochenbeginn zu höheren Inzidenzen kommen. Am Wochenende werden keine neuen Fälle durch das Gesundheitsamt an das LGL weitergeleitet.

07.06.2022

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sind die Corona-Neuinfektionen in den vergangenen Tagen wieder angestiegen. Lokal einzugrenzen sind die Neuinfektionen nicht, es zeigt sich aber, dass es insbesondere im Bereich am Hahnenkamm zu mehr Neuinfektionen gekommen ist als in den vergangenen Wochen.

Grund für die erhöhten Infektionen kann auch die zunehmende Ausbreitung der BA.5 Variante im Landkreis sein – deutschlandweit hat sich der Anteil dieser Variante in den vergangenen Wochen deutlich erhört.

Nach wie vor empfiehlt das Gesundheitsamt an Orten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko, in Innenräumen und wo viele Menschen zusammenkommen das Tragen von FFP2- oder medizinischen Masken sowie das Einhalten des Mindestabstandes.

Es besteht weiterhin eine Meldepflicht von SARS-CoV-2 für Ärzte und Labore innerhalb von 24 Stunden; übermittelt werden diese vom Gesundheitsamt entsprechend der Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes und des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege jeweils am nächsten Werktag an das LGL und RKI. Daher werden am Wochenende auch vom Gesundheitsamt im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen keine Neuinfektionen gemeldet. Die Meldung der Neuinfektionen erfolgt dann am nächsten Werktag, weshalb es gerade am Anfang der Woche zu sehr hohen Infektionszahlen kommen kann. Für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wurden für das Pfingstwochenende über 400 Corona-Neuinfektionen, laut RKI 492, gemeldet.

 

 

 






25.05.2022

Hinweise zum Besucherverkehr im Landratsamt

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen lockert ab Montag, den 30. Mai 2022, die Schutzmaßnahmen, die beim Betreten der Dienstgebäude eingehalten werden müssen. So wird die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Besucherinnen und Besucher aufgehoben. Die Regelung der ausschließlichen Terminvereinbarung in allen Verwaltungsdienststellen der Behörde bleibt jedoch bestehen.

Bereits seit Mitte Mai werden dringliche Anfragen, Anliegen und Anträge wieder vollumfänglich im Landratsamt bearbeitet. Die Besucherinnen und Besucher sind nun zusätzlich nicht mehr dazu verpflichtet, eine Mund-Nase-Bedeckung beim Behördengang zu tragen. Das Tragen einer Maske sowie das Einhalten der gängigen Hygiene- und Abstandsregelungen wird allerdings weiterhin empfohlen. Dies gilt vor allem in Bereichen mit erhöhtem Besucherverkehr, wie der Zulassungs- oder Führerscheinstelle.

Kundinnen und Kunden werden bei Amtsbesuchen nach wie vor gebeten Terminvereinbarungen einzuhalten. Diese können direkt mit den zuständigen Mitarbeitern vereinbart werden.






16.05.2022

Ende des bayernweiten Katastrophenfalls Corona-Pandemie

Mit Ablauf des 11. Mai 2022 endete der bayernweit festgestellte Katastrophenfall zur Corona-Pandemie. Das hat die Bayerische Staatsregierung bekanntgegeben. Gleichzeitig endet auch der Katastrophenfall zur Bewältigung der Flüchtlingsströme aus der Ukraine, worauf das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen aber in einer gesonderten Pressemitteilung noch hinweisen wird.  

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen ist seit März 2020 mit der Bewältigung der Corona-Pandemie befasst. Nicht nur der Aufbau von Testzentren und Impfzentrum sowie die Kontaktnachverfolgung gehören seit zwei Jahren zu den Aufgaben der Kreisverwaltungsbehörde, auch die schnelle Information der Bevölkerung über die jeweils gültigen Corona-Regelungen sind wichtig. Beratend und unterstützend ist das Landratsamt über die verschiedenen Corona-Hotlines tätig, wobei neben dem Gesundheitsamt insbesondere auch das Ordnungsamt sowie die Zukunftsinitiative altmühlfranken involviert sind.

Am 11. November 2021 wurde der Katastrophenfall Corona-Pandemie zum dritten Mal ausgerufen. Für das Landratsamt bedeutete das die Aktivierung der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK). Die Strukturen konnten vom ersten und zweiten Katastrophenfall übernommen werden. Über die FüGK waren auch im Landratsamt verschiedene Mitarbeitende aus dem gesamten Haus in den vergangenen Monaten eng bei der Bewältigung der Pandemie eingebunden, beispielweise beim Aufbau und Organisation der Testzentren und des Impfzentrums.

Zusätzlich wurde Dr. Peter Löw wieder als Versorgungsarzt für den Landkreis eingesetzt, Johannes Wetzel fungierte als Bindeglied zu den Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Zudem wurde Dr. Andreas Kinskofer, Arzt im Klinikum Altmühlfranken, als Ärztlicher Leiter Krankenhauskoordinierung benannt, der im Bereich der Rettungsleitstelle Mittelfranken-Süd auch für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen tätig ist. 

In regelmäßigen Videokonferenzen wurde die Corona-Situation im Landkreis, insbesondere mit Blick auf das Klinikum Altmühlfranken sowie die Infektionslage in den Alten- und Pflegeeinrichtungen, besprochen und Lösungen für die verschiedensten Herausforderungen gesucht. So unterstützten Kräfte der Bundeswehr nicht nur das Gesundheitsamt bei der Kontaktnachverfolgung, sondern auch im Klinikum Altmühlfranken.

„In so vielen Bereichen wurde in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet. Ich denke da natürlich zu allererst an die Pflegekräfte, das medizinische Personal und die Mitarbeitenden im Klinikum Altmühlfranken und in den Einrichtungen. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte waren und sind im Pandemiegeschehen gemeinsam mit ihren Praxismitarbeitenden eine wichtige Stütze. Doch auch meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsamt, dem Ordnungsamt und innerhalb der FüGK haben in den vergangenen Jahren auch an Wochenenden und Feiertagen an der Bewältigung der Pandemie gearbeitet. Dafür bedanke ich mich einmal mehr recht herzlich“, so Landrat Manuel Westphal. 

Durch das Auftreten der Omikron-Variante veränderte sich das Infektionsgeschehen auch im Landkreis. Die deutlich ansteckendere Variante des Coronavirus sorgte dafür, dass die Infektionszahlen im Landkreis sprunghaft stiegen. Dies wirkte sich natürlich auf die Situation in den beiden Klinikstandorten aus, aber auch in den Alten- und Pflegeeinrichtungen, die zum Teil mit enormen Ausbruchsgeschehen umgehen mussten. Zwar gilt Omikron allgemein als mildere Erkrankung, ruft aber dennoch in allen Altersgruppen durchaus auch schwere und langwierige Erkrankungen hervor.

„Die Intensivstationen in der gesamten Region Mittelfranken-Süd waren mit einem Anteil von 10-15 Prozent an Covid-Patienten weiterhin gefordert, jedoch wurden die Normalstationen zunehmend zum ‚Hotspot‘ für die Masse stationär behandlungsbedürftiger Infizierter. Zur Hochzeit der Pandemie um den Wechsel erstes, zweites Quartal 2022 waren bis zu 10 Prozent aller stationär behandelten Patienten in den Kliniken der Region Covid-infiziert!“, blickt Dr. Andreas Kinskofer zurück. Infektionsbedingte Personalausfälle führten reihum zu Versorgungseinschränkungen, die jedoch mit gegenseitiger Unterstützung aufgefangen werden konnten, so dass die Notfallversorgung im Rahmen des lokalen Versorgungsauftrages sichergestellt war. 

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen appelliert an die Bevölkerung, die Hygieneregeln weiterhin einzuhalten. In Innenräumen, beispielsweise beim Einkaufen, sollte möglichst ein Mund-Nasenschutz getragen werden.

„Die Impfungen sind weiterhin sehr wichtig, um das Pandemiegeschehen auch in Zukunft im Griff zu haben und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Wichtig ist für die vulnerablen Gruppen gerade auch die vierte Impfung, da diese den Schutz vor einer Infektion nochmal erhöht“, so der bisherige Versorgungsarzt Dr. Peter Löw.

Das Impfzentrum im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen befindet sich auch nach dem Betreiberwechsel weiterhin in der Wildbadstraße 4 in Weißenburg. Dienstag bis Samstag können Impfwillige zwischen 9.00 und 16.30 Uhr an das Impfzentrum in Weißenburg kommen und erhalten eine Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus.

Aktuelle Corona-Situation im Landkreis

Die täglichen Neuinfektionen haben sich in den vergangenen Wochen auf einem hohen Niveau eingependelt. So schwankt die 7-Tage-Inzidenz täglich im hohen dreistelligen Bereich. Das Gesundheitsamt kann durch interne Umstrukturierungen die neuen Infektionsfälle tagesaktuell bearbeiten. Dies ist auch auf die Online-Meldemöglichkeit für positiv Getestete über die Homepage des Landkreises zurückzuführen. „Wir bitten alle Personen, die einen positiven PCR-Test haben, sich online über das Formular zu melden. So erhalten Sie automatisch und umgehend alle für Sie wichtigen Informationen“, so Dr. Miriam Schneider, die stellvertretende Leitung des Gesundheitsamtes.

Auch im Klinikum Altmühlfranken entspannt sich die Lage. Die Zahl der infizierten Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeitenden ist rückläufig. Die Covid-Stationen konnten aufgelöst werden, da die wenigen positiv getesteten Patienten auf der Normalstation isoliert werden können. Um den Normalbetrieb im Klinikum trotz der weiterhin angespannten Infektionslage in der Gesellschaft aufrechthalten zu können, sind weiterhin strenge Hygienemaßnahmen für Mitarbeitende, Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher notwendig, insbesondere die Masken- und Testpflicht.

Mit Sorge schaut man allerdings auch in unserem Landkreis auf den kommenden Herbst. Dr. Peter Löw, der auch Infektiologe ist, gibt einen Ausblick: „Wir werden in jedem Fall mit weiteren, sich schnell ausbreitenden, aber, wenn wir Glück haben, nicht pathogeneren, also krankmachenderen, Varianten als bisher rechnen müssen. Aber die Varianten haben eines gemeinsam: Sie gehören der Omikron-Familie an, werden durch die bisherigen Impfungen nicht oder nur wenig abgedeckt, weshalb ein Omikron spezifischer Impfstoff, den dann eigentlich wieder alle Personen benötigen, notwendig ist.“ Auch Klinikvorstand Christoph Schneidewin sorgt sich, dass bei einer neuen Welle im Herbst wieder eine enorme Belastung auf die Pflegekräfte zukommt durch viele infizierte Patientinnen und Patienten auf den peripheren Stationen sowie Ausfälle bei der Belegschaft. 





28.04.2022

Neuer Betreiber des Impfzentrums Weißenburg-Gunzenhausen

Das Impfzentrum des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen wechselt am 1. Mai 2022 den Betreiber. Grund für den Wechsel ist die Vorgabe der Bayerischen Staatsregierung, den Impfbetrieb in den bayerischen Impfzentren an die aktuelle Impfstrategie anzupassen. Für den Landkreis hatte dies eine Neuausschreibung des Impfzentrums zur Folge, welche das Düsseldorfer Unternehmen Ecolog Deutschland GmbH für sich entscheiden konnte. Der Standort sowie die Öffnungszeiten des Impfzentrums ändern sich durch den Betreiberwechsel allerdings nicht.

Das Impfzentrum hat von Dienstag bis Samstag zwischen 9.00 und 16.30 Uhr geöffnet. Zu diesen Zeiten können Impfwillige einfach ohne vorherige Terminvereinbarung an das Impfzentrum in der Wildbadstraße 4 in Weißenburg kommen und erhalten eine Erst-, Zweit- oder Auffrischimpfung. Auch Kinder unter 12 Jahren sind weiterhin möglich. Eingesetzt werden die Impfstoffe von Biontech, Moderna sowie Novavax.

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Sperrung der Friedrich-Ebert-Straße die Zufahrt zum Impfzentrum beeinträchtigt ist. Bitte informieren Sie sich vorab auf den Internetseiten der Stadt Weißenburg über Ihre Anreise.

Weitere Informationen zu den Impfungen sowie den eingesetzten Impfstoffen finden Sie online.





27.04.2022

Bitte beachten Sie den Bericht aus der Kabinettssitzung vom 27. April 2022.




13.04.2022

Neue Regelungen zur Isolation und Quarantäne

Gestern hat das Bayerische Gesundheitsministerium die neuen Regelungen für Isolation für positiv auf Corona getestete Personen sowie zur Quarantäne von engen Kontaktpersonen veröffentlicht. Die neuen Regelungen gelten ab heute und werden vom Gesundheitsamt am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen ab sofort auch so umgesetzt.

Die Isolation für positiv getestete Personen endet fortan nach fünf Tagen, wenn vorher 48 Stunden lang keine Symptome aufgetreten sind. Eine Freitestung ist nicht mehr notwendig, wird vom Gesundheitsamt aber empfohlen. Der Schnell- oder Selbsttest muss nicht mehr beim Gesundheitsamt vorgelegt werden.

Solange weiterhin Covid-19-typische Symptome auftreten, verlängert sich die Isolation bis maximal 10 Tage. Wer auch nach zehn Tagen noch Symptome zeigt, sollte weiterhin zuhause bleiben. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist wie bei jeder Erkrankung weiterhin möglich.

Nach Ende der Isolation empfiehlt das Gesundheitsamt, für weitere fünf Tage außerhalb der eigenen Wohnung – insbesondere in geschlossenen Räumen – eine FFP2-Maske zu tragen und unnötige Kontakte zu anderen Personen zu vermeiden.

Die neuen Isolationsregelungen gelten auch für Personen, die bereits in häuslicher Absonderung sind.

Das Gesundheitsamt ist weiterhin verpflichtet, alle Daten zu erfassen und an das RKI zu melden. Positiv Getestete sollen weiterhin möglichst das Online-Formular nutzen. So erhalten Betroffene automatisch alle wichtigen Informationen zur vorgeschriebenen Isolation. Nach Bearbeitung aller zum Fall gehörigen Informationen erhält jede positiv getestete Person eine Bescheinigung mit den Isolationszeiten per Mail oder per Post. Diese kann auch beim Arbeitgeber als Beleg für die Infektion vorgelegt werden. Ein Isolationsbescheid wird dafür nicht benötigt.

Ein gesonderter Anruf durch das Gesundheitsamt erfolgt nicht mehr!

Wer sich nicht über das Formular meldet, erhält eine Bescheinigung per Post, dies nimmt einige Arbeitstage in Anspruch.

Wer in vulnerablen Einrichtungen, wie zum Beispiel Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder der Eingliederungshilfe arbeitet, unterliegt nach dem Ende der Isolation einem Tätigkeitsverbot und kann nur dann wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren, wenn er dem Arbeitgeber ein negatives Testergebnis vorlegt (Antigentest oder PCR-Test mit Ct-Wert >30).

Kontaktpersonen 

Positiv getestete Personen sollen weiterhin ihre engen Kontaktpersonen selbstständig informieren. Kontaktpersonen können sich weiterhin über das Online-Formular melden und erhalten per Mail einen Berechtigungsschreiben für einen kostenlosen PCR-Test bei den lokalen Testzentren. 

Ab heute, 13. April 2022, entfällt die Quarantänepflicht für enge Kontaktpersonen, auch wenn diese nicht geimpft oder genesen sind. Enge Kontaktpersonen sollten ihre Kontakte reduzieren und in Innenräumen Maske tragen. Auch sollen sie sich für mindestens fünf Tage und bei Symptomen auf Corona mittels Schnell- oder Selbsttest testen. 

Auch Personen, die vor oder am 12. April 2022 als enge Kontaktperson in Quarantäne gegangen sind, unterliegen ab dem 13. April 2022 keiner Quarantänepflicht mehr, werden aber gebeten, sich an die oben genannten Empfehlungen zu halten.

Quarantänebescheide werden für enge Kontaktpersonen nur bis zum 12. April 2022 ausgestellt. Testergebnisse zum Quarantäneende müssen nicht mehr an das Gesundheitsamt übermittelt werden.

Welche Regelungen bezüglich Isolation und Quarantäne für Patienten in Krankenhäusern sowie für Bewohner in Pflege- und Behindertenheimen gelten werden, ist aktuell noch nicht bekannt. Das Gesundheitsamt wird im Einzelfall für Entscheidungen die Vorgaben des Bayerischen Gesundheitsministeriums und des Robert Koch Instituts anwenden, um den bestmöglichen Schutz für vulnerable Gruppen zu erreichen.

Dringende Fragen können per Mail an corona@landkreis-wug.de oder telefonisch unter 09141 902-401 gestellt werden. Das Gesundheitsamt bittet um Verständnis, dass es dabei zu längeren Wartezeiten kommen kann.

13.04.2022

Erreichbarkeit des Gesundheitsamtes über die Osterfeiertage

Das Gesundheitsamt ist an den Osterfeiertagen nur eingeschränkt telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Die neuen Coronafälle werden aber auch an den Feiertagen abgerufen und gemeldet, so dass die 7-Tage-Inzidenz weiterhin tagesaktuell ist.

Während der Osterfeiertage ist das Gesundheitsamt

am Ostersamstag, 16. April 2022, von 10.00-12.00 Uhr

sowie am Ostermontag, 18. April 2022, von 10.00-12.00 Uhr

telefonisch erreichbar (09141 902-401). Ihr Anliegen können Sie gerne auch per E-Mail an corona@landkreis-wug.de richten. Das Postfach wird während der angegebenen Öffnungszeiten gesichtet.

Am Karfreitag und am Ostersonntag ist das Gesundheitsamt geschlossen. Die neuen Fälle werden aber auch an den Feiertagen abgerufen und gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz ist also immer tagesaktuell auf der Homepage des Robert Koch Instituts (RKI) und dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) abrufbar.

Das Impfzentrum ist auch in den Osterferien geöffnet. Das heißt Impfwillige können Dienstag bis Samstag zwischen 9.00 und 16.30 Uhr an das Impfzentrum in Weißenburg kommen und erhalten eine Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus.

Das Gesundheitsamt appelliert gerade auch während der Feiertage an die Bevölkerung, die Corona-Situation ernst zu nehmen. Es wird weiterhin das Tragen von medizinischen oder FFP2-Masken in Innenräumen empfohlen. Durch das Tragen von Masken wird das Infektionsrisiko verringert. Es ist wichtig, auch nach Wegfall der Maskenpflicht in vielen Bereichen die gängigen Hygieneregeln zu beachten, also das Tragen von Masken in Innenbereichen, das Halten von Abstand sowie eine ausreichende Handhygiene. Das Gesundheitsamt weist die Bevölkerung auch darauf hin, die Testmöglichkeiten im Landkreis vor Familienbesuchen rege zu nutzen.

 

12.04.2022

Bitte beachten Sie die Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege zu den neuen Regelungen zur Isolation und Quarantäne, die ab Mittwoch, 13.04., 0.00 Uhr gelten. Unsere Informationen auf der Homepage werden entsprechend aktualisiert. 

06.04.2022

Corona-Situation im Landkreis weiterhin angespannt 

Auch wenn die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen Tagen gesunken ist, ist die Corona-Situation im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen weiterhin angespannt. Ausbruchsgeschehen in Alten- und Pflegeeinrichtungen und auch die Patientenzahl an den beiden Klinikstandorten des Klinikums Altmühlfranken sind weiterhin Grund zur Sorge.

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt heute bei 1.604,3. Die täglichen Neuinfektionen sinken zwar, sind aber nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau.

Sechs Alten- und Pflegeheime im Landkreis sind von Corona-Ausbrüchen betroffen. Dank einer hohen Impfquote einschließlich Booster unter den Bewohnerinnen und Bewohnern überstehen diese die Covid-Erkrankung verhältnismäßig gut und es kommt selten zu Krankenhauseinweisungen. Trotzdem stellen diese Ausbrüche stets für Bewohner, Pflegepersonal und Angehörige eine schwer belastende Situation dar.

Angespannt ist die Lage auch weiterhin an den beiden Klinikstandorten des Klinikums Altmühlfranken in Gunzenhausen und Weißenburg. Mehr als 30 Patientinnen und Patienten werden dort wegen oder mit Covid-19 behandelt, drei müssen auch intensivmedizinisch betreut und zwei davon beatmet werden.

Auch Patientinnen und Patienten, die nur mit und nicht wegen Covid-19 im Klinikum behandelt werden müssen, müssen isoliert werden und bringen dadurch eine enorme Arbeitsbelastung für das Pflegepersonal mit sich. Leider sind weiterhin zahlreiche Mitarbeitende des Klinikums ebenfalls aufgrund einer Covid-19-Infektion in Isolation. Das Klinikum ist nach wie vor komplett leistungsfähig, die Lage ist aber – wie auch bei anderen Klinikstandorten in Mittelfranken – weiterhin sehr angespannt. „Von einer Entspannung der Lage ist im Klinikum weiterhin nichts zu spüren. Obwohl unsere Mitarbeitenden an der Belastungsgrenze sind, gelingt es uns trotzdem, auch den Regelbetrieb aufrecht zu halten“, so der Vorstand des Klinikums Christoph Schneidewin. „Ich appelliere aber an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, trotz der vielen Lockerungen sich weiter umsichtig zu verhalten, damit sich die Situation in den Kliniken nicht noch weiter verschärft.“

Das Gesundheitsamt empfiehlt der Bevölkerung weiterhin insbesondere in Innenräumen das Tragen von medizinischen oder FFP2-Masken. Durch das Tragen von Masken wird das Infektionsrisiko verringert. Es ist wichtig, auch nach Wegfall der Maskenpflicht in vielen Bereichen die gängigen Hygieneregeln zu beachten, also das Tragen von Masken in Innenbereichen, das Halten von Abstand sowie eine ausreichende Handhygiene.

Am besten vor einem schweren Krankheitsverlauf geschützt ist man nach wie vor durch eine Impfung gegen das Coronavirus. Das Impfzentrum hat von Dienstag bis Samstag zwischen 9.00 und 16.30 Uhr geöffnet. Impfwillige erhalten zu den Öffnungszeiten ohne vorherige Terminvereinbarung eine Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung. Es werden zu den Öffnungszeiten auch weiterhin Kinderimpfungen durchgeführt. Koordinierungsarzt Dr. Peter Löw bekräftigt nochmal den Nutzen der Impfung: „Omikron ist keine banale Erkältungskrankheit. Herr Lauterbach brachte es auf den Punkt: Tägliche sterben immer noch so viel Leute an Omikron, als ob es in Deutschland jeden Tag einen Flugzeugabsturz gäbe. Die Impfungen schützen davor! Corona Impfungen sind freilich keine Smarties, aber die Nebenwirkungen sind gut tolerabel. Gegen Omikron ist die Auffrischimpfung die entscheidend wichtige Impfung! Über 70-Jährigen und gefährdeten Menschen empfehle ich drei bzw. für Beschäftigte im Gesundheitsbereich sechs Monate danach eine vierte Impfung, um den Impfschutz noch anzuheben. Etwas Besseres haben wir auf längere Zeit noch nicht!“

Und auch Landrat Manuel Westphal appelliert an die Bevölkerung: „Bitte nehmen Sie die Corona-Pandemie weiterhin ernst. Der Blick in unsere Pflegeeinrichtungen oder in das Klinikum zeigen uns, wie ernst die Lage nach wie vor ist. Wir sind noch immer mittendrin in der Pandemie. Bitte schützen Sie durch Ihr Verhalten und gegenseitige Rücksichtnahme die vulnerablen Gruppen und so auch das Pflegepersonal in den Kliniken und Einrichtungen. Dort wird eine hervorragende Arbeit geleistet!“   

04.04.2022

Zugangsregelung im Landratsamt aufgehoben

Die 3G-Zugangsregelung für die Dienstgebäude des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen ist aufgehoben. Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin darum gebeten, ihre Anliegen, wenn möglich, telefonisch oder per Mail zu klären. Die FFP2-Maskenpflicht bleibt weiterhin bestehen.

Für das Betreten der Dienstgebäude des Landratsamtes ist es ab sofort nicht mehr notwendig einen gültigen Test-, Genesenen- oder Impfnachweis zu erbringen. Bürgerinnen und Bürger werden aber weiterhin darum gebeten, vor dem Behördengang einen Termin zu vereinbaren. Soweit möglich sollten die Anliegen jedoch telefonisch oder per Mail geklärt werden. Die Termine können direkt mit den zuständigen Mitarbeitenden vereinbart werden. Die Kontaktdaten sind online zu finden.

Um das Infektionsrisiko sowohl für Besucherinnen und Besucher als auch für die Beschäftigten möglichst gering zu halten, ist eine FFP2-Maske weiterhin verpflichtend zu tragen.




01.04.2022

Erreichbarkeit des Bürgertelefons zur Corona-Pandemie

Das Bürgertelefon beantwortet seit Beginn der Corona-Pandemie offene Fragen zur Pandemie im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Ab Montag, den 4. April, ändert sich nun die Erreichbarkeit.

Ab dem 4. April wird das Bürgertelefon von Montag bis Donnerstag von 08.00 bis 12.00 Uhr sowie von 13.00 bis 16.00 Uhr und am Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr erreichbar sein. Unter 09141 902-500 werden Fragen rund um das Thema Corona beantwortet. Diese können beispielsweise verwaltungsrechtliche Fragen zu den aktuell geltenden Regelungen sein. Aber auch gesundheitliche Fragen von den Testerfordernissen über Fragen zur Isolation von positiv Getesteten bis hin zum Kontaktpersonenmanagement werden beantwortet. In medizinischen Notfällen wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.

Alle Informationen zur Corona-Pandemie sind auch online unter www.landkreis-wug.de/corona-pandemie-uebersicht/ zu finden.

                                                          

                                                  

01.04.2022 

Gesundheitsamt automatisiert Verfahren

Jeden Tag infizieren sich im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mehrere hundert Menschen mit dem Coronavirus. Bislang erhielten alle Bürgerinnen und Bürger, die mittels eines PCR-Tests positiv auf das Coronavirus getestet wurden, automatisch einen Isolationsbescheid durch das Gesundheitsamt. Dieser Isolationsbescheid ist für Entschädigungsleistungen durch die Regierung an die Arbeitgeber nicht notwendig. Die automatische Versendung der Isolationsbescheide, die oft auch als Quarantänebescheide oder Absonderungsbescheide bezeichnet werden, durch das Gesundheitsamt wird deshalb eingestellt.

Jeder positiv Getestete kann sich über das Online-Meldeformular unter www.landkreis-wug.de/positives-testergebnis-freitestung/ melden und erhält eine Bescheinigung sowie alle wichtigen Informationen zu Freitestung und Isolation per E-Mail. Diese in der Mail enthaltene Bescheinigung kann auch beim Arbeitgeber als Beleg für die Infektion vorgelegt werden. Positiv Getestete, die sich nicht über das Formular melden, erhalten nach einigen Werktagen eine Bescheinigung per Post. Das Gesundheitsamt bittet die so erhaltenen Informationen sorgfältig durchzulesen.

Alle Kontaktpersonen, die ein Berechtigungsschreiben für einen kostenlosen PCR-Test bei den lokalen Testzentren benötigen, müssen sich über das Online-Formular für Kontaktpersonen unter www.landkreis-wug.de/kontaktnachverfolgung/ melden. Dies gilt auch für Kontaktpersonen, die nach wie vor eine Quarantänebescheinigung benötigen, weil sie nicht geboostert sind, deren zweite Impfung oder Genesung ohne Impfung länger als 90 Tage zurückliegt. Auch hier werden nach Online-Meldung alle wichtigen Informationen weitergegeben. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Eine aktive Kontaktpersonenermittlung durch das Gesundheitsamt erfolgt nach den Vorgaben des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege nur noch bei Personen, die in direktem Bezug zu gefährdeten Personengruppen stehen (z.B. Klinik, Pflegeeinrichtungen). Alle Kontaktpersonen sind aufgerufen selbstständig den Kontakt zu anderen Personen zu meiden, die Hygieneregeln (Abstand, Maske, Lüften) einzuhalten, sich regelmäßig selbst zu testen und sich für die nächsten 14 Tage selbst auf Symptome zu beobachten. Falls Krankheitszeichen auftreten, sollte sich die Kontaktperson unmittelbar isolieren, einen Arzt hinzuziehen und das Gesundheitsamt verständigen.

Alle Informationen für positiv Getestete sowie für Kontaktpersonen sind unter www.landkreis-wug.de/corona-pandemie-uebersicht/ zu finden.

Dringende Fragen können per Mail an corona@landkreis-wug.de oder telefonisch unter 09141 902-401 gestellt werden. Das Gesundheitsamt bittet um Verständnis, dass es dabei zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Aufgrund der Änderung des Bayerischen Testangebots können ab 1. April keine kostenlosen PCR-Tests mehr für Personen, die aufgrund med. Kontraindikation nicht geimpft sind, Schwangere und Stillende angeboten werden.

Weitere Änderungen, besonders im Quarantänemanagement, können durch das Gesundheitsamt erst dann angewandt werden, wenn diese auf Landesebene beschlossen wurden.

 



30.03.2022

Bitte beachten Sie die Bericht aus der Kabinettssitzung vom 29. März 2022 zu den Lockerungen ab dem 3.April.

30.03.2022

Terminlos Impfen

Im Impfzentrum in Weißenburg werden ab dem 1. April nur noch terminlose Impfungen möglich sein. Nach wie vor können Impfwillige an das Impfzentrum in der Wildbadstraße in Weißenburg kommen und erhalten eine Erst-, Zweit- oder Auffrischimpfung. Durch die Änderung bereitet sich das Impfzentrum darauf vor kurzfristige Sonderimpfaktionen für Menschen zu ermöglichen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind.

Ab dem 1. April hat das Impfzentrum von Dienstag bis Samstag zwischen 9.00 und 16.30 Uhr geöffnet. Zu diesen Zeiten können Impfwillige einfach ohne Termin an das Impfzentrum kommen und erhalten eine Erst-, Zweit- oder Auffrischimpfung mit den Impfstoffen von Biontech oder Novavax. Auch Impfungen von Kindern unter 12 Jahren sind zu diesen Zeiten möglich.

Alle Informationen zur Impfung und den eingesetzten Impfstoffen erhalten Sie online.




16.03.2022

Bitte beachten Sie die Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 15. März 2022 zur Verlängerung der Corona-Maßnahmen.

15.03.2022

Hinweise zur Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat nun zur Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht ein Konzept vorgelegt, das auch durch das Gesundheitsamt am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen ab dem 16. März 2022 umgesetzt wird. Das Landratsamt hat die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Die einrichtungsbezogene Impfpflicht wird in Bayern in einem gestuften Verwaltungsverfahren umgesetzt. Ab dem 16. März 2022 müssen betroffene Einrichtungen nicht vollständig geimpfte Mitarbeitende melden, die keinen gültigen Genesenenstatus nachweisen können und kein ärztliches Attest bezüglich einer medizinischen Kontraindikation gegen eine Coronaimpfung vorgelegt haben. Die Meldung soll über ein digitales Portal des Freistaats Bayern erfolgen. Dieses wurde durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege eingerichtet und ist bereits freigeschaltet. Über das bayernweite Portal können Einrichtungen die Benachrichtigungen rechts- und datenschutzsicher an das Gesundheitsamt übermitteln. Zur Übermittlung ist lediglich ein ELSTER-Zertifikat notwendig, das auch jetzt noch online beantragt werden kann. 

Das Gesundheitsamt wird die Betroffenen bezüglich des weiteren Vorgehens kontaktieren. Bei Neueinstellungen muss ab dem 16. März 2022 der Immunitätsnachweise vor Beginn der Tätigkeit vorgelegt werden.

Folgende Einrichtungen und Unternehmen sind von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffen:

  • Krankenhäuser
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren
  • Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
  • Dialyseeinrichtungen
  • Tageskliniken
  • Entbindungseinrichtungen
  • Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der oben genannten Einrichtungen vergleichbar sind. Dazu gehören u.a. Hospizdienste, spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV), Blutspendeeinrichtungen.
  • Arztpraxen, Zahnarztpraxen (dazu gehören auch Betriebsärzte)
  • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe
  • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden
  • Rettungsdienste
  • Sozialpädiatrische Zentren nach § 119 SGB V
  • Medizinische Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen nach § 119c SGB V
  • Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation nach § 51 SGB IX und Dienste der beruflichen Rehabilitation
  • Begutachtungs- und Prüfdienste, die auf Grund der Vorschriften des SGB V oder SGB XI tätig werden

„Meine Bitte an alle Betroffenen: Bitte überdenken Sie Ihre Entscheidung bezüglich der Corona-Impfung. Informieren Sie sich jetzt bei dem Arzt oder der Ärztin Ihres Vertrauens. Im Landkreis gibt es nach wie vor verschiedene Impfangebote, die Kapazitäten für zeitnahe Impftermine sowohl mit dem Impfstoff von Biontech als auch mit Novavax sind da. Schützen Sie durch die Impfung sich und Ihre Mitmenschen“, appelliert Landrat Manuel Westphal. 

Alle Informationen zu den Corona-Impfungen finden Betroffene online




14.03.2022

Hohe Inzidenzen im Landkreis

Die Corona-Infektionszahlen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sind seit Wochen auf einem sehr hohen Niveau. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern liegt heute laut RKI bei 2.138,4. Die hohen Fallzahlen machen sich mittlerweile auch wieder in der Krankenhausbelegung im Klinikum Altmühlfranken bemerkbar. Auch sind vermehrt Pflegeeinrichtungen von Ausbrüchen betroffen.

Das Gesundheitsamt vermeldet seit Wochen täglich mehrere hundert Neuinfektionen. Die hohe Zahl an Corona-Erkrankten macht sich nun auch im Klinikum Altmühlfranken bemerkbar. Aktuell werden 31 Corona-Positive in den beiden Standorten des Klinikums behandelt. Zwei Personen müssen intensivmedizinisch betreut werden. Obwohl zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Corona erkrankt sind, ist das Klinikum aktuell noch in vollem Umfang aufnahme- und leistungsfähig.

Auch in den Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Pflegeeinrichtungen des Landkreises machen sich die hohen Corona-Fallzahlen bemerkbar. So wurden dem Gesundheitsamt Corona-Ausbrüche in acht Pflegeeinrichtungen und in drei Einrichtungen für Menschen mit Behinderung gemeldet. 

Für das Gesundheitsamt ist es nach wie vor eine Herausforderung alle Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet sind, zeitnah über die nächsten Schritte zu informieren. Alle, die ein positives Corona-PCR-Testergebnis haben oder enge Kontaktperson zu einer Corona-positiven Person sind, werden deshalb gebeten, die Online-Meldemöglichkeiten des Gesundheitsamtes  zu nutzen. Dadurch wird nicht nur die Arbeit des Gesundheitsamtes erleichtert, Betroffene erhalten direkt nach der Registrierung alle wichtigen Informationen zur Quarantäne, Freitestung und dem weiteren Vorgehen.

Während die Corona-Infektionszahlen kontinuierlich steigen, nimmt die Impfbereitschaft im Landkreis ab. Knapp 74 Prozent der Landkreisbevölkerung sind grundimmunisiert, rund 52 Prozent haben eine Auffrischimpfung erhalten. Im Impfzentrum in Weißenburg können sich Impfwillige nach wie vor von Dienstag bis Samstag zwischen 9.30 und 16.30 Uhr mit den Novavax- und Biontech-Impfstoffen impfen lassen. Online können auch Termine vereinbart werden. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich auch telefonisch unter 089 244188110 anmelden. Alle Impfangebote im Landkreis sowie Informationen zu den eingesetzten Impfstoffen finden Sie auch online

Obwohl bundesweit Lockerungen geplant sind, werden aller Voraussicht nach regionale Hotspot-Regelungen gelten. Unter welchen Bedingungen eine Region als Hotspot gilt oder welche speziellen Regelungen dann gelten, ist derzeit noch nicht bekannt.

„Wir müssen uns nach wie vor auch bewusst sein, dass es bei der Pandemiebekämpfung immer um Menschenleben geht. Die steigenden Patientenzahlen sowie die Ausbrüche in den Einrichtungen machen das erneut deutlich. Deshalb meine Bitte: Bleiben Sie achtsam. Nehmen Sie die Lockerungen immer mit Augenmaß wahr“, appelliert Landrat Manuel Westphal.






10.03.2022

Novavax-Impfangebot für alle Impfwilligen ab 18 Jahren

Der Impfstoff „Nuvaxovid“ des US-Herstellers Novavax steht ab sofort am Impfzentrum in Weißenburg für alle Impfwilligen zur Verfügung. Das Impfzentrum weitet damit sein Impfangebot noch weiter aus. Nach wie vor können sich auch Personen mit Novavax impfen lassen, die von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffen sind – das Impfangebot beschränkt sich dabei aber nicht länger nur auf diesen Personenkreis. Neben dem Impfstoff von Novavax steht für Impfwillige ab 12 Jahren auch der Impfstoff von Biontech zur Verfügung.

Das Impfzentrum hat von Dienstag bis Samstag von 09.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Zu diesen Zeiten können Impfwillige ohne Termin zum Impfzentrum kommen und eine Impfung mit Novavax oder Biontech erhalten. Bitte beachten Sie, dass das Impfzentrum sich an die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) hält und deshalb nur Personen ab 18 Jahren mit Novavax geimpft werden können. Auch Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren sind in diesem Zeitraum mit dem Impfstoff von Biontech möglich.

Nach wie vor können online auch Termine für die Impfung vereinbart werden. Personen ohne Internetzugang können sich auch unter 089 244188110 melden.

Alle Informationen zur Impfung und den eingesetzten Impfstoffen erhalten Sie hier





10.03.2022

Wichtiger Hinweis für die Anmeldung zur Corona-Testung am lokalen Testzentrum in Weißenburg

Terminbuchung und PCR-Testung sind aufgrund von einem Laborwechsel derzeit unter der angegebenen Anmeldemaske nur bis 15.03.2022 möglich. Termine ab 16.03.2022 können im Laufe der nächsten Tage wieder gebucht werden. Wir bitten um Ihr Verständnis. 

09.03.2022

Positiver PCR-Test? Dann einfach online registrieren
Das Gesundheitsamt am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen bittet Personen, die einen positiven PCR-Test haben oder als enge Kontaktperson zählen, die Online-Formulare auf der Homepage zu nutzen.

Aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen ist es dem Gesundheitsamt derzeit nicht mehr möglich, Personen, die einen positiven PCR-Test haben, zeitnah anzurufen und über die Dauer der Isolation zu informieren. Daher hat das Landratsamt Anfang Februar ein Online-Formular eingerichtet, das vorrangig von Betroffenen genutzt werden soll.

Personen, die einen positiven PCR-Test haben, können sich online registrieren und erhalten direkt nach der Registrierung alle relevanten Informationen zur Isolation sowie zu Freitestungsmöglichkeiten. Das Online-Formular sowie alle wichtigen Informationen zum eigenen Verhalten finden Sie hier.

Wer als enge Kontaktperson zu einer Corona positiven Person gilt, kann sich ebenfalls online registrieren.

Das Gesundheitsamt bittet darum, die Online-Formulare zu nutzen und von Anrufen im Gesundheitsamt abzusehen. Bitte unterstützen Sie auch Personen, die keinen Internetzugang haben. Durch die Möglichkeit der Online-Registrierung werden Kapazitäten im Gesundheitsamt entlastet, die für die wichtige Kontaktnachverfolgung in sensiblen Bereichen wie medizinischen Einrichtungen oder Pflegeeinrichtungen genutzt werden können.

Das Landratsamt hat auf seiner Homepage umfassende Informationen zur Corona-Pandemie zusammengefasst, insbesondere zu den Corona-Regelungen, aber auch zum Verhalten in Isolation und Quarantäne, zum Impf- und Genesenenstatus sowie zu den Testmöglichkeiten im Landkreis. Bitte informieren Sie sich vor einem Anruf im Gesundheitsamt, wenn möglich, über die Homepage.





03.03.2022

Neue Öffnungszeiten des Impfzentrums in Weißenburg

Das Impfzentrum des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen ändert ab dem 07. März 2022 seine Öffnungszeiten. Weiterhin können während der Öffnungszeiten Erst-, Zweit- und Auffrischimpfungen durchgeführt werden. Zudem wird nun auch mit dem Impfstoff von Novavax geimpft.

Aufgrund der stark sinkenden Nachfrage nach Impfterminen wird das Impfzentrum ab Montag, 07. März 2022, seine Öffnungszeiten ändern. Ohne Termin können Impfwillige dann von Dienstag bis Samstag von 09.30 bis 16.30 Uhr ans Impfzentrum kommen. Montags und sonntags wird das Impfzentrum geschlossen sein. Das Impfzentrum ist also auch am kommenden Montag, 07. März geschlossen.

Wer für den März bereits Termine außerhalb der neuen Öffnungszeiten vereinbart hat, wird vom Impfzentrum entsprechend informiert und bekommt einen alternativen Termin genannt.

Während der Öffnungszeiten können Impfwillige auch ohne vorherige Terminvereinbarung vorbeikommen und erhalten eine Erst-, Zweit- oder Auffrischimpfung. Auch Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren sind in diesem Zeitraum möglich.

Weiterhin können auch Termine unter www.impfzentren.bayern vereinbart werden. Personen ohne Internetzugang können sich auch unter 089 244188110 melden.

Derzeit erhalten auch Personen über 30 Jahren den Impfstoff von Biontech, da der Impfstoff von Moderna aufgrund staatlicher Vorgaben nicht zur Verfügung steht.

Am Mittwoch, 02. März 2022, kam die erste Lieferung des Impfstoffes Novavax im Impfzentrum des Landkreises in Weißenburg an. Vorerst steht dieser Impfstoff insbesondere für Personen zur Verfügung, die ab Mitte März von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffen sein werden. Diese priorisierte Personengruppe kann ebenfalls auch ohne Termin an das Impfzentrum kommen oder unter www.impfzentren.bayern einen Termin vereinbaren. Impfwillige müssen unbedingt an den entsprechenden Nachweis (Bestätigung der Einrichtung) denken.

Das Landratsamt wird kurzfristig darüber informieren, sobald der Impfstoff auch für die Gesamtbevölkerung zur Verfügung steht.

 

02.03.2022

Bitte beachten Sie den Bericht aus der Kabinettssitzung vom 02.03.2022 zu den Änderungen der Corona-Regelungen.

 

01.03.2022

Corona-Situation im Landkreis: Steigende Infektionszahlen

In den vergangenen Tagen musste das Gesundheitsamt am Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen wieder steigende Corona-Infektionszahlen in der Bevölkerung feststellen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern liegt laut RKI heute bei 1.960,7.

In der Vorwoche sind die Corona-Infektionszahlen rückläufig gewesen, so dass davon ausgegangen wurde, der Höhepunkt der Omikron-Welle sei überschritten. Das vergangene Wochenende zeigte dabei nun allerdings eine gewisse Trendumkehr. Über 500 Neuinfektionen wurden am vergangenen Samstag und Sonntag verzeichnet. Aufgrund einer technischen Störung bei der Übermittlung der täglichen Infektionszahlen fiel die 7-Tage-Inzidenz am Sonntag allerdings geringer aus.

Ob die steigenden Infektionszahlen auf die Ausbreitung des Omikron-Subtyp BA.2 zurückzuführen ist, lässt sich derzeit noch nicht beantworten, da noch nicht genügend Testergebnisse dahingehend analysiert werden.  

Senioreneinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sind nach wie vor von Corona-Ausbrüchen betroffen. Auch in Kindertagesstätten und Schulen zeigen sich weiterhin viele Infektionsfälle.

Bisher scheinen sich die hohen Neuinfektionen noch nicht in der Belegungssituation am Klinikum Altmühlfranken niederzuschlagen. 22 Personen werden zwar wegen oder mit Corona an beiden Standorten des Klinikums behandelt, allerdings muss keine Person intensivmedizinisch betreut werden. Die Zahl der Mitarbeitenden am Klinikum, die in Isolation oder Quarantäne sind, ist derzeit rückläufig.

Die Nachfrage nach den Impfungen gegen das Coronavirus haben in den vergangenen Wochen stark abgenommen. Mittlerweile haben sich rund 73,3 Prozent der Landkreisbevölkerung gegen das Coronavirus impfen lassen. Rund 50 Prozent haben eine Auffrischimpfung erhalten. Das Impfzentrum ist nun auch aktiv auf Einrichtungen zugegangen und hat den Bedarf nach der vierten Auffrischimpfung, die bestimmten Personengruppen von der Stiko empfohlen wird, abgefragt. Auch hier werden die ersten Impfungen bereits durchgeführt, auch durch niedergelassene Arztpraxen.

Ab dem 03. März 2022 steht zudem der Impfstoff „Nuvaxovid“ des US-Herstellers Novavax am Impfzentrum in Weißenburg zur Verfügung. Zuerst wird dieser Impfstoff an ungeimpfte Beschäftigte in Einrichtungen und Unternehmen verimpft, die von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffen sein werden. Die Einrichtungen wurden entsprechend informiert. Wahrscheinlich ab Ende März wird der Impfstoff auch der Gesamtbevölkerung zur Verfügung stehen. Das Landratsamt wird darüber informieren.

Das Gesundheitsamt bittet weiter um Verständnis, wenn die Informationen über die Quarantäne- oder Isolationsdauer erst mit einigen Tagen Verzögerung ergehen. Wer mittels PCR-Test positiv getestet wurde, kann sich hier registrieren. Durch eine automatische E-Mail erhält man umgehend alle wichtigen Informationen zur Dauer der Isolation und das persönliche Verhalten.

Personen, die als enge Kontaktperson gelten, können sich ebenfalls hier registrieren und erhalten dadurch die Bestätigung des Gesundheitsamtes, die zum PCR-Test berechtigt.

Das Landratsamt hat auf seiner Homepage umfassende Informationen zur Corona-Pandemie zusammengefasst, insbesondere zu den Corona-Regelungen, aber auch zum Verhalten in Isolation und Quarantäne oder zu den Testmöglichkeiten im Landkreis. Bitte informieren Sie sich vor einem Anruf im Gesundheitsamt, wenn möglich, über das Informationsangebot auf dieser Homepage. Das Gesundheitsamt bittet auch darum, Menschen ohne Internetzugang zu unterstützen.

22.02.2022

Impfstoff von Novavax auch am Impfzentrum in Weißenburg

Der Impfstoff des US-amerikanischen Unternehmens Novavax wird in den kommenden Wochen auch am Impfzentrum des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen erwartet. Das Impfzentrum erwartet die erste Lieferung des neuen Corona-Impfstoffes in dieser oder der kommenden Woche. Ein exakter Liefertermin ist noch nicht bekannt. Der Personenkreis, der von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffen ist, wird zunächst vorrangig mit dem Impfstoff geimpft.

In der Gesundheitsministerkonferenz am 22. Januar wurde beschlossen, dass ungeimpfte Personen, die von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffen sind, zunächst vorranging Zugang zu dem Impfstoff von Novavax haben sollen. Die einrichtungsbezogene Impflicht sieht vor, dass Personen, die mit vulnerablen Gruppen zusammenarbeiten, ab dem 15. März einen Genesenen- oder Impfnachweis erbringen müssen. Damit sind insbesondere Menschen betroffen, die in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen oder in ambulanten Pflegediensten tätig sind.

Die jeweiligen Einrichtungen werden vom Impfzentrum informiert, sobald ein genauer Liefertermin bekannt ist und somit Impftermine angeboten werden können.  

Voraussichtlich ab Ende März wird eine Impfung mit dem Impfstoff von Novavax am Impfzentrum in Weißenburg auch für alle anderen Impfwilligen möglich sein. Auch mit dem Impfstoff von Novavax werden zwei Impfdosen für die Grundimmunisierung benötigt. Geimpft werden können Personen über 18 Jahren. Eine Empfehlung für die Impfung von Stillenden oder Schwangeren gibt es bislang nicht.

„Wir freuen uns, das Impfangebot im Landkreis noch weiter auszubauen und hoffen nun auch Menschen ein Angebot machen zu können, die den Impfungen bislang skeptisch gegenüber standen“, erklärt Landrat Manuel Westphal.

18.02.2022

Corona-Situation im Landkreis

Die Omikron-Variante beeinflusst das Corona-Infektionsgeschehen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen nach wie vor stark. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Laut RKI liegt diese heute bei 1778,9. Täglich infizieren sich hunderte Bürgerinnen und Bürger mit dem Corona-Virus. Nicht selten muss das Gesundheitsamt über 300 Neuinfektionen am Tag melden. 

Trotz der hohen Fallzahlen ist die Situation im Klinikum Altmühlfranken im Vergleich zum vergangenen Herbst deutlich entspannter. Derzeit werden neun Personen mit einer Corona-Infektionen in den beiden Klinikstandorten behandelt. Eine Person benötigt dabei derzeit intensivmedizinische Betreuung. Die hohen Infektionszahlen haben jedoch Auswirkungen auf die Beschäftigten des Klinikums. Aktuell sind rund 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Altmühlfranken aufgrund einer Corona-Infektion in Isolation, dazu kommen noch Mitarbeitende die als Kontaktperson in Quarantäne sind. Trotz der Beeinträchtigungen ist das Klinikum aber nach wie vor in vollem Umfang aufnahme- und leistungsfähig.

Im Landkreis sind derzeit leider auch einige Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Pflegeeinrichtungen von Corona-Infektionen betroffen. Viele Infektionen sind auch im Bereich der Kindertagesstätten und Schulen zu verzeichnen.

Während die Omikron-Variante deutlich ansteckender ist, führt sie in der Regel zu einem milderen Verlauf der Erkrankung. „Jedoch kann auch Omikron sehr krank machen“, gibt der Koordinierungsarzt der Führungsgruppe Katastrophenschutz Dr. Peter Löw zu bedenken. Der Verlauf der Erkrankung hänge dabei stark von der Viruslast im Körper, dem Immunsystem oder Vorerkrankungen jedes Einzelnen ab. „Neuste Studien zeigen zudem, dass Genesene und doppelt Geimpfte einen zu geringen Schutz vor der Omikron-Variante haben. Erst durch eine Auffrischimpfung wird eine erste Schutzwirkung im Körper erzielt, was ein Grund für die vielen Impfdurchbrüche sein kann“, erklärt Dr. Löw weiter.

Das Impfzentrum im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bietet nach wie vor auch kurzfristige Impftermine an. Diese können unter www.impfzentren.bayern vereinbart werden. Personen ohne Internetzugang können sich auch telefonisch unter 089 244188110 anmelden. Zwischen 10.00 und 16.30 Uhr können Impfwillige täglich auch ohne Termin an das Impfzentrum in Weißenburg kommen und erhalten eine Erst-, Zweit- oder Auffrischimpfung. Alle Impfangebote im Landkreis finden Sie hier.

Die dauerhaft hohen Infektionszahlen stellen das Gesundheitsamt vor eine deutlich größere Herausforderung. Anfang Februar wurde deshalb eine Online-Meldemöglichkeit für Personen eingerichtet, die ein positives PCR-Testergebnis haben. So soll sichergestellt werden, dass die betroffenen Personen zeitnah alle wichtigen Informationen erhalten. Hier können sich Personen, die positiv auf Corona mittels PCR-Test getestet wurden, beim Gesundheitsamt melden und erhalten automatisch alle für sie wichtigen Informationen. Auch enge Kontaktpersonen können sich hier registrieren.

Zwar erleichtert die Online-Registrierung die Arbeit im Gesundheitsamt enorm, doch sind weiterhin zahlreiche Fälle individuell durch einen Anruf bei den Betroffenen zu bearbeiten. Bei täglich mehreren hundert Neuinfektionen kann es deshalb beispielsweise bei der Zustellung der Quarantänebescheide zu Verzögerungen kommen. Das Gesundheitsamt bittet dafür um Verständnis.

Landrat Manuel Westphal appelliert deshalb an die Landkreisbevölkerung: „Wir alle müssen seit nun mehr fast zwei Jahren mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie leben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsamt geben ihr Bestes, um möglichst schnell zu informieren. Wir bitten Betroffene weiterhin um Verständnis, falls es aufgrund der hohen Zahlen zu Verzögerungen kommen sollte. Bitte nutzen Sie auch das umfassende Informationsangebot auf unserer Homepage und helfen Sie Menschen ohne Internetzugang.“

 

17.02.2022

Sonderimpfaktionen in Pappenheim

Das Impfzentrum des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen bietet im Februar eine weitere Sonderimpfaktion mit dem Impfstoff von Biontech in der Stadt Pappenheim an. Die Impfaktionen richtet sich an Personen ab 12 Jahren.

Vom 23. bis 25. Februar findet eine Impfaktion in Pappenheim (evangelisches Gemeindehaus, Graf-Carl-Str.1, 91788 Pappenheim) statt. Jeweils von 09.30 bis 16.30 Uhr können Impfwillige, die mindestens 12 Jahre alt sind, ohne vorherige Anmeldung vorbeikommen und erhalten eine Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung mit dem Impfstoff von Biontech.

Impfwillige können sich außerdem jederzeit für eine Impfung gegen das Coronavirus unter www.impfzentren.bayern registrieren und erhalten innerhalb kürzester Zeit einen Impftermin am Impfzentrum in Weißenburg. Personen ohne Internetzugang können sich telefonisch unter 089 244188110 anmelden.

Außerdem besteht die Möglichkeit von montags bis sonntags auch ohne vorherige Terminvereinbarung zwischen 10.00 und 16.30 Uhr ans Impfzentrum zu kommen.

Hier können Sie sich über die Corona-Impfungen informieren und erhalten einen Überblick über die Impfmöglichkeiten im gesamten Landkreis.




15.02.2022

Bitte beachten Sie den Bericht aus der Kabinettssitzung vom 15.02.2022 zu den geplanten Lockerungen der Corona-Regelungen.



14.02.2022

Technische Störung Fallzahlübermittlung

Aufgrund von technischen Problemen war es dem Gesundheitsamt am Wochenende nicht möglich die aktuellen Corona-Fallzahlen zu übermitteln. Infolgedessen kann die vom RKI gemeldete 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern in den kommenden Tagen von der tatsächlichen Inzidenz abweichen.




14.02.2022

Änderung der Testverordnung

Mit der Änderung der Testverordnung zum Samstag, den 12.02.2022, ändert sich auch der Personenkreis, der an den lokalen Testzentren des Landkreises zu einem kostenlosen PCR-Test berechtigt ist. Eine rote Warnmeldung auf der Corona-Warn-App reicht nicht mehr aus, um einen PCR-Test zu erhalten. Zuvor muss ein positiver Antigenschnelltest vorliegen. Auch werden die PCR-Tests von Risikopatienten, Personen in vulnerablen Bereichen (Pflege, Eingliederungshilfe, häusliche Pflege) und in medizinischen Bereichen (Praxen, Krankenhaus, Pflege, Rettungsdienste) vordringlich ausgewertet.

Welche Voraussetzungen Sie für einen kostenlosen PCR-test erfüllen müssen, erfahren Sie hier.



08.02.2022

Bitte beachten Sie den 

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