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Informationen zum Coronavirus

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es derzeit insgesamt 384 bestätigte Corona-Fälle, 25 Personen sind gestorben (Stand: 29.05.2020, 07.30 Uhr). Mehr zu den Fallzahlen.

Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen hat einen Krisenstab eingerichtet. Dieser kommt täglich zusammen. Die Maßnahmen orientieren sich an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und am Pandemieplan.

Suchen Sie keine Arztpraxis, Bereitschaftsdienste oder Notaufnahmen auf.

Bei einem begründeten Verdacht sollten Sie zu Hause bleiben. Sie sollten telefonisch Ihren Hausarzt kontaktieren und das weitere Vorgehen abklären. Ist die Arztpraxis telefonisch nicht erreichbar, rufen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 an.

Das Ergebnis wird den Patienten zeitnah mitgeteilt. Dabei erfolgt bei einem negativen Befund die Mitteilung an den Patienten und seinen Hausarzt durch die KVB, bei positiver Testung durch die Gesundheitsämter, so wie im Infektionsschutzgesetz vorgesehen.

Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger hat unter anderem das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) unter der Telefonnummer 09131 6808-5101 eine Hotline eingerichtet, die täglich besetzt ist.

Für Personen, die Kontakt zu einem bestätigten Fall von COVID-19 hatten, gelten die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts. Das beste Mittel gegen eine weitere Ausbreitung ist in jedem Fall die Absonderung.

Bürgertelefon des Landratsamtes - 09141 902-500

Erreichbarkeit an Werktagen: Montag - Donnerstag von 7.30 bis 16 Uhr, freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr.

Das Bürgertelefon gibt vorrangig zu verwaltungsrechtlichen Fragen Auskunft. Darunter fallen Betriebsuntersagungen, Veranstaltungsverbote oder wirtschaftliche Hilfen.



Bürgertelefon des Freistaates  Bayern - 089 122 220

Erreichbar: täglich von 8 bis 16 Uhr

Die Hotline dient als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen. Mittels eingerichteter Kompetenzbereiche findet eine themenbezogene Weiterleitung statt. Wesentlich betroffene Lebensbereiche sind abgedeckt: Sowohl Fragestellungen zu gesundheitlichen Themen, den Ausgangsbeschränkungen sowie Kinderbetreuung und Schule als auch zu Soforthilfen und anderer Unterstützung für Kleinunternehmen und Freiberufler können täglich, auch an den Feiertagen, beantwortet werden.

 

Seelsorge im Landkreis

Bürgerinnen und Bürger des Landkreises, die einen seelsorgerlichen Gesprächsbedarf haben, können sich ab sofort telefonisch an die nachfolgend genannten kirchlichen Dekanate wenden, die sich dann um die Vermittlung einer Seelsorgerin oder eines Seelsorgers kümmern werden. Die Bürgerinnen und Bürger mit einem Gesprächs- oder Beratungsbedarf werden dann von einer Seelsorgerin bzw. einem Seelsorger zurückgerufen. Die Pfarrerinnen und Pfarrer stehen für seelsorgerliche Fragen, psychische Notlagen und Gespräche zur Verfügung.

Die verschiedenen Dekanatsverwaltungen im Landkreis sind unter den folgenden Rufnummern erreichbar:

Evang.-Luth. Dekanat Gunzenhausen: 09831 4017

Evang.-Luth. Dekanat Heidenheim: 09833 275 oder 0157 33751004

Evang.-Luth. Dekanat Pappenheim: 0160 90333170

Evang.-Luth. Dekanat Weißenburg: Mo - Fr: 09141 974612
Freitagabend bis Sonntagabend: 09141 974666

Bischöfliches Dekanat Weißenburg-Wemding: 09141 85860

 

Medizinische Auskunft

  • Hausarzt
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117

 

Weitere Hotlines

  • Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL): 09131 6808-5101
  • Bayerisches Kultusministerium : 089 2186-2971 (für Eltern und Lehrkräfte)
  • Bayerisches Wirtschaftsministerium: 089 2162-2101 (für Unternehmen)
  • Corona-Soforthilfe-Hotline: 0911 1335-1555 (für Unternehmen und Freiberufler)

So können Sie Ihren eigenen Schutz durch Ihr persönliches Verhalten erhöhen und damit auch zum Schutz älterer sowie chronisch kranker Mitbürgerinnen und Mitbürger beitragen:

  • Nehmen Sie das Geschehen ernst, informieren Sie sich auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts und der staatlichen Stellen, aber geraten Sie nicht in Panik!
  • Bleiben Sie so oft es geht zuhause.
  • Bei grippalen Symptomen rufen Sie Ihren Hausarzt an und besprechen mit ihm das weitere Vorgehen.
  • Beachten Sie die Basishygiene: Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife
  • Beachten Sie die Husten- und Niesetikette (Einmaltaschentücher verwenden, Husten und Niesen in die Ellenbeuge).
  • Berühren Sie Ihr Gesicht nicht mit ungewaschenen Händen.
  • Lüften Sie häufiger geschlossene Räume.
  • Vermeiden Sie Händeschütteln, Umarmen oder Busseln.
  • Halten Sie den Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter ein.
  • Versuchen Sie sämtliche Angelegenheiten von zuhause aus telefonisch, schriftlich oder online zu erledigen.
  • Geben Sie Abfälle nicht lose in die Restmülltonne, sondern verpacken Sie diese zuvor in stabile Müllsäcke und verknoten Sie diese. Spitze und scharfe Gegenstände sind in durch stichsichere Behälter zu verpacken.
  • Sollten Sie Krankheitssymptome bemerken, die einer COVID-19-Erkrankung entsprechen, rufen Sie Ihren Hausarzt oder die Nummer 116 117 an.
  • Hatten Sie Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Erkrankten? Informieren Sie Ihren Arbeitgeber, den Hausarzt und begeben sich möglichst in häusliche Quarantäne.
  • Informationen zu den Quarantäne-Regeln finden Sie hier.

Auch während der Corona-Pandemie bleibt das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen Ansprechpartner und Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis. Sämtliche Anfragen, Anliegen und Anträge werden vollumfänglich bearbeitet.

Bei einer persönlichen Vorsprache gilt generell weiterhin in allen Abteilungen und Sachgebieten des Landratsamtes das Terminvereinbarungsmodell. Die Termine können direkt mit der zuständigen Mitarbeiterin bzw. dem zuständigen Mitarbeiter vereinbart werden. Die persönlichen Kontaktdaten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier zu finden.

Für allgemeine Anliegen ist das Landratsamt telefonisch unter 09141 902-0 oder per E-Mail an poststelle.lra@landkreis-wug.de erreichbar.

Für Kundinnen und Kunden der Zulassungs- und Führerscheinstelle steht die Online-Terminvergabe zur Verfügung. Nähere Informationen zu den Online-Services des Landratsamtes gibt es hier

Beim Betreten der Dienststellen des Landratsamtes müssen verschiedene Schutzmaßnahmen beachtet werden. Auch im Landratsamt besteht ab Montag, 18. Mai 2020, für Kundinnen und Kunden die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Dazu zählen auch selbstgenähte einfache Mund-Nase-Bedeckungen, nicht-medizinische Masken aus dem Einzelhandel oder Schals und Tücher, die Mund und Nase bedecken. 

Grund für die Einschränkungen ist sowohl der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Kundinnen und Kunden vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die Einschränkungen.

Rechtliches

Die aktuellen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind in der Vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geregelt.

Weiterhin gelten folgende Schutzmaßnahmen:

  • Nur absolut notwendige Kontakte, keine Ansammlungen
  • Maskenpflicht ab 6 Jahren in Geschäften und im ÖPNV
  • Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln

Folgende Erleichterungen wurden am 5. Mai beschlossen:

  • ab 6.5.: Besuch der engeren Familie, Öffnung der Spielplätze
  • ab 9.5.: Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen durch enge Familie
  • ab 11.5.: Start für 4. Klassen und Abschlussklassen 2021, erweiterte Kita-Notbetreuung, Start der Tagespflege und von Eltern-Kind-Gruppen, Individualsport draußen wieder möglich, Öffnung aller Geschäfte, Zoos, Bibliotheken, Museen und Fahrschulen
  • ab 18.5.: Start für 1., 5. und an Realschulen und Gymnasien 6. Klassen

Darüberhinaus dürfen Gastronomiebetriebe ihren Außenbereich ab 18.05. wieder öffnen, Speiselokale ab 25.05. und Hotels ab 30.05. 

Vierte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (Stand: 07.05.2020) (92,5 KB)

Alle gültigen Rechtsgrundlagen des Bayerischen Gesundheitsministeriums zum Thema „Coronavirus“ im Überblick:

Zum Gesundheitsministerium

FAQ zur Kontaktbeschränkung, Maskenpflicht etc.

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten rund um die in Bayern geltenden Regelungen anlässlich der Corona-Pandemie.

FAQs des Bayerischen Innenministeriums

Als Wirtschaftsförderung des Landkreises nehmen wir die durch das Coronavirus für unsere Unternehmen, Hotellerie- und Gastronomiebetriebe sowie die weiteren touristischen Leistungsträger entstandene Problemlage sehr ernst.

Wir haben die von offiziellen Stellen verfügbaren Informationen für Sie zusammengefasst.

Der bayerische Ministerrat hat in seiner Sitzung am 5. Mai 2020 weitere Entscheidungen zum Unterrichtsbetrieb an den Schulen im Freistaat getroffen. Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat umfangreiche FAQs zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen zusammengestellt, die regelmäßig an die aktuellen Entwicklungen angepasst werden:

FAQs des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

Am 19. Mai hat der Ministerrat erneute Ausweitungen der Notbetreuung bei der Kindertagesbetreuung ab dem 25. Mai beschlossen. Die bislang bis zum 24. Mai 2020 geltenden Betretungsverbote wurden bis zum 14. Juni 2020 verlängert.

Im Zusammenhang mit der Kindertagesbetreuung stellt das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales ebenfalls umfangreiche FAQs zur Verfügung:

FAQs des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales

Aktuelle Information für Besucherinnen und Besucher des Klinikums Altmühlfranken:

Ab 9. Mai 2020 ist es wieder möglich, dass Patientinnen und Patienten während ihres Aufenthaltes am Klinikum Altmühlfranken besucht werden. Erlaubt ist ein einstündiger Besuch durch eine von der Patientin bzw. dem Patienten festgelegten Bezugsperson. Der Name der ausgewählten Person wird im EDV-System mit den Patientendaten hinterlegt und kann für die Dauer des Klinikaufenthaltes nicht gewechselt werden. 

Erlaubt sind Besuche im Zeitraum von 14 bis 18 Uhr. Vor dem Besuch ist die Anmeldung und Ausweisung am Empfang des Klinikums Altmühlfranken notwendig. Dort werden die hinterlegten Daten abgeglichen und die Uhrzeit registriert. Der Besuch darf nur im Patientenzimmer stattfinden, Aufenthaltsbereiche auf den Stationen dürfen nicht genutzt werden und es ist jederzeit ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Auch sind Besucher verpflichtet, während des gesamten Aufenthaltes am Klinikum Altmühlfranken einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, welchen sie selbst mitbringen. Nach dem Besuch ist die Abmeldung am Empfang erforderlich, der die Uhrzeit erfasst. Werden die Besuchsregelungen nicht eingehalten, kann der Besucher des Hauses verwiesen werden, weitere Besuche werden untersagt.

Grundsätzlich können am Klinikum Altmühlfranken auf Anweisung der Bayerischen Staatsregierung nur noch Notfallpatienten aufgenommen und im ambulanten Bereich nur noch medizinisch notwendige Behandlungen vorgenommen werden. Notwendige Vorsorgetermine von Schwangeren finden weiterhin statt.

Für Krankenhäuser, Pflege- und Behinderteneinrichtungen sind im Übrigen die nachfolgenden Regelungen des §4 der Vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung maßgeblich, die am 9. Mai in Kraft treten:

Der Besuch von Krankenhäusern, Pflegeheimen und Seniorenresidenzen ist untersagt. Jeder Patient oder Bewohner darf einmal täglich von einer Person aus dem Kreis der Familienangehörigen, bei Minderjährigen auch von den Eltern oder Sorgeberechtigten gemeinsam, oder einer weiteren festen Person während einer festen Besuchszeit besucht werden; alle Besucher müssen namentlich bei der Einrichtung registriert sein. Für die Besucher gilt eine Maskenpflicht und das Gebot, nach Möglichkeit durchgängig einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. 

1. Den Führern von zur geschäftsmäßigen oder entgeltlichen Beförderung von Gütern verwendeten Lastkraftwagen mit einer zulässigen Gesamt-masse über 7,5 t sowie von Anhängern hinter Lastkraftwagen wird eine Ausnahmegenehmigung vom Sonntagsfahrverbot nach § 30 Abs. 3 StVO zur Beförderung aller Güter erteilt. Dies gilt auch für Leerfahrten.

2. Die Ausnahmegenehmigung gilt für das Gebiet des Freistaats Bayern.

3. Die Ausnahmegenehmigung tritt sofort in Kraft und gilt bis einschließlich 01. Juni 2020 (Pfingsmontag).

Allgemeinverfügung des StMI zur Aussetzung des Sonntagsfahrverbotes nach § 30 Absatz 3 StVO im Freistaat Bayern vor dem Hintergrund der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 (235,8 KB)

  1. 1. Abweichend von § 3 ArbZG dürfen Arbeitnehmer zur Produktion von existentiellen Gütern und für Dienstleistungen zur Gewährleistung der Daseinsvorsorge, die im Zusammenhang mit den Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus anfallen, täglich über acht bzw. zehn Stunden hinaus beschäftigt werden.
  2. Abweichend von § 9 Abs. 1 ArbZG dürfen Arbeitnehmer für Arbeiten im Sinne obiger Nr. 1 an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden.

  3. Abweichend von § 4 Satz 1 ArbZG dürfen die Ruhepausen bei der Beschäftigung mit Arbeiten im Sinne obiger Nr. 1 verkürzt werden, und zwar auf mindestens 15 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und auf mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt. Soweit erforderlich, darf die Gesamtdauer der Ruhepausen abweichend von § 4 Satz 2 ArbZG auf Kurzpausen von angemessener Dauer aufgeteilt werden.

  4. Abweichend von § 5 Abs. 1 ArbZG darf die Ruhezeit bei der Beschäftigung mit Arbeiten im Sinne obiger Nr. 1 um bis zu zwei Stunden verkürzt werden.

  5. Die sofortige Vollziehung dieser Allgemeinverfügung wird angeordnet.

Ausnahmebewilligung für Ausnahmen von der täglichen Höchstarbeitszeit, den Ruhepausen (219,3 KB)

Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Einreise-Quarantäneverordnung finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Einreise aus dem Ausland hat die Bundespolizei auf ihren Internetseiten zusammengefasst:
FAQ Bundespolizei

Unter der Telefonnummer 0800 6 888 000 ist die Hotline der Bundespolizei erreichbar.

Helfen und Hilfe

Die Freiwilligenagentur altmühlfranken sieht es als ihre Aufgabe, die Solidarität untereinander zu stärken und zu fördern, Angebote zu bündeln und ein breites Netz der Nachbarschaftshilfe aufzubauen, das im Besten Fall auch nach Corona noch Bestand hat.

Die Corona-Pandemie bedeutet für unsere Gesellschaft und insbesondere für Familien große Belastungen und bringt so manch gut gesteuertes Familienschiff ins Wanken.

Wir haben für Sie wichtige Ansprechpartner und Unterstützungsleistungen zusammengefasst.

Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und Medizinstudierende aus Weißenburg-Gunzenhausen, die derzeit nicht oder nicht mehr arbeiten, können sich für den Fall einer Zuspitzung der Corona-Epidemie beim Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen registrieren lassen.

Derzeit werden die medizinischen Kräfte nicht benötigt. Doch keiner kann die weitere Entwicklung vorhersagen. Aus diesem Grund will der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen vorsorglich eine eiserne Reserve bestehend aus Ärzten und Pflegepersonal aufbauen. Der Aufruf ist eine vorausschauende Maßnahme, derzeit steht ausreichend Personal zur Verfügung. Der Aufruf richtet sich an Kräfte, die zum Beispiel in Rente, in Elternzeit oder ähnliches sind.

Die Freiwilligen sollen, sofern die Krankenhäuser an ihre Kapazitätsgrenze stoßen, vorrangig die dortigen aktiven Ärzte und Pflegekräfte unterstützen. Sie kommen selbstverständlich nur dann zum Einsatz, wenn die aktiv Tätigen aus den eigenen Reserven nicht mehr ausreichend unterstützt werden können.

 Da bestimmte Qualifikationen abgefragt werden, erfolgt die Datenaufnahme ausschließlich telefonisch. Das Gesundheitsamt bittet darum, von schriftlichen oder elektronischen Anfragen Abstand zu nehmen. Freiwillige Personen mit medizinischem Fachwissen können sich mit einem Online-Formular melden und registrieren lassen. Für weitere Rückfragen können Sie sich an folgende Telefonnummer im Gesundheitsamt wenden: 09141 902-465.

Medizinisches Schutzmaterial ist aufgrund der Corona-Situation derzeit Mangelware. Kliniken, Alten- und Pflegeheime, ambulante Pflegedienste und Arztpraxen hoffen deshalb dringend auf eine Lieferung von Desinfektionsmitteln, Handschuhen, Schutzmasken usw.

Zuständig für die Beschaffung des gesamten Schutzmaterials ist eigentlich die zentrale Beschaffungsstelle des Freistaates Bayern. Diese bemüht sich mit Kräften auf dem freien Markt derartiges Schutzmaterial in größeren Mengen einzukaufen. Die Lieferungen werden anschließend an alle Landkreise und kreisfreien Städte in ganz Bayern verteilt. Die Landkreise wiederum verteilen das Material an die Bedarfsträger.

Doch kommen über diese Versorgungsschiene bislang noch zu geringe Mengen des benötigten Schutzmaterials in den Landkreisen vor Ort an. Deshalb versucht der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ergänzend von örtlichen Firmen Material beschaffen zu können.

Sie können Schutzmaterial zur Verfügung stellen oder benötigen welches? Wir bitten Sie, das für Sie zutreffende Formular  auszufüllen und an uns zu senden. Vorab vielen Dank.

Geschlossene Schulen und Kitas, Kontaktverbote, gestresste Familien: Von den drastischen Einschränkungen im Zuge der Coronavirus-Pandemie sind viele Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen besonders betroffen. Gewaltbetroffene Menschen können sich an die verschiedenen Anlaufstellen wenden:

  • Hilfetelefon für Kinder und Jugendliche 0800 111 03-33
  • Frauenhaus Schwabach 09122 9820-80
  • Frauenhaus Ansbach 0981 959-59
  • Hilfetelefon für Frauen 0800 116 016
  • Hilfetelefon für Männer 0911 272 998-20
  • Kreisjugendamt 09141 902-440 oder außerhalb der üblichen Sprechzeiten 0911 231-3333

Weitere Anlaufstellen, Beratungsangebote und FAQs rund um Corona und häusliche Gewalt sind auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales zu finden.

In der Integreat-App  werden Informationen zum Corona-Virus über die beiden Zugänge Altmühlfranken und Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in den Sprachen Englisch, Arabisch und Rumänisch zur Verfügung gestellt. Die Nutzer erhalten Handlungsempfehlungen zum Schutz vor dem Corona-Virus, das Verhalten bei Symptomen und die zehn wichtigsten Hygienetipps.

Weiterführende Informationen in anderen Sprachen sind auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts, der Bundesregierung, dem Bundesgesundheitsministerium und der World Health Organization zu finden.