Evang. Kindertagesstätte "Spatzennest"

„Unser Haus will für Ihr Kind an jedem Tag ein Ort der Geborgenheit sein. Die Kinder sollen etwas von der Liebe Gottes zu allen Menschen spüren und auf dieser Basis einen verantwortlichen Umgang mit sich selbst, den Mitmenschen und der Schöpfung entwickeln.“ (Pfarrer Hans-Martin Lechner)

Unsere "Spatzenbande" (Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren) und unsere "Piepmätze" (Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren) genießen die Schwerpunkte unserer Pädagogik, welche auf auf vier Säulen ruhen.

Ganzheitliches Lernen
„Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen war.“(John Locke, Philosoph 1632-1704)

“Lernen mit Kopf, Herz und Hand” (Johann Heinrich Pestalozzi, Pädagoge 1746-1827)

Lernen mit allen Sinnen macht nicht nur Spaß, sondern fördert die Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften; Gelerntes bleibt länger im Gedächtnis haften. Durch Anschauungsmaterial, durch Beobachtungserlebnisse und Projekte (Bauernhofbesuch, Schmetterlingskasten) können die Kinder die Welt um sie herum im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“.
Ganzheitliches Lernen ist nur möglich, wenn sich die Kinder im „Spatzennest“ angenommen und wohl fühlen.

Religiöse Erziehung

Als kirchliche Einrichtung (unser Träger ist die evangelische Kirchengemeinde) orientieren wir uns an der „Religionspädagogischen Praxis“ nach Sr. Esther Kaufmann und Franz Kett.
Dabei handelt es sich um eine ganzheitliche, sinnorientierte Pädagogik. Der Mensch wird in seiner Ganzheit gesehen, Herz, Hand und Verstand sollen gleichermaßen gebildet werden.
Ein wichtiger Baustein ist dabei die Beziehung Mensch – Gott, die dem Menschen eine gelingende Beziehung zu sich selbst, den Mitmenschen, zur Schöpfung und letztendlich zu Gott ermöglicht.
Dieser Ansatz soll dem Kind helfen, einen festen Platz im Leben zu finden, ihm Lebensperspektiven geben und es darin fördern, seine Gefühle auszusprechen. Unterstützt werden die Selbstwerdung, die Persönlichkeitsbildung und die Werterziehung.
Um dies zu erreichen hören die Kinder Geschichten - legen, spielen und gestalten sie nach. Gemeinsam denken wir über den Inhalt nach, sprechen darüber und singen und beten dazu.

Naturerziehung

Unser Kindergarten ist mit dem Zertifikat: „Leben gestalten lernen“ ausgezeichnet.
Dafür mussten wir eine einjährige Ausbildung in Naturpädagogik beim LBV in Habsberg absolvieren. Mit dieser nachhaltigen Erziehung wollen wir die Liebe zur Natur wecken und stärken. Die Jungen und Mädchen sollen den Umgang mit Tieren und Pflanzen üben und dabei behutsam und achtsam sein. Wir leiten sie an, die Natur zu schützen und zu erhalten und auch Ängste vor so manchem Getier abzubauen.
Das erreichen wir, indem die Kinder in der Natur und im Garten spielen und beobachten. Wir unternehmen Spaziergänge und Naturexkursionen.

Wertschätzung des freien Spielens

Wir legen sehr viel Wert darauf, Kindern Zeit zu geben und sie selbst entscheiden zu lassen, was, wie und mit wem sie spielen möchten.
Dazu wollen wir ihnen die Freiheit geben, denn:
- Spielen ist Arbeit
- Spielen ist Lernen
- Spielen fördert die Selbstständigkeit.
Durch das Freie Spiel wird außerdem die Persönlichkeitsentwicklung gestärkt, die Kinder sammeln auf diesem Weg jede Menge Erfahrungen und lernen, soziale Kontakte zu knüpfen.

Das wusste schon die berühmte schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren:
„Kinder sollen mehr spielen, als viele Kinder es heutzutage tun. Denn wenn man genügend spielt, so lange man klein ist, trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann“.

Leitung: Elisabeth Seitz

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