Corona News Ticker
 
 

Corona News-Ticker

Aktuelles zur Corona-Pandemie im Landkreis

28.01.2022

Corona-Expertenrunde – Sie fragen, Experten antworten!

Die Corona-Pandemie stellt uns alle seit nun knapp zwei Jahren Tag für Tag vor große Herausforderungen und wirft viele Fragen auf. Viele Menschen sind unsicher oder haben auch große Ängste. Das Landratsamt versucht seit Beginn der Pandemie, umfassend über die Corona-Regeln zu informieren, hilft aber auch bei komplexen Fragen zu den Corona-Impfungen oder den Corona-Tests weiter. Trotzdem sind noch viele Fragen offen oder es herrschen große Unsicherheiten in der Bevölkerung. Landrat Manuel Westphal will in einer Online-Gesprächsrunde gemeinsam mit der Gesundheitsregionplus, Vertretern aus dem medizinischen Bereich und dem Gesundheitsamt für mehr Aufklärung sorgen und der Landkreisbevölkerung die Möglichkeit geben, Fragen direkt an Experten stellen zu können.   

Deswegen lädt Landrat Manuel Westphal gemeinsam mit der Gesundheitsregionplus zu einer „Corona-Expertenrunde – Sie fragen, Experten antworten“ am Mittwoch, 09. Februar 2022, von 19.00-20.30 Uhr ein. Aus Gründen des Infektionsschutzes findet die Gesprächsrunde per Videokonferenz statt, an der man auch telefonisch teilnehmen kann.

Neben Landrat Manuel Westphal stehen der Vorstand des Klinikums Altmühlfranken Christoph Schneidewin, der Koordinierungsarzt der Führungsgruppe Katastrophenschutz Dr. Peter Löw, Kinder- und Jugendarzt Norbert Raabe sowie die stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Miriam Schneider für Fragen zur Verfügung.

Interessierte können sich unter www.landkreis-wug.de/corona-expertenrunde/ anmelden. Es ist notwendig sich mit Vor- und Nachnamen, einer E-Mailadresse oder einer Telefonnummer anzumelden. Eine Anmeldung kann auch telefonisch bei der Pressestelle des Landratsamtes (09141 902-390) erfolgen. Die Veranstaltung richtet sich an Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen. Vorab können über das Anmeldeformular auch bereits Fragen gestellt werden.

Für die Videokonferenz ist ein PC/Laptop mit Lautsprechern, Tablet oder Smartphone notwendig. Man kann auch per Telefon an der Gesprächsrunde teilnehmen. Den Link bzw. die Zugangsdaten erhalten die Teilnehmenden nach der Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 08. Februar 2022.

Während der Gesprächsrunde soll zum einen ein Blick „hinter die Kulissen“ gegeben werden: Was sind die Herausforderungen für das Landratsamt und das Gesundheitsamt in der Pandemie? Wie geht man regional mit den Herausforderungen um? Wie ist die Situation im Klinikum Altmühlfranken oder bei den niedergelassenen Arztpraxen?

Insbesondere sollen aber auch Fragen zum Coronavirus und die Bekämpfung der Pandemie beantwortet werden. Interessierte können Fragen zu den Impfungen gegen das Coronavirus stellen, zur Teststrategie, zur derzeit vorherrschenden Omikron-Variante oder zu anderen Themen im Zusammenhang mit der Pandemie. Am besten sollten die Fragen vorab bei der Anmeldung eingereicht werden, damit eine effiziente Beantwortung erfolgen kann. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, während der Videokonferenz noch Fragen zu stellen.

„Wir wollen weiterhin aufklären, zuhören und den Menschen bei Fragen zur Seite stehen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich fundiert zu informieren, wenn Sie allgemeine Fragen zur Corona-Pandemie haben. Gemeinsam mit den anderen Gesprächspartnern hoffe ich, dass die Videokonferenz zur Aufklärung über das Virus dienen kann“, beschreibt Landrat Manuel Westphal die Idee zur Videokonferenz.

Individuelle Fragen, die nicht während der großen Gesprächsrunde beantwortet werden können, können im Nachgang noch an die passenden Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner gerichtet werden. Die Gesundheitsregionplus wird den Kontakt gerne herstellen.

 

27.01.2022

Impfung ohne Termin auch am Abend!

Am Impfzentrum in Weißenburg können sich seit dieser Woche Impfwillige zu bestimmten Zeiten auch ohne Termin impfen lassen. Um die Impfung auch für Berufstätige noch einfacher zu gestalten wird die Zeitspanne für terminlose Impfungen im Zeitraum vom 31. Januar bis 6. Februar auf 14.00 bis 19.30 Uhr erweitert.

Zwischen 14.00 und 19.30 Uhr können montags bis sonntags Kinder- und Erwachsenenimpfungen durchgeführt werden. Dazu ist keine vorherige Terminvereinbarung erforderlich. Impfwillige können einfach an das Impfzentrum (Wildbadstraße 4, 91781 Weißenburg i.Bay.) kommen und erhalten eine Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung mit den Impfstoffen von Moderna (Personen über 30 Jahren) oder Biontech (Personen unter 30 Jahren, Schwangere, Stillende).

Weiterhin können Impfwillige auch einen Impftermin unter www.impfzentren.bayern vereinbaren. Personen ohne Internetzugang können sich auch telefonisch unter 089 244188110 anmelden. Sollte es zu Wartezeiten kommen, haben Personen, die einen Termin vereinbart haben, natürlich Vorrang.

Alle Informationen zu den Impfmöglichkeiten im Landkreis sind unter www.landkreis-wug.de/impfzentrum zusammengefasst.


25.01.2022

Bitte beachten Sie den Bericht aus der Kabinettssitzung vom 25.01.2022 zu den Änderungen der Corona-Regelungen.



25.01.2022

Hotspotregelung bleibt weiterhin ausgesetzt

Die Infektionszahlen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen steigen weiterhin stark an. Laut RKI liegt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern bei 1.103,9 und hat damit erstmals die 1.000er-Marke überschritten. Trotz dieser Überschreitung bleibt die Hotspotregelung jedoch weiterhin bis einschließlich 9. Februar ausgesetzt, wie das bayerische Kabinett am 25. Januar beschlossen hat. Demnach gilt im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bis auf Weiteres kein Hotspot-Lockdown.

Für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bedeutet das, dass trotz der Überschreitung der 1.000er-Marke bei den Infektionszahlen keine Hotspotregelung in Kraft tritt. Somit werden die geltenden Corona-Regelungen im Wesentlichen nicht verschärft.

Änderungen der Corona-Regelungen, die sich aus den Beschlüssen der bayerischen Kabinettssitzung ergeben, werden in dem kommenden Tagen hier bekannt gegeben.





25.01.2022

Auch ohne Termin zum Impfen!

Um noch leichter einen Impftermin am Impfzentrum des Landkreises in Weißenburg zu erhalten, können Impfwillige ab sofort täglich zwischen 14.00 und 16.00 Uhr auch ohne Termin an das Impfzentrum kommen.

Zwischen 14.00 und 16.00 Uhr können montags bis sonntags Kinder- und Erwachsenenimpfungen durchgeführt werden. Dazu ist keine vorherige Terminvereinbarung erforderlich. Impfwillige können einfach an das Impfzentrum (Wildbadstraße 4, 91781 Weißenburg i.Bay.) kommen und erhalten eine Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung mit den Impfstoffen von Moderna (Personen über 30 Jahren) oder Biontech (Personen unter 30 Jahren, Schwangere, Stillende).

Auch Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren können während der freien Impfsprechstunde zwischen 14.00 und 16.00 Uhr durchgeführt werden. Auch für Kinder sind zwei Impfungen im Abstand von drei bis sechs Wochen erforderlich. Der Zweitimpftermin wird den Eltern oder Erziehungsberechtigten bei der Erstimpfung mitgeteilt. 

Es ist notwendig, dass beide Eltern oder Erziehungsberechtigte bei der Impfung anwesend sind. Wenn einer von beiden verhindert ist, muss eine entsprechende Vollmacht sowie der Personalausweis derjenigen Person vorliegen.

Die Impfaktion richtet sich insbesondere an die von der STIKO empfohlene Personengruppe, also an Fünf- bis Elfjährige mit bestimmten Vorerkrankungen sowie an Kinder, die Kontaktperson zu beispielsweise Hochbetagten oder Immunsupprimierten sind. Sofern ein individueller Wunsch der Eltern oder Erziehungsberechtigten besteht, können auch alle anderen Kinder zwischen fünf und elf Jahren eine Covid-19-Impfung nach ärztlicher Aufklärung erhalten.

Weiterhin können Impfwillige auch einen Impftermin unter www.impfzentren.bayern vereinbaren. Personen ohne Internetzugang können sich auch telefonisch unter 089 244188110 anmelden. Sollte es zu Wartezeiten kommen, haben Personen, die einen Termin vereinbart haben, natürlich Vorrang.

Alle Informationen zu den Impfmöglichkeiten im Landkreis sind unter www.landkreis-wug.de/impfzentrum zusammengefasst.

                              

                                 

25.01.2022

Informationen des Bayerischen Gesundheitsministeriums

Bitte beachten Sie die Pressemitteilung des Bayerischen Gesundheitsministeriums zur 2G- und 2G-plus-Regelung sowie zum Impfstatus von mit Johnson&Johnson geimpften Personen. 

21.01.2022

Corona-Infektionszahlen steigen sprunghaft an

Das Szenario, das in den vergangenen Wochen angekündigt wurde, hat nun auch den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen erreicht: Die täglichen Neuinfektionen im Landkreis sind in den vergangenen Tagen sprunghaft angestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern liegt laut RKI heute bei 744,3.

An den Infektionszahlen zeigt sich, dass die Omikron-Variante deutlich ansteckender ist als die bisherigen Virus-Varianten. Gestern hat das Gesundheitsamt ca. 148 Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche waren es noch ca. 76. Mitte der Woche wurden sogar über 200 Neuinfektionen gemeldet. Der überwiegende Teil der Infektionen ist auf die Omikron-Variante zurückzuführen. Die Infektionen verteilen sich im gesamten Landkreis und sind nicht auf einzelne Einrichtungen oder Ereignisse zurückzuführen.

Leider sind auch vier Pflegeeinrichtungen beziehungsweise Einrichtungen für Menschen mit Behinderung von Corona-Infektionen betroffen.

Aufgrund der hohen Infektionszahlen bittet das Gesundheitsamt um Verständnis, dass sich die Anrufe bei den positiv getesteten Personen verzögern können. Wer ein positives PCR-Testergebnis hat, soll sich umgehend in häusliche Isolation begeben und seine engen Kontaktpersonen informieren. „Bitte sehen Sie von Anrufen im Gesundheitsamt ab. Die Mitarbeitenden im Gesundheitsamt werden Sie auf jeden Fall telefonisch kontaktieren und das weitere Vorgehen sowie die Länge Ihrer Isolation mit Ihnen besprechen“, verdeutlicht die stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Miriam Schneider. Kontaktpersonen können sich weiterhin über das Online-Formular auf der Homepage des Landratsamtes unter www.landkreis-wug.de/kontaktnachverfolgung beim Gesundheitsamt melden. Personen ohne Internetzugang können dies telefonisch unter 09141 902-401 erledigen.

Auch die Auswertung der PCR-Tests kann an den lokalen Testzentren des Landkreises in Weißenburg und Gunzenhausen derzeit länger als 24 Stunden dauern, da die Labore zum Teil überlastet sind. Von telefonischen Nachfragen zum Befund beim Gesundheitsamt oder den Teststellen bittet das Landratsamt abzusehen.

Die hohen Infektionszahlen spiegeln sich derzeit noch nicht an den beiden Standorten des Klinikums Altmühlfranken wider. „Die Erfahrung der vergangenen Pandemiewellen hat uns gezeigt, dass die Belegung im Krankenhaus erst ca. 14 Tage verzögert eintritt. Derzeit wird kein Patient und keine Patientin mit Covid-19 im Klinikum Altmühlfranken behandelt“, erklärt Klinikvorstand Christoph Schneidewin.

Das Landratsamt weist nochmal auf den Aufruf an medizinisches und Pflegepersonal hin, sich beim Pflegepool Bayern (www.pflegepool-bayern.de) als freiwillige Helfer anzumelden. Auch freiwillige Helferinnen und Helfer außerhalb der Pflege können sich hier melden. Ärztinnen und Ärzte können sich direkt an das Klinikum Altmühlfranken wenden unter info@klinikum-altmuehlfranken.de.

Um die Auswirkungen der Omikron-Welle gering zu halten, sind die Impfungen gegen das Coronavirus weiterhin wichtig. „Eine vollständige Grundimmunisierung mit den zugelassenen Impfstoffen kann zwar nicht jede Ansteckung mit der Omikron-Variante verhindern, aber doch in der allergrößten Zahl der Fälle einen schweren Verlauf verhindern. ‚Booster-Impfungen‘ können den Schutz vor einer Infektion und schweren Krankheitsverläufen noch einmal deutlich erhöhen“, appelliert Dr. Miriam Schneider.

Am morgigen Samstag, 22.01.2022, sowie am Sonntag, 23.01.2022 besteht am Impfzentrum in Weißenburg zwischen 10.00 und 11.00 Uhr die Möglichkeit, Kinder zwischen fünf und elf Jahren impfen zu lassen. Es ist keine Terminvereinbarung erforderlich, es kann aber zu Wartezeiten kommen. Geimpft wird mit dem Kinderimpfstoff von Biontech.

Auch für Kinder sind zwei Impfungen im Abstand von drei bis sechs Wochen erforderlich. Der Zweitimpftermin wird den Eltern oder Erziehungsberechtigten bei der Erstimpfung mitgeteilt. 

Es ist notwendig, dass beide Eltern oder Erziehungsberechtigte bei der Impfung anwesend sind. Wenn einer von beiden verhindert ist, muss eine entsprechende Vollmacht sowie der Personalausweis derjenigen Person vorliegen.

Die Impfaktion richtet sich insbesondere an die von der STIKO empfohlene Personengruppe, also an Fünf- bis Elfjährige mit bestimmten Vorerkrankungen sowie an Kinder, die Kontaktperson zu beispielsweise Hochbetagten oder Immunsupprimierten sind. Sofern ein individueller Wunsch der Eltern oder Erziehungsberechtigten besteht, können auch alle anderen Kinder zwischen fünf und elf Jahren eine Covid-19-Impfung nach ärztlicher Aufklärung erhalten.

Alle Informationen zu den Impfmöglichkeiten im Landkreis sind unter www.landkreis-wug.de/impfzentrum zusammengefasst.

18.01.2022

Sonderimpfaktionen im Landkreis

Das Impfzentrum des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen bietet im Januar weitere Sonderimpfaktionen mit dem Impfstoff von Moderna an. Die Impfaktionen richten sich an Personen über 30 Jahren.

Am Freitag, 21. Januar 2022, findet eine Impfaktion in Theilenhofen (Mehrgenerationenhaus, Pfofelder Str. 4, 91741 Theilenhofen) statt. Von 09.30 bis 16.30 Uhr können Impfwillige, die älter als 30 Jahre sind, ohne vorherige Anmeldung vorbeikommen und erhalten eine Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung mit dem Impfstoff von Moderna.

Am Montag, 24. Januar 2022, gibt es eine weitere Sonderimpfaktion mit dem Impfstoff von Moderna in Muhr am See (Altmühlsee-Informationszentrum, Schloßstr. 4, 91735 Muhr am See). Geimpft wird auch hier von 09.30 bis 16.30 Uhr mit dem Impfstoff von Moderna. Auch diese Sonderimpfaktion richtet sich an Personen über 30 Jahren.

Bei beiden Sonderimpfaktionen können jeweils 80 Personen geimpft werden. Es kann zu Wartezeiten kommen.

Impfwillige können sich außerdem jederzeit für eine Impfung gegen das Coronavirus unter www.impfzentren.bayern registrieren und erhalten innerhalb kürzester Zeit einen Impftermin. Personen ohne Internetzugang können sich telefonisch unter 089 244188110 anmelden. Geimpft wird am Impfzentrum in Weißenburg mit den Impfstoffen von Biontech (für Personen unter 30 Jahren, Stillende, Schwangere) und Moderna (für Personen über 30 Jahren). Unter www.landkreis-wug.de/impfzentrum können Sie sich über die Corona-Impfungen informieren und erhalten einen Überblick über die Impfmöglichkeiten im gesamten Landkreis.

                                 

                                                      

15.01.2022

Anpassung der Quarantäneregeln für Kontaktpersonen 

Die "Allgemeinverfügung zur Quarantäne von Kontaktpersonen und von Verdachtspersonen, Isolation von positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getesteten Personen" (AV Isolation) wurde mit Bekanntmachung vom 14. Januar 2022 auf die neuen Regelungen auf Bundesebene angepasst. Bitte informieren Sie sich auf unserer Seite zum Verhalten als Kontaktperson über die neuen Regelungen. 

15.01.2022

Vorbereitung auf die Omikron-Infektionswelle:

Medizinisches Personal, Pflegepersonal sowie Hilfspersonal vorsorglich gesucht – Jede helfende Hand zählt!

Mit Blick auf die besonders ansteckende Omikron-Variante und daraus drohenden Personalengpässen in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Kliniken und ambulanten Diensten im Landkreis ruft Landrat Manuel Westphal interessierte Freiwillige vorsorglich dazu auf, sich für mögliche Unterstützungseinsätze im Landkreis zu melden. Der dringende Aufruf an freiwillige Helferinnen und Helfer richtet sich dabei an alle Personen mit medizinischen oder pflegerischen Qualifikationen oder Vorkenntnissen, jedoch auch an Hilfskräfte ohne Vorkenntnisse, die in den Einrichtungen und ambulanten Diensten des Gesundheitssektors unterstützend außerhalb der unmittelbaren pflegerischen Versorgung eingesetzt werden können.

Landrat Manuel Westphal weist vorsorglich darauf hin: „Über den Pflegepool Bayern sowie auch mit der Unterstützung der Bundeswehr konnten in den vergangenen Corona-Wellen bereits einige Personalengpässe in den medizinischen und pflegerischen Einrichtungen im Landkreis aufgefangen werden. Die drohenden Auswirkungen der Omikron-Welle können die medizinische und pflegerische Versorgung im Landkreis noch einmal an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit bringen. Um Überlastungssituationen frühzeitig entgegenwirken zu können, bitten wir vorsorglich bereits zum jetzigen Zeitpunkt, dass sich Freiwillige melden sollen, um im Falle eines Unterstützungsbedarfs an Einrichtungen und ambulante Dienste vermittelt werden zu können. Jede helfende Hand ist dabei willkommen, unabhängig davon, ob es sich dabei um ausgebildete Fachkräfte oder Hilfskräfte handelt.“

Interessierte Ärztinnen und Ärzte, die sich als Freiwillige melden wollen, können sich per E-Mail direkt an das Klinikum Altmühlfranken unter info@klinikum-altmuehlfranken.de wenden.

Interessiertes Pflegepersonal sowie Hilfspersonal können für ihre Meldung die bestehende Internetplattform des Pflegepools Bayern nutzen. Die Anmeldung erfolgt dabei über ein bereitgestelltes Online-Formular im Internet unter https://www.pflegepool-bayern.de/anmeldung-zum-pflegepool/, in dem dann auch Angaben zu den jeweiligen Qualifikationen und zu den örtlichen Einsatzmöglichkeiten gemacht werden können. Sobald im Landkreis ein dringender Bedarf an zusätzlichem Personal entstehen sollte, werden die beim Pflegepool Bayern gemeldeten Freiwilligen per E-Mail informiert. Die angemeldeten Freiwilligen können dann im Einzelfall frei darüber entscheiden, ob sie dem Aufruf Folge leisten und sich für einen Einsatz zur Verfügung stellen.

Aufgrund der besonders ansteckenden Omikron-Variante ist in den nächsten Wochen mit einem weiteren massiven Anstieg der Infektionszahlen zu rechnen. Dies wird sich insbesondere auch auf das Personal in Behörden und Unternehmen sowie weiteren gesellschaftlich relevanten Sektoren auswirken, die in Deutschland zur kritischen Infrastruktur zählen, wie z.B. im Gesundheitssektor mit Kliniken, Arztpraxen, Apotheken, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten. Drohende Personalausfälle durch Erkrankungen und Quarantänemaßnahmen in der bei Omikron drohenden Größenordnung können letztendlich dazu führen, dass die Funktionsfähigkeit dieser Bereiche eingeschränkt oder im schlimmsten Fall sogar gefährdet wird. Um die Versorgung in den medizinischen und pflegerischen Einrichtungen bzw. auch in Einrichtungen der Behindertenhilfe zu unterstützen, hat sich die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) am Landratsamt deshalb dazu entschlossen, frühzeitig über die Internetplattform „Pflegepool Bayern“ (siehe unter www.pflegepool-bayern.de) Freiwillige anzuwerben, die im Bedarfsfall an Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Kliniken und ambulante Dienste vermittelt werden können.

Personen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen und bereits Mitglied in einer freiwilligen Hilfsorganisation wie dem Bayerischen Roten Kreuz sind oder erst im Zuge der Anmeldung beim Pflegepool Bayern Mitglied einer Hilfsorganisation werden, haben während des laufenden Katastrophenfalls für die Dauer des Einsatzes einen Anspruch auf Freistellung von der Arbeitsleistung gegenüber dem jeweiligen Arbeitgeber unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts einschließlich aller Nebenleistungen und Zulagen.

Wichtig ist dabei, dass die Helferinnen und Helfer von einer freiwilligen Hilfsorganisation eingesetzt werden, bei der eine entsprechende Mitgliedschaft besteht (z.B. Bayerisches Rotes Kreuz, die Johanniter, Malteser usw.). Diese Mitgliedschaft ist projektbezogen für die Zeit der Pandemie und kostenlos. Das Bayerische Rote Kreuz - Kreisverband Südfranken hat in dem Zusammenhang zugesichert, den freiwilligen Helferinnen und Helfern im Rahmen der Mitwirkung bei der Pandemiebekämpfung eine – zeitlich begrenzte und „projektbezogene“ Mitgliedschaft im BRK Südfranken anzubieten. Weitere Informationen dazu bietet der BRK-Kreisverband Südfranken unter 09141 8699-0 oder -21 an.

Antworten zu den wichtigsten Fragen des Einsatzes von freiwilligen Helferinnen und Helfern im Rahmen des Pflegepools Bayern sind unter www.pflegepool-bayern.de/fragen-antworten zu finden. Für Rückfragen stehen auch die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes Altmühlfranken unter der Telefonnummer 09141 902-379 sowie das Klinikum Altmühlfranken unter der Telefonnummer 09831 52-2000 zur Verfügung.

13.01.2022

Omikron ist auch im Landkreis nun vorherrschend

Die Omikron-Variante hat sich nun auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen als vorherrschende Corona-Virusvariante durchgesetzt. Dies zeigt sich auch an der sprunghaft ansteigenden 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern. Diese liegt laut RKI heute bei 283,9.

Noch vor einer Woche lag die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bei 191,3. Die täglichen Neuinfektionen haben sich innerhalb weniger Tage nahezu verdoppelt. Dabei wird nun zum überwiegenden Teil die Omikron-Variante festgestellt.

Der Krisenstab im Landratsamt bereitet sich aufgrund der deutlich ansteckenderen Omikron-Variante auf personelle Engpässe innerhalb der kritischen Infrastruktur wie beispielsweise im Gesundheitssektor vor.

Drohende Personalausfälle durch Erkrankungen und Quarantänemaßnahmen können letztendlich dazu führen, dass die Funktionsfähigkeit der kritischen Infrastruktur eingeschränkt oder im schlimmsten Fall sogar gefährdet wird. Um die Versorgung gerade im medizinischen Bereich weiterhin gewährleisten zu können, wird in den nächsten Tagen ein Aufruf an medizinisches Personal erfolgen, die notfalls als freiwillige Helferinnen und Helfer in betroffenen Einrichtungen eingesetzt werden könnten. Weitere Informationen wird das Landratsamt in einer gesonderten Pressemitteilung veröffentlichen.

Das Landratsamt ruft aufgrund der weiteren Ausbreitung der Omikron-Variante Einrichtungen der kritischen Infrastruktur dazu auf, die eigenen Hygienekonzepte noch einmal zu überprüfen und ggf. auf die deutlich ansteckendere Virusvariante anzupassen. Auch sollten Notfallpläne überprüft beziehungsweise entwickelt werden, um bei massiven Personalengpässen weiterhin arbeitsfähig zu bleiben.

Die Bayerische Staatsregierung hat zum 11. Januar 2022 einige Änderungen bezüglich Quarantäne- und Isolationsmaßnahmen vorgenommen. Das Gesundheitsamt wendet die nun gültigen Regelungen bei allen neu auftretenden Fällen an. Bei bereits in Quarantäne oder Isolation befindlichen Personen ist eine Quarantäneverkürzung nach den neuen Regelungen möglich. Betroffene sollen sich an den für sie zuständigen Sachbearbeiter bzw. an die zuständige Sachbearbeiterin wenden oder per Mail an das Gesundheitsamt unter corona@landkreis-wug.de.

Für Geimpfte und Ungeimpfte beträgt die Dauer von Quarantäne (als enge Kontaktperson) und Isolation (bei nachgewiesener Covid-19-Infektion) zehn Tage. Eine Freitestung ist nach sieben Tagen durch Nachweis eines negativen PCR- oder Antigen-Schnelltests möglich. Bei Personen in Isolation, also mit nachgewiesener Covid-19-Infektion, ist dies nur möglich, wenn sie vor der Testung 48 Stunden symptomfrei sind.

Sonderfälle wurden für Schülerinnen und Schülern, Kita-Kindern und Beschäftigte in vulnerablen Einrichtungen definiert. Es gelten jedoch immer die für den Einzelfall getroffenen Anordnungen des Gesundheitsamtes.

Schülerinnen und Schüler sowie Kita-Kinder können sich bei einer Quarantäne als Kontaktperson bereits nach fünf Tagen (PCR-Test/Antigen-Schnelltest) freitesten.

Beschäftigte in vulnerablen Einrichtungen müssen vor Wiederaufnahme des Dienstes nach Quarantäne oder Isolation einen PCR-Test vorlegen. Alternativ kann am siebten Tag der Quarantäne bzw. Isolation auch ein Schnelltest gemacht werden. Ist dieser negativ muss zusätzlich arbeitstäglich für fünf Tage ein Schnelltest durch eine medizinische Fachkraft bzw. geschultes Personal vorgenommen werden.

Die Quarantäne für enge Kontaktpersonen kann für Geimpfte und Genesene aufgehoben werden, wenn gleich oder im Nachgang die Delta-Variante bei der infizierten Person festgestellt wird.

Künftig sollen Kontaktpersonen mit einem vollständigen Impfschutz inklusive Auffrischungsimpfung sowie vollständig geimpfte Personen, die frisch genesen sind, von der Quarantäne ausgenommen werden. Dafür müssen allerdings erst noch die notwendigen Rechtsänderungen auf Bundesebene vorgenommen werden. Sobald dies umgesetzt ist, wird das Gesundheitsamt diese Ausnahme ebenfalls anwenden.

Wer als enge Kontaktperson gilt, soll sich weiterhin über das Kontaktformular an das Gesundheitsamt wenden.  

Wie sich die Ausbreitung der Omikron-Variante auf die Situation in den Kliniken auswirken wird, bleibt derzeit noch abzuwarten. Das Klinikum Altmühlfranken ist auf jeden Fall auf mögliche Szenarien gut vorbereitet. Derzeit werden vier Personen, die positiv auf Corona getestet wurden, an den beiden Standorten des Klinikums behandelt. Eine Person muss intensivmedizinisch betreut werden.

„Leider hat uns die Corona-Pandemie weiterhin fest im Griff. Wie sich die Omikron-Variante weiterentwickeln wird, bleibt abzuwarten. Der Blick auf andere Regionen lässt aber vermuten, dass auch in unserem Landkreis die Infektionszahlen rasant ansteigen werden. Jeder kann einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten, indem Kontakte reduziert, die vorhanden Testmöglichkeiten genutzt und vor allem die Impfangebote für Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen wahrgenommen werden!“, so Landrat Manuel Westphal.

 

12.01.2022

Appell: Impfangebote wahrnehmen

Die Corona-Pandemie beschäftigt uns auch zu Beginn des Jahres 2022. Landrat Manuel Westphal und weitere Persönlichkeiten aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen rufen die Bevölkerung dazu auf, die bestehenden Impfangebote gegen das Coronavirus wahrzunehmen.

Über 66.000 Menschen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sind mittlerweile vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Über 37.000 Menschen haben eine Auffrischimpfung erhalten und sind damit noch besser vor dem Coronavirus geschützt.

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen wurden zahlreiche Möglichkeiten geschaffen, um eine Corona-Impfung zu bekommen. So hat das Impfzentrum des Landkreises in Weißenburg seine Kapazitäten auf 3.000 Impfungen in der Woche ausgeweitet. Das Klinikum Altmühlfranken hat in der Stadthalle in Gunzenhausen eine eigene Impfstation aufgebaut. Viele niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im Landkreis bieten neben den normalen Impfsprechstunden auch an den Wochenenden Sonderimpfaktionen an, um möglichst viele Menschen zeitnah vollständig gegen das Coronavirus impfen zu können. Auch in der Stadthalle in Treuchtlingen wurde eine eigene Impfstation von der Stadt eingerichtet.  

Es bestehen also ausreichend Impfmöglichkeiten im gesamten Landkreis, so dass Impfwillige innerhalb weniger Tage einen Impftermin erhalten können.

„Wir können es nur wiederholen: Bitte nutzen Sie die vielen Möglichkeiten im gesamten Landkreis, um sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen oder um eine Auffrischimpfung zu erhalten. Mit der Impfung schützen Sie sich, Ihre Familien und Ihre Freunde vor dem Coronavirus“, appelliert Landrat Manuel Westphal.

Hauptsächlich werden derzeit insbesondere am Impfzentrum des Landkreises in Weißenburg, Auffrischimpfungen durchgeführt. Nachgelassen hat die Nachfrage nach Erst- und Zweitimpfungen. 

Der Koordinierungsarzt innerhalb der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) Dr. Peter Löw bekräftigt: „Die Impfungen sind sicher, unbedenklich, bestens erprobt und bereits wirksam ab der ersten Impfung! Das bestätigt uns die unglaubliche Zahl von 9,4 Milliarden Impfungen, die gegen Covid weltweit bis jetzt geimpft wurden.“

Geimpft wird insbesondere im Impfzentrum des Landkreises mit den Impfstoffen von Biontech oder Moderna. Der Biontech-Impfstoff wird dabei bei Personen unter 30 Jahren sowie bei Schwangeren und Stillenden eingesetzt. Personen über 30 Jahren erhalten überwiegend den Impfstoff von Moderna. Dr. Peter Löw erklärt dazu: „Je mehr Antiköper, desto besser der Schutz. Aber wir wissen nicht, wann das genug ist! Kein Grenzwert legt fest, wann geboostert werden soll. Deswegen verlassen Sie sich nicht auf hohe Antikörperspiegel! Gegen Omikron ist nur die Auffrischimpfung der beste Schutz. Eine Kreuzimpfung, z.B. Moderna zur Auffrischung nach zweimal Biontech, kann einen etwas besseren Effekt haben, ist aber kein Muss. Impfen ist das Gebot der Stunde, warten Sie nicht auf vermeintlich bessere Impfstoffe, Omikron wird schneller sein!“

Auf dem Facebook-Account des Landratsamtes „Altmühlfranken“ werden sich in den nächsten Wochen verschiedene Menschen aus dem gesamten Landkreis zu Wort melden, um ihre persönliche Intention weiterzugeben, warum sie sich gegen das Coronavirus haben impfen lassen. „Wir alle wollen wieder ohne größere Einschränkungen oder Sorgen um unsere Angehörigen leben. Die Impfungen sind dafür ein wichtiger und großer Schritt“, verdeutlicht Landrat Manuel Westphal.

Und auch Klinikvorstand Christoph Schneidewin schließt sich dem Impfappell an: „Es hat sich bei uns im Klinikum in den vergangenen Wochen gezeigt, dass nahezu alle der wegen Corona hospitalisierten Bürgerinnen und Bürger ungeimpft bzw. nicht geboostert waren. Deshalb können wir allen unseren Mitmenschen nur ganz dringend empfehlen, so schnell wie möglich das umfassende Impfangebot wahrzunehmen. Die Impfung ist wahrscheinlich der einzige Weg aus der Pandemie und zurück zu einem normalen Leben!“

11.01.2022

Bitte beachten Sie den Bericht aus der Kabinettssitzung vom 11. Januar 2022 zu den Änderungen der Corona-Regelungen.





05.01.2022

Die beiden Corona-Testzentren des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen wurden neu vergeben. Das lokale Testzentrum in Weißenburg wird zukünftig durch das MVZ Altmühlfranken betrieben, während die Tresec GmbH das Testzentrum in Gunzenhausen betreiben wird. Durch die neuen Betreiber ändern sich ab dem 10. Januar 2022 auch die Standorte der Testzentren. Nach wie vor können an den beiden Testzentren sowohl kostenlose Antigen-Schnelltests als auch kostenlose PCR-Tests für den berechtigten Personenkreis durchgeführt werden. Kostenpflichtige PCR-Tests sind an den beiden Testzentren des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen nicht möglich. Die bisherigen Testangebote in der Cafeteria des Klinikums Altmühlfranken bestehen weiterhin.

Das lokale Testzentrum in Weißenburg wird ab dem 10. Januar durch das MVZ Altmühlfranken im Fachärztezentrum in Weißenburg, Krankenhausstraße 5, betrieben. Von Montag bis Sonntag können sich Personen von 10.00 bis 13.00 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr dort auf das Corona-Virus testen lassen. Eine Terminvereinbarung ist telefonisch unter 0157 39331265 oder hier möglich. Die Testergebnisse werden den getesteten Personen als Mail zugeschickt und können über einen QR-Code abgerufen werden. Personen ohne Internetzugang können die Testergebnisse auch in ausgedruckter Form vor Ort abholen.

In Gunzenhausen wird das Testzentrum ab dem 10. Januar durch die Tresec GmbH betrieben. Am neuen Standort in der Nürnberger Straße 101 in Gunzenhausen sind Testungen von Montag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr möglich. Termine können hier  oder während der Öffnungszeiten telefonisch unter 09831 8743810 vereinbart werden. Vor Ort stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Die Getesteten werden über das Portal des Labors bzw. das Tresec-Portal über ihre Ergebnisse informiert.

Auch in den neuen Walk-In Testzentren werden sowohl kostenlose Schnelltests als auch kostenlose PCR-Tests für berechtigte Personengruppen durchgeführt. Welche Personen zu dieser Gruppe gehören und welche Nachweise für einen kostenlosen PCR-Test nötig sind, können Sie hier nachlesen.

Alle Informationen zu den Testangeboten im Landkreis finden Sie hier



05.01.2022

Grundlegende Informationen zu Auffrischimpfungen

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen weist aus aktuellem Anlass darauf hin, dass die Ständige Impfkommission - STIKO vor den Weihnachtsfeiertagen ihre Empfehlung hinsichtlich des Impfabstands zur COVID-19-Auffrischimpfung aktualisiert hat. Die STIKO empfiehlt die Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff allen Menschen ab 18 Jahren. Die Auffrischimpfung kann jetzt bereits ab dem vollendeten dritten Monat nach Abschluss der Grundimmunisierung verabreicht werden. Auch Personen, die als Ungeimpfte eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollen zur Grundimmunisierung eine einmalige COVID-19-Impstoffdosis im Abstand von mindestens drei Monaten zur Infektion erhalten; eine Auffrischung („Booster“) ist drei Monate nach der ersten Impfung möglich.

Seit 18. November 2021 empfiehlt die STIKO allen Personen ab 18 Jahren die Covid-19-Auffrischimpfung. Diese Empfehlung hat die STIKO am 21. Dezember 2021 noch einmal aktualisiert und empfiehlt jetzt die Booster-Impfung für über 18-Jährige schon ab dem vollendeten dritten Monat nach Abschluss der Grundimmunisierung.
Ungeimpfte Personen ab dem Alter von 12 Jahren, die eine in Form eines PCR-Tests nachgewiesene Infektion durchgemacht haben, können im Abstand von mindestens drei Monaten nach der Infektion zur Vervollständigung ihrer Grundimmunisierung eine einmalige Impfung erhalten. Für eine Auffrischimpfung („Booster“) ist eine zweite Impfung nach weiteren drei Monaten erforderlich.
Geimpfte Personen, die nach einer COVID-19-Impfung eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollen ebenfalls im Abstand von mindestens drei Monaten nach der Infektion eine Auffrischimpfung erhalten.

Aufgrund der aktuellen Verbreitung der Omikron-Variante von SARS-CoV-2 ist laut der STIKO damit zu rechnen, dass das Infektionsgeschehen in Deutschland innerhalb kürzester Zeit durch diese bestimmt sein wird. Aktuelle Daten deuten nach abgeschlossener Grundimmunisierung auf einen deutlich verringerten Impfschutz gegenüber der Omikron-Variante hin. Dieser nimmt bereits drei bis vier Monate nach Grundimmunisierung signifikant ab. Nach Verabreichung einer Auffrischimpfung steigt die Schutzwirkung gegenüber einer symptomatischen Infektion mit der Omikron-Variante von SARS-CoV-2 jedoch deutlich wieder an. Es ist derzeit davon auszugehen, dass durch eine Auffrischimpfung auch der Schutz vor schweren COVID-19-Verläufen nach Infektion mit der Omikron-Variante zunimmt. Die STIKO betont zudem, dass beide mRNA-Impfstoffe von Biontech (Comirnaty) und von Moderna (Spikevax) hinsichtlich ihrer Wirksamkeit völlig gleichwertig sind. Bei einer Auffrischimpfung in der Altersgruppe der unter 30-Jährigen soll unabhängig vom zuvor verwendeten Impfstoff Comirnaty von Biontech eingesetzt werden.

Durch die Verkürzung des Impfabstands für die Auffrischimpfung soll der Schutz vor schweren Erkrankungen durch Infektionen mit der Omikron-Variante von SARS-CoV-2 in der Bevölkerung verbessert und die Ausbreitung der sich ausbreitenden Omikron-Variante vermindert werden. Die STIKO weist ergänzend darauf hin, dass auf Grund der eingeschränkten Datenlage aktuell keine Aussagen über die Schutzdauer nach Auffrischimpfung unter der Omikron-Variante getroffen werden können.

Abweichende Sonderfälle hinsichtlich der Einhaltung der Impfabstände
Ungeimpfte, bei denen durch einen im Labor nachgewiesenen Antikörpertest eine abgelaufene Infektion bestätigt wurde, können zur Vervollständigung ihrer Grundimmunisierung bereits nach vier Wochen eine Erstimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten, da in diesen Fällen keine sichere Aussage über den Infektionszeitpunkt getroffen werden kann. Die Auffrischung ist dann drei drei Monate danach möglich.
Bei Personen, die bei der Erstimpfung den Impfstoff von Johnson & Johnson bekommen haben, empfiehlt die STIKO eine Optimierung der Grundimmunisierung mit einem mRNA-Impfstoff ab vier Wochen nach der Erstimpfung. Diese zweite Impfung – egal wann sie durchgeführt wird - reicht allerdings noch nicht, um den Status "geboostert" zu bekommen. Das heißt, dass bei einer Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson eine komplette Grundimmunisierung erst nach einer zusätzlichen Impfung mit einem mRNA-Impfstoff vorliegt. Erst eine dritte Impfung (die zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff) zählt dann als Auffrischimpfung („Boosterung“) und kann drei Monate nach der Zweitimpfung durchgeführt werden.

Grundimmunisierung für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren mit Vorerkrankungen sowie Auffrischimpfungen für Kinder in bestimmten Fällen
Der Kinder-Impfstoff von Biontech ist seit Ende November 2021 in der EU für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren zugelassen. Die Impfdosis soll dabei nur ein Drittel der Dosis eines Erwachsenen sein.
Die STIKO hat am 17. Dezember 2021 Kindern mit verschiedenen Vorerkrankungen in der Altersgruppe von 5 bis 11 Jahren eine Grundimmunisierung mit Comirnaty von Biontech empfohlen. Zusätzlich wird die Impfung von Kindern dieser Altersgruppe empfohlen, in deren Umfeld sich Angehörige oder andere Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht geimpft werden können oder bei denen der begründete Verdacht besteht, dass die Impfung nicht zu einem ausreichenden Schutz führt.
Eine Auffrischimpfung können nach der Empfehlung der STIKO Kinder mit einer schweren Immunschwäche ab dem Alter von 5 Jahren erhalten. Über den Zeitpunkt einer Auffrischung muss von ärztlicher Seite bei Kindern mit einer schweren Immunschwäche im Einzelfall entschieden werden.
Eine generelle Impfempfehlung für 5-11-jährige Kinder ohne Vorerkrankungen liegt von Seiten der STIKO derzeit jedoch nicht vor. Dennoch können Impfungen auch bei 5- bis 11-jährigen Kindern ohne Vorerkrankungen bei individuellem Wunsch von Kindern und Eltern beziehungsweise Sorgeberechtigten nach ärztlicher Aufklärung erfolgen.
Für Kinder unter fünf Jahren ist noch kein Impfstoff zugelassen.

Booster-Impfungen für Kinder und Jugendliche in der Altersgruppe von 12 bis 17 Jahren mit dem Impfstoff von Biontech in bestimmten Fällen möglich
Die STIKO empfiehlt für alle 12–17-Jährigen eine Grundimmunisierung mit dem mRNA-Impfstoffs Comirnaty von Biontech.
Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können jetzt in bestimmten Fällen auch eine Auffrischimpfung gegen COVID-19 mit dem Impfstoff von Biontech erhalten, eine generelle STIKO-Empfehlung in Bezug auf Auffrischimpfungen gibt es für diese Altersgruppe jedoch nicht. Laut STIKO soll Kindern und Jugendlichen mit einer Immunschwäche in der Altersgruppe von 12 bis 17 Jahren frühestens drei Monate nach einer COVID-19-Grundimmunisierung eine Auffrischimpfung angeboten werden. Eine STIKO-Empfehlung zur Auffrischimpfung liegt bislang auch für Jugendliche vor, die tätigkeits- bzw. arbeitsbedingt ein erhöhtes Infektionsrisiko aufweisen (z.B. Tätigkeit im Pflegeheim oder Krankenhaus).
Sowohl das Impfzentrum im Landkreis in Weißenburg als auch die Impfstation des Klinikums Altmühlfranken in Gunzenhausen bieten derzeit für alle 12–17-Jährigen Impfungen zur Grundimmunisierung mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty von Biontech an, Auffrischimpfungen hingegen lediglich für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren, die zu den impfberechtigten Personenkreisen der geltenden STIKO-Empfehlung zählen.

Im Rahmen einer ärztlichen Einzelfallentscheidung sind jetzt für die Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen Booster-Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech auch ohne STIKO-Empfehlung möglich, da der Impfstoff von Biontech generell für diese Altersgruppe zugelassen ist und im Falle eines Impfschadens laut Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums ein Versorgungsanspruch nach dem Infektionsschutzgesetz besteht. Die Entscheidung für oder gegen eine Impfung von Kindern und Jugendlichen dieser Altersgruppe trifft im Einzelfall jedoch die jeweilige Impfärztin bzw. der jeweilige Impfarzt. Eine Verpflichtung für Ärzte, Impfungen über die bestehenden STIKO-Empfehlungen hinaus durchzuführen, gibt es nicht. Eltern von Kindern, für die noch keine Impfempfehlung der STIKO vorliegt, wird daher empfohlen, sich im Hinblick auf die Frage der Durchführung einer Booster-Impfung durch ihre jeweilige Haus- oder Kinderärztin bzw. durch ihren jeweiligen Haus- oder Kinderarzt beraten zu lassen.
Weitere Informationen zu den aktuellen Impfempfehlungen sowohl für die Grundimmunisierung als auch zu Auffrischimpfungen finden Sie hier.




30.12.2021
Corona- Bürgertelefon

Am 31.12.2021 (Silvester) sowie am 01.01.2022 (Neujahr) und am 02.01.2022 (Sonntag) ist das Bürgertelefon nicht besetzt, ansonsten ab dem 03.01.2022 an Werktagen zu den üblichen Sprechzeiten.



28.12.2021

Sonderimpfaktion am 29. und 30. Dezember 2021 wird in das Impfzentrum verlegt:

Die Sonderimpfaktionen des Impfzentrums am 29. und 30. Dezember 2021 für Personen über 30 Jahren können leider nicht in der Mensa des Werner-von-Siemens Gymnasium stattfinden. Alle genannten Impfwilligen können sich deshalb ausnahmsweise von 9.30 – 16.30 Uhr ohne vorherige Anmeldung direkt am Impfzentrum in der Wildbadstraße 4 in Weißenburg mit Moderna impfen lassen. 

28.12.2021

Sonderimpfaktion am 28.12.2021 wird in das Impfzentrum verlegt:

Die Sonderimpfaktion des Impfzentrums am 28.12.2021 für Personen unter 30 Jahren sowie für Schwangere und Stillende kann heute leider nicht in der Mensa des Werner-von-Siemens Gymnasium stattfinden. Alle genannten Impfwilligen können sich deshalb heute ausnahmsweise von 9.30 – 16.30 Uhr ohne vorherige Anmeldung direkt am Impfzentrum in der Wildbadstraße 4 in Weißenburg mit Biontech impfen lassen. 

27.12.2021

Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regelungen

Um die Corona-Pandemie einzudämmen, gelten seit November bayernweit strengere Corona-Maßnahmen. Je nach Branche müssen Betriebe die 2G oder 2G plus Regelungen einhalten. In Zusammenarbeit mit den Polizeiinspektionen des Landkreises kontrolliert das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen die Einhaltung dieser Regelungen sowohl in den Städten als auch in den Gemeinden des Landkreises.

In den vergangenen Wochen wurden etwa 220 Betriebe im gesamten Landkreis kontrolliert. Ziel der Überprüfung durch die jeweiligen Polizeiinspektionen und die Lebensmittelüberwachung war es, die Einhaltung der geltenden Corona-Regelungen sicherzustellen.

Nach wie vor wird bei den Kontrollen ein verstärkter Fokus auf die Einhaltung der 2G-Regelungen in der Gastronomie sowie von 2G plus in Spielotheken, Wettbüros, Fitnessstudios, Bädern und Kinos gelegt. Dabei konnten in keiner der Einrichtungen gravierende Verstöße festgestellt werden. Die kontrollierten Betriebe halten sich strikt an die Zugangsbeschränkungen und halten weitgehend die Maskenpflicht ein. Hygienekonzepte konnten in Einzelfällen jedoch nicht in ausreichender Form vorgelegt werden. Insgesamt konnten bei den Kontrollen vier Verstöße festgestellt werden.

Sowohl das Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie als auch das Landesamt für Datenschutzaufsicht empfehlen für die Zugangskontrollen durch die Betreiber die Verwendung der CovPassCheck App des RKI. Bei dieser datensparsamen Überprüfungsmöglichkeit wird der QR-Code des Impf- oder Genesenenzertifikates gescannt. Die kontrollierende Person erfährt dabei, ob das vorliegende Zertifikat gültig ist oder nicht. Außerdem werden Nachname, Vorname und Geburtstag zur Verifizierung angezeigt. Die Daten werden dabei von der App nicht gespeichert. Die Identität des Gastes muss dann noch mittels eines Ausweisdokuments überprüft werden.

Auch das Landratsamt und die jeweiligen Polizeiinspektionen nutzen eine Kontroll-App bei den Kontrollen und empfehlen dies auch den Betreibern für die Zugangskontrollen.

Das Landratsamt führt in Zusammenarbeit mit den Polizeiinspektionen auch in den kommenden Wochen Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regelungen im gesamten Landkreis durch.




23.12.2021

Sonderimpfaktionen mit Biontech und Moderna im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Das Impfzentrum des Landkreises bietet über die Weihnachtsferien weitere Sonderimpfaktionen mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna im Landkreis an. Für diese Sonderimpfaktionen ist keine vorherige Terminvereinbarung notwendig.

Gerade mit Blick auf die sich ausbreitende Omikron-Variante sind die Impfungen gegen das Coronavirus entscheidend, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und die Bevölkerung vor schweren Krankheitsverläufen zu schützen. Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen können Impfwillige jederzeit online unter www.impfzentren.bayern einen Impftermin am stationären Impfzentrum in Weißenburg vereinbaren. Wer keinen Internetzugang hat kann dies auch telefonisch unter 089 244188110 erledigen.

Zusätzlich zu dem Impfangebot am stationären Impfzentrum in Weißenburg wird es in den nächsten Wochen weitere Sonderimpfaktionen ohne vorherige Anmeldung geben. Am 27. und 28. Dezember 2021 können Personen zwischen 12 und 30 Jahren sowie Schwangere und Stillende zur Sonderimpfaktion in der Mensa des Werner-von-Siemens Gymnasiums in Weißenburg (An der Hagenau 24, 91781 Weißenburg i. Bay.) kommen. Während dieser Impfaktion wird ausschließlich der Impfstoff von Biontech für Personen unter 30 Jahren sowie Schwangere und Stillende verimpft.

Vom 29. bis zum 30. Dezember 2021 findet eine Sonderimpfaktion mit dem Impfstoff von Moderna ebenfalls in der Mensa des Weißenburger Gymnasiums statt. Diese richtet sich dann an Personen über 30 Jahren.

In der ersten Kalenderwoche des neuen Jahres, also vom 03. Januar bis zum 06. Januar 2022 können Impfwillige über 30 Jahren ebenfalls ohne vorherige Anmeldung an die Mensa des Weißenburger Gymnasiums kommen. Geimpft wird an diesen Tagen mit dem Impfstoff von Moderna.

Am Freitag, 07. Januar 2022 findet eine weitere Sonderimpfaktion mit dem Impfstoff von Moderna in der Mehrzweckhalle der Gemeinde Haundorf statt.

Landrat Manuel Westphal appelliert erneut an die Bevölkerung die bestehenden Impfangebote des Impfzentrums, des Klinikums Altmühlfranken in Gunzenhausen sowie der niedergelassenen Arztpraxen unbedingt wahrzunehmen: „Ich bitte Sie, die Impfangebote, die wir im Landkreis haben, auch zu nutzen. Egal ob Erst-, Zweit oder Auffrischimpfung – Sie schützen damit sich und andere! Nehmen Sie sich Zeit und informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über die Corona-Impfungen und deren Wirkung. Nur wenn wir eine hohe Impfquote erreichen und auch die notwendigen Auffrischimpfungen durchgeführt werden, können wir die Pandemiewelle abmildern!“

Eine Übersicht über alle Impfangebote im Landkreis gibt es hier

23.12.2021

Weitere Corona-Impfaktionen für Kinder in Weißenburg

Nach dem ersten Impfwochenende für Kinder in der Mensa des Werner-von-Siemens Gymnasiums in Weißenburg sind weitere Impfaktionen geplant. Die Impfaktionen finden in den Weihnachtsferien statt und richten sich wieder an Kinder zwischen fünf und elf Jahren, wie von der Ständigen Impfkommission empfohlen.

In den Weihnachtsferien finden die Impfaktionen für Kinder je nach Nachfrage am Sonntag, 02. Januar 2022, am Samstag, 08. Januar 2022 sowie am Sonntag, 09. Januar 2022 statt. Die Impfaktionen werden wieder in der Mensa des Werner-von-Siemens Gymnasiums in Weißenburg (An der Hagenau 24, 91781 Weißenburg i. Bay.) durchgeführt. 

Geimpft wird ausschließlich mit dem Kinderimpfstoff von Biontech. Auch für Kinder sind zwei Impfungen im Abstand von drei bis sechs Wochen erforderlich. Der Zweitimpftermin wird den Eltern oder Erziehungsberechtigten bei der Impfaktion mitgeteilt. Es ist notwendig, dass beide Eltern oder Erziehungsberechtigte bei der Impfung anwesend sind. Wenn einer von beiden verhindert ist, muss eine entsprechende Vollmacht sowie der Personalausweis derjenigen Person vorliegen.

Terminvereinbarungen für die Impfaktionen für Kinder sind ausschließlich telefonisch unter 089 244188110 möglich.

Die Mensa des Gymnasiums befindet sich hinter dem Schulgebäude. Parkmöglichkeiten gibt es an der Wiesenstraße sowie am Seeweiherparkplatz.

Die Impfaktion richtet sich insbesondere an die von der STIKO empfohlene Personengruppe, also an Fünf- bis Elfjährige mit bestimmten Vorerkrankungen sowie an Kinder, die Kontaktperson zu beispielsweise Hochbetagten oder Immunsupprimierten sind. Sofern ein individueller Wunsch der Eltern oder Erziehungsberechtigten besteht, können auch alle anderen Kinder zwischen fünf und elf Jahren eine Covid-19-Impfung nach ärztlicher Aufklärung erhalten.

Wer sein Kind gegen das Coronavirus impfen lassen möchte, kann sich selbstverständlich auch an die niedergelassenen Arztpraxen, insbesondere an die Kinderärzte wenden, die zum Teil auch Impfungen durchführen.

Je nach Bedarf werden weitere Impfangebote für Kinder geplant. Das Landratsamt wird darüber entsprechend informieren.

22.12.2021

Impfen und Testen auch an den Weihnachts- und Neujahrstagen möglich

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen informiert darüber, dass das Impfzentrum sowie die beiden Corona-Testzentren in Weißenburg und Gunzenhausen auch über die Weihnachts- und Neujahrstage geöffnet sein werden.

Über die Weihnachts- und Neujahrstage ist das Gesundheitsamt in Weißenburg weiterhin besetzt und am besten per Mail unter gesundheitsamt.lra@landkreis-wug.de zu erreichen. Wer keine Möglichkeit hat eine E-Mail zu schicken, kann sich auch telefonisch zwischen 10.00 und 12.00 Uhr unter der Telefonnummer 09141 902-401 melden.

Auch am Impfzentrum in Weißenburg wird über die Weihnachts- und Neujahrstage geimpft. Wer sich in diesem Zeitraum impfen lassen möchte, kann online unter www.impfzentren.bayern einen Termin vereinbaren. Personen ohne Internetzugang können sich dafür an die Hotline des Betreibers unter 089 244188110 wenden. Impfwillige sollen keinesfalls ohne Termin an das Impfzentrum kommen. Nur am 25. Dezember und am 01. Januar bleibt das Impfzentrum geschlossen.

Die Testzentren des Landkreises an den beiden Kirchweihplätzen in Weißenburg und Gunzenhausen sind regulär geöffnet. Von Montag bis Freitag sind die beiden Corona-Testzentren von 10.00 bis 13.00 Uhr und von 13.45 bis 17.00 Uhr geöffnet. Samstags ist das Testzentrum in Gunzenhausen von 10.00 bis 15.00 Uhr geöffnet und das Testzentrum in Weißenburg hat geschlossen. Sonntags ist das Testzentrum in Weißenburg von 10.00 bis 15.00 Uhr geöffnet und das Testzentrum in Gunzenhausen hat geschlossen.

An den beiden Testzentren können sowohl kostenlose Antigen-Schnelltests als auch kostenlose PCR-Tests für den berechtigten Personenkreis durchgeführt werden. Kostenpflichtige PCR-Test sind an diesen Teststationen nicht möglich. 

22.12.2021

Corona-Leitfaden – Alle Verhaltensregeln auf einem Blick

Die Corona-Pandemie hält uns weiterhin in Atem. Obwohl das Virus seit nunmehr fast zwei Jahren unseren Alltag begleitet, wissen viele nicht, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie sich infizieren oder als Kontaktperson gelten. Während die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsamt ihr Bestes geben, um allen Betroffenen zeitnah die nötigen Informationen zu geben, kann es durch hohe Neuinfektionszahlen dennoch zu Verzögerungen kommen. Um den Bürgerinnen und Bürgern eine Orientierungshilfe zu geben, veröffentlicht das Gesundheitsamt nun einen Flyer, in dem alle wichtigen Informationen zusammengefasst sind.

Der Corona-Leitfaden des Gesundheitsamtes soll der Bevölkerung eine Orientierung bei den am häufigsten gestellten Fragen geben. Ob positiver Selbst- oder Schnelltest, Kontaktperson oder Covid-19-typische Beschwerden, der Flyer zeigt Bürgerinnen und Bürger die nächsten Schritte auf. Darüber hinaus enthält der Flyer eine aktuelle Übersicht zu den geltenden Quarantänereglungen und wichtige Kontaktdaten. „Der Flyer soll dabei helfen, bestehende Unsicherheiten zu reduzieren. Außerdem können offene Fragen zum Teil gleich selbst durch den Flyer beantworten werden“, so Landrat Manuel Westphal.

Der Flyer des Gesundheitsamtes wird in den nächsten Tagen über die Tagespost an die Haushalte im Landkreis verteilt. Voraussetzung dafür ist, dass der Haushalt am Tag der Flyerverteilung Post bekommt und nicht am Briefkasten angibt, keine Werbung zu wollen. Zudem wird er in Apotheken, im Klinikum Altmühlfranken, im Landratsamt sowie anderen öffentlichen Orten ausliegen und kann von Bürgerinnen und Bürgern mitgenommen werden. Der Flyer kann hier heruntergeladen werden. 

Das Gesundheitsamt bittet zu beachten, dass der Flyer auf den aktuell geltenden gesetzlichen Regelungen basiert. Durch neue Virus-Varianten kann es zu Änderungen der Regelungen kommen. Im Zweifelsfall gelten immer die aktuellen gesetzlichen Regelungen sowie die Anordnungen des Gesundheitsamtes. Auch die Kontaktdaten können sich im Laufe der Zeit verändern. Der Flyer, der auf der Homepage des Landratsamtes zum Download bereitsteht, ist immer auf dem aktuellsten Stand.

Außerdem steht das Bürgertelefon unter 09141 902-500 bei Fragen rund um die Corona-Pandemie zur Verfügung.






22.12.2021

Bitte beachten Sie die Beschlüsse der Videoschaltkonferenz des Bundeskanzlers mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 21. Dezember 2021 zur den Änderungen der Corona-Regelungen.






17.12.2021

Rückgang der Corona-Infektionszahlen im Landkreis

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern ist im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in den vergangenen Tagen rückläufig. Laut RKI liegt diese heute bei 381,6. Die täglichen Corona-Neuinfektionen liegen meist in einem hohen zweistelligen Bereich.

Die Corona-Situation im Landkreis hat sich auf einem hohen Niveau stabilisiert. Zwei Pflegeeinrichtungen bzw. Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sind von einem Ausbruchsgeschehen betroffen.
Die rückläufigen Infektionszahlen ermöglichen dem Gesundheitsamt im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen inzwischen wieder eine schnellere Information der positiv Getesteten in der überwiegenden Zahl der Fälle. Zur zusätzlichen Unterstützung sind seit dieser Woche auch Kräfte der Bundeswehr im Gesundheitsamt eingesetzt. Das Kreisverbindungskommando, das auch Teil des Krisenstabs im Landkreis ist, koordiniert den Einsatz der Bundeswehrsoldaten vor Ort.

Im Klinikum Altmühlfranken werden nach wie vor viele Patienten mit einer Covid-19-Infektion an beiden Standorten behandelt. Derzeit sind 18 Personen, die positiv auf Corona getestet wurden, an beiden Standorten des Klinikums in Behandlung, fünf davon befinden sich auf der Intensivstation.

Die Nachfrage nach den Impfungen gegen das Coronavirus ist weiterhin sehr hoch. Überwiegend werden Auffrischimpfungen am Impfzentrum des Landkreises in Weißenburg durchgeführt. Über 23.000 Personen haben bereits ihre Auffrischimpfung erhalten. Über 62.000 Personen sind im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen vollständig geimpft.

Am Impfzentrum in Weißenburg stehen noch ausreichend Termine zur Verfügung. Impfwillige haben die Möglichkeit unter www.impfzentren.bayern einen Impftermin zu vereinbaren. Personen ohne Internetzugang können telefonisch einen Termin unter 089 244188110 vereinbaren. Impfwillige sollen nicht ohne Termin das Impfzentrum aufsuchen, da dies zu langen Wartezeiten führen kann.

Derzeit steht im Impfzentrum deutlich mehr Moderna-Impfstoff als Biontech-Impfstoff zur Verfügung. Der Biontech-Impfstoff wird insbesondere für Personen unter 30 Jahren sowie Schwangere oder Stillende eingesetzt. Impfstoff von Moderna wird bisher ausreichend geliefert.

Zum Teil besteht eine große Skepsis der Impfwilligen gegenüber dem Impfstoff von Moderna. Diese Skepsis sei laut dem Koordinierungsarzt innerhalb der Führungsgruppe Katastrophenschutz Dr. Peter Löw unbegründet. „Beide Impfstoffe, also sowohl der Impfstoff von Biontech als auch von Moderna, sind wohl die besten Impfstoffe, die es derzeit am Markt gibt, mit einer Wirksamkeit von über 90 Prozent nach zwei Impfungen“, betont Dr. Peter Löw.
Dr. Löw weiß zudem von Studien aus den USA und Belgien, die zeigen, dass Personen, die mit dem Impfstoff von Moderna geimpft wurden, doppelt so viele Antikörper gegen das Virus ausbilden wie Personen, die mit Biontech geimpft wurden. „Auch was Impfdurchbrüche betrifft, hat Moderna in einer Studie aus der Schweiz die Nase vorn“, so Dr. Peter Löw und erklärt weiter: „Geht es nun zu den Booster-Impfungen, so weiß man, dass Kreuzimpfungen zu einer höheren Immunantwort führen. Bei jemandem, der zweimal mit Biontech geimpft wurde, erhöht eine Auffrischung mit Moderna den Antikörperanteil im Blut um den Faktor 17,3, bei einer Auffrischung mit Biontech um den Faktor 14,9.“ Der Koordinierungsarzt, der seine Praxis in Treuchtlingen hat, rät Impfwilligen über 30 Jahren also durchaus, eine Impfung mit Moderna durchführen zu lassen.

Das Impfzentrum bittet um Verständnis, dass die begrenzte Menge an Biontech-Impfstoff für die Personengruppe verwendet wird, die nur damit geimpft werden sollten. Die Ärztinnen und Ärzte am Impfzentrum stehen im Aufklärungsgespräch gerne zur Verfügung, um Fragen zu den Impfstoffen zu beantworten.

Landrat Manuel Westphal betont: „Die Impfungen gegen das Coronavirus schützen vor einem schweren Verlauf. Mit Blick auf die mitunter sehr schweren Krankheitsverläufe bei ungeimpften Patientinnen und Patienten kann ich jedem nur raten, eine Impfung gegen das Virus durchführen zu lassen. Sie schützen damit sich, Ihre Familie und Ihre Freunde!“




14.12.2021

Impfaktionen für Kinder starten im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Die Ständige Impfkommission hat Anfang Dezember die Impfung gegen das Coronavirus für Kinder zwischen fünf und elf Jahren mit bestimmten Vorerkrankungen empfohlen. Darüber hinaus wird die Impfung auch Kindern empfohlen, die Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren Verlauf haben. Das Impfzentrum des Landkreises bietet daher für Kinder zwischen fünf und elf Jahren spezielle Impftage in der Mensa des Werner-von-Siemens Gymnasiumsums in Weißenburg an.

Die Impfaktionen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren finden von Freitag, 17. Dezember 2021 bis Sonntag, 19. Dezember 2021 in der Mensa des Werner-von-Siemens Gymnasiums in Weißenburg (An der Hagenau 24, 91781 Weißenburg i. Bay.) statt. Geimpft wird ausschließlich mit dem Impfstoff von Biontech. Auch für Kinder sind zwei I