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TwinTown bringt internationales Flair nach Pappenheim

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„Very international" ging es die vergangenen Tage in der Landvolkshochschule Pappenheim zu: Rund 100 Jugendliche und Erwachsene aus sieben EU-Mitgliedsstaaten diskutierten und feierten das Thema Europa.

Die Delegationen aus Estland, Lettland, Finnland, Polen, Belgien, Schweden und der Slowakei wurden am Freitag vom Team der Kommunalen Jugendarbeit in Pappenheim empfangen. Erster offizieller Akt war ein Gottesdienst mit Pfarrer Walter Engeler in der Weidenkirche. Der stellvertretende Landjugendpfarrer und Leiter der Landvolkshochschule richtete seine englische Predigt an Gleichnissen der Natur aus und verglich das Zusammenwachsen Europas mit dem Ineinandergreifen der Äste der Weidenkirche. Im Anschluss hieß Landrat Franz Xaver Uhl die jungen Gäste und ihre Begleiter im Herzen Bayerns „heartily welcome". Pappenheims Bürgermeister Uwe Sinn eröffnete wenig später das ausladende Buffet in der Landvolkshochschule.

Nach einem Abend mit Spaß und Spiel begann am Samstagvormittag der europäische Ernst. „Mister Europa" Dr. Ingo Friedrich referierte 30 Minuten lang über das Veranstaltungsthema „Ein grenzenloses Europa - Realität und Vision".  Dabei ging er auf die Notwendigkeiten und Schwierigkeiten einer gemeinsamen Gesetzgebung ein. Notwendig sei diese unter anderem bei medizinischen und haftungsrechtlichen Fragen oder bei der europaweiten Anerkennung von Studienabschlüssen. Der Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats und Landesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CSU ermunterte die Jugendlichen abschließend, sich nicht vor der Zukunft - insbesondere der wachsenden Großmacht China - zu fürchten.

Die Jugendlichen bezogen in ihren Referaten politisch und teils auch sehr persönlich Stellung zum Thema Europa. Viele sprachen von den „Barrieren im Kopf", die es weiter abzubauen gelte. Die EU-Mitgliedschaft ihrer Heimatländer beurteilten aber alle durchweg positiv. Sie eröffne den EU-Bürgern die Möglichkeit, grenzenlos zu reisen, zu studieren und einen Arbeitsplatz zu suchen. Für die Zukunft wünschten sie die Schüler, die internationalen Kooperationen weiter auszubauen, andauernden Frieden, eine stabile Gesellschaft und wachsende Toleranz, um die „Vision von Europa" weiter mit Leben zu erfüllen.

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