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Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit bei Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit

Deutsche Staatsangehörige verlieren die deutsche Staatsangehörigkeit gem. § 25 Abs. 1 StAG grundsätzlich dann, wenn er freiwillig auf Antrag eine ausländische Staatsangehörigkeit annimmt. Dabei kommt es nicht darauf an, ob er sich im Inland oder Ausland aufhält.

Ausnahmsweise geht die deutsche Staatsangehörigkeit nach derzeit geltender Rechtslage in folgenden Fällen nicht verloren:

  • Erwerb der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, der Schweiz oder eines Staates mit dem die Bundesrepublik Deutschland einen entsprechenden völkerrechtlichen Vertrag abgeschlossen hat
  • wenn vor Erwerb der ausländischen Staatsangehörigkeit durch die zuständige Behörde (Regierung von Mittelfranken) eine Beibehaltungsgenehmigung erteilt wurde

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