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Corona-Regelungen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Anpassung der Corona-Regeln in Bayern ab 06. November 2021

Die Corona-Regelungen in Bayern richten sich nach der Krankenhaus-Ampel, die um die Intensivbettenanzahl erweitert wird. Zusätzlich tritt bei einer 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern über 35 die 3G-Regel in einem Landkreis in Kraft. 

Aufgrund des unterschiedlichen Infektionsgeschehens innerhalb Bayerns wird eine regionale Hotspotregelung eingeführt. In Landkreisen, die zu einem Leitstellenbereich gehören, in dem die zur Verfügung stehenden Intensivbetten bereits zu mindestens 80 Prozent ausgelastet sind, und in denen zugleich eine 7-Tage-Inzidenz von 300 überschritten wird, gelten die Maßnahmen, die bei einer landesweit roten Krankenhausampel gelten würden. Die Feststellung einer regionalen roten Ampel wird von der jeweiligen Kreisverwaltungsbehörde vorgenommen. Die Maßnahmen gelten ab dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag. Sie enden wieder wenn ein Parameter drei Tage lang unter den festgelegten Grenzwerten liegt.

Die aktuell im Landkreis geltenden Corona-Regelungen haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst. Wir sind bemüht die Regeländerungen für Sie immer aktuell zu halten. 

Die bayerische Staatsregierung hat am Dienstag, den 23.11.2021, strengere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beschlossen. Diese sollen ab Mittwoch, den 24.11.2021, gelten. Bitte beachten Sie dazu den Bericht aus der Kabinettssitzung vom 23. November 2021. Wir werden die aktuellen Corona-Regelungen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen im Laufe des Mittwochs für Sie aktualisieren.

Regelungen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern
25.11.2021: 843,2
24.11.2021: 849,5
23.11.2021: 841,1
22.11.2021: 814,8
21.11.2021: 829,5

Stand: 25.11.2021

             
Wichtigste Regelungen in der roten Ampelphase auf einen Blick: 

  • FFP2-Maskenpflicht (ausgenommen im Schulbereich: Grundschule Stoffmaske, übrige Klassen medizinische Maske)
  • 3G plus in den Bereichen, wo vorher 3G galt
  • 2G in den Bereichen, wo vorher 3G plus galt

3G: Zutritt für Geimpfte, Genesene, negativ Getestete (Schnelltest oder PCR-Test), Kinder unter 6 Jahren sowie Schülerinnen und Schüler
3G plus: Zutritt für Geimpfte, Genesene, negativ Getestete (PCR-Test), Kinder unter 6 Jahren sowie Schülerinnen und Schüler
2G: Zutritt für Geimpfte, Genesene und Kinder unter 12 Jahre
2G plus: Zutritt nur für Geimpfte und Genesene mit zusätzlichem Test 


Hinweis (23.11.2021): Bitte beachten Sie den Bericht aus der Kabinettssitzung vom 23. November 2021  zu strengeren Corona-Maßnahmen, die ab Mittwoch, 24.11.2021 gelten sollen. 

Weitere Informationen:

Informationen zur Intensivbettenbelegung

Dashboard des Robert Koch-Instituts

• Stufe Gelb ist erreicht, sobald bayernweit innerhalb der jeweils letzten 7 Tage mehr als 1.200 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten oder mehr als 450 Corona-Erkrankte auf Intensivstationen gemeldet wurden. Sobald Stufe Gelb erreicht ist, gelten strengere Maßnahmen:

  • FFP2-Maskenpflicht (ausgenommen im Schulbereich: Grundschule Stoffmaske, übrige Klassen medizinische Maske)
  • 3G plus in den Bereichen, wo vorher 3G galt
  • 2G in den Bereichen, wo vorher 3G plus galt

• Stufe Rot ist erreicht, sobald mehr als 600 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung auf den bayerischen Intensivstationen liegen (maßgeblich sind die Zahlen des DIVI-Intensivregisters). Sobald Stufe Rot erreicht ist, gelten weitere Einschränkungen:

  • FFP2-Maskenpflicht (ausgenommen im Schulbereich: Grundschule Stoffmaske, übrige Klassen medizinische Maske)
  • Einrichtungen, Veranstaltungen etc., die sonst nach 3G-Regeln zugänglich sind, sind dann nur nach 2G zugänglich, also nur für Geimpfte und Genesene, nicht für Getestete. Ausgenommen werden hier  körpernahe Dienstleistungen. Hier bleibt es bei 3G plus. In Hochschulen, außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Bibliotheken und Archive gilt weiterhin die Zugangsmöglichkeit auch mit Schnelltest (3G).
  • Die Zugangsregelung „3G“ (einfacher Schnelltest zweimal pro Woche genügt) gilt in Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten im Falle der roten Stufe außerdem für alle Beschäftigten, die während ihrer Arbeit Kontakt zu anderen Personen haben (egal ob Kunden, andere Beschäftigte oder sonstige Personen). Das gilt allerdings nicht für den Handel und den ÖPNV sowie die Schülerbeförderung. 

Die aktuellen Werte der Krankenhaus-Ampel sowie weitere Erläuterung dazu finden Sie auf der Homepage des LGL sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

Da der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen den Wert 35 bei der 7-Tage-Infektionsinzidenz überschritten hat, gilt indoor breitflächig der 3G-Grundsatz. Da bayernweit die rote Ampelphase erreicht wurde, wird aus 3G nun 2G.

Zugang nur für Geimpfte, Genesene oder Kinder unter 12 Jahren.

Dies betrifft:

  • öffentliche und private Einrichtungen,
  • öffentliche und private Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Personen in nichtprivaten Räumlichkeiten,
  • Sportstätten und praktische Sportausbildung, Fitnessstudios,
  • die gesamte Kulturbereich, Theater, Kinos, Museen und Gedenkstätten,
  • außerdem Freizeiteinrichtungen einschließlich Bäder, Thermen, Saunen, Solarien, Seilbahnen und Ausflugsschiffe, Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerke, Freizeitparks, Indoorspielplätze, Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen, den touristischen Reisebusverkehr und ähnliches.

Besonderheiten:

  • Für Sportstätten und Freizeiteinrichtungen jeder Art hat der Betreiber oder Veranstalter ein individuelles Infektionsschutzkonzept zu erarbeiten und zu beachten. Dies gilt nicht, wenn eine Veranstaltung oder Versammlung weniger als 100 Personen umfasst.
  • Für Kinder, die noch nicht eingeschult sind, gibt es Ausnahmen. Schüler gelten mit Blick auf die regelmäßigen Tests in der Schule als getestet.
  • Auf Messen und bei größeren Veranstaltungen über 1.000 Personen gilt 2G inzidenzunabhängig indoor wie outdoor.
  • Minderjährige Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren dürfen eigene sportliche, musikalische oder schauspielerische Aktivitäten auch ohne Test ausüben. Desweiteren dürfen sie Gastronomie- und Beherbergungsangebote wahrnehmen, ohne geimpft oder genesen zu sein. 

 

Ausnahmen von 2G:

  • zwingend erforderliche und nichttouristische Beherbergungsaufenthalte (Hier gilt 3G plus)
  • körpernahe Dienstleistungen (Hier gilt 3G plus)
  • die Hochschulen, außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, Musikschulen sowie Fahrschulen (Hier gilt 3G)
  • Bibliotheken und Archive (Hier gilt 3G)
  • Privaträume
  • Handel
  • ÖPNV
  • Veranstaltungen ausschließlich unter freiem Himmel bis 1.000 Personen
  • Gottesdienste
  • Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz
  • Schule und Kita Sonderregelungen gelten
  • Behörden (Landtag, Gerichte, kommunale Gremien (laut Begründung der 14. BayIfSMV)
  • öffentliche Einrichtungen (Landtag, Gerichte, kommunale Gremien, etc.) (Behörden als vom Anwendungsbereich des § 3 Abs. 1 generell ausgenommene Institutionen mit eigener Organisationshoheit)
  • Wahllokale und Eintragungsräume
  • Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben, die nicht oben genannt wurden
  • zum öffentlichen Personennah- und -fernverkehr, zur Schülerbeförderung
  • Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen

 

  • zu Prüfungen, Wahllokalen und Eintragungsräumen, Gottesdiensten, Versammlungen im Sinne des Art. 8 des Grundgesetzes sowie zu Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen bestehen für im Sinne des § 2 Nr. 2, 4, 6 SchAusnahmV nicht geimpfte, genesene oder getestete Personen keine durch diesen Paragraphen begründeten Zugangsbeschränkungen.

 

Die Einhaltung der 2G-Regeln muss vom Betreiber kontrolliert werden. Gäste und Besucher sowie Betreiber, die sich nicht daran halten, müssen mit einem Bußgeld rechnen.

 

Ab 19.10.2021 gilt: Es müssen in allen Bereichen von 3G / 3G plus / 2G künftig auch die Betreiber, Beschäftigten und Ehrenamtlichen mit Kundenkontakt die dort jeweils geltenden Impf-, Genesenen- oder Testvoraussetzungen erfüllen. Sie müssen dazu an mindestens zwei Tagen pro Woche einen negativen PCR-Test vorlegen. Alternativ kann in den Bereichen Gastronomie, Beherbergung und körpernahe Dienstleistungen täglich ein Schnell- oder Selbsttest durchgeführt werden.

Ab der roten Ampelphase gilt wieder FFP2-Maskenpflicht.

Außerdem wird künftig überall wie folgt differenziert:

• Unter freiem Himmel gibt es künftig generell keine Maskenpflicht mehr. Ausgenommen sind lediglich die Eingangs- und Begegnungsbereiche größerer Veranstaltungen (ab 1.000 Personen).

• In geschlossenen Räumen gilt umgekehrt immer eine generelle Maskenpflicht. Ausgenommen sind Privaträume, außerdem der Platz in der Gastronomie sowie jeder feste Sitz- oder Stehplatz, wenn er zuverlässig den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen festen Plätzen einhält, die nicht mit eigenen Haushaltsangehörigen besetzt sind. Ausnahmen gelten außerdem in Clubs, Diskotheken und vergleichbaren Freizeiteinrichtungen bei Anwendung von freiwilligem 2G plus. Für Beschäftigte gelten wie bisher auch die arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.

• Im ÖPNV und im Fernverkehr gilt die Maskenpflicht ausnahmslos. In Schule und Kita sowie Alten- und Pflegeheime gelten Sonderregelungen.

Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen ersatzlos.

Die bisherigen Personenobergrenzen für private und öffentliche Veranstaltungen entfallen. Für folgende Veranstaltungen (Sport, Kultur, Kongresse etc.) gilt:

• Bis 5.000 Personen darf die Kapazität zu 100 % genutzt werden.

• Für den 5.000 Personen überschreitenden Teil darf 50 % der weiteren Kapazität des Veranstaltungsorts genutzt werden.

• Es sind maximal 25.000 Personen zulässig. Dies entspricht dem Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 10. August 2021.
• Innerhalb dieses Rahmens dürfen unbegrenzt auch Stehplätze ausgewiesen werden.

• Wird der Mindestabstand indoor unterschritten, gilt nach den allgemeinen Regeln allerdings ständige Maskenpflicht, die vom Veranstalter zu gewährleisten ist. Hierzu wird es daher auch einen Bußgeldtatbestand für Veranstalter und Teilnehmer geben.

• Bei Veranstaltungen ab 1.000 Personen muss der Veranstalter ein Infektionsschutzkonzept nicht nur ausarbeiten und beachten, sondern auch ohne Aufforderung der Kreisverwaltungsbehörde vorab zur Durchsicht vorlegen.

• Für Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1 000 Personen gilt außerdem:
1. Eintrittskarten dürfen nur personalisiert verkauft werden.
2. Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke ist untersagt.
3. Offensichtlich alkoholisierten Personen darf der Zutritt nicht gewährt werden.
Für Sportveranstaltungen hat der Betreiber oder Veranstalter ein individuelles Infektionsschutzkonzept zu erarbeiten und zu beachten. Dies gilt nicht, wenn eine Veranstaltung oder Versammlung weniger als 100 Personen umfasst.

Erweiterte Maskenpflicht im Unterricht nach den Allerheiligenferien (ab Montag, 8.11.2021):

  • Maskenpflicht während des Unterrichts (auch am Sitzplatz unabhängig vom Mindestabstand), sonstiger Schulveranstaltungen und während der Mittagsbetreuung
  • Stufe 1-4: Stoffmaske (medizinische Maske empfohlen)
  • ab Stufe 5: medizinische Maske

Ausnahmen von der Maskenpflicht:

  • Im Freien (Beispiel Pausenhof)
  • Im Sportunterricht

Intensivierung der Testungen:

  • Nach einem bestätigten Infektionsfall in einer Klasse müssen für die Dauer einer Woche, nachdem die infizierte Person zuletzt den Unterricht besucht hat, an allen Schularten an allen Unterrichtstagen negative Testnachweise erbracht werden bzw. vorliegen.

Oberstes Ziel für die Schule ist der Präsenzunterricht. Hier gilt:

• Regelungen zum Wechselunterricht ab einer Inzidenz von 100 werden ersatzlos gestrichen.


Die Tests an den Schulen werden nochmals ausgeweitet: In der Grundschulstufe sowie an Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen wird zwei Mal pro Woche ein PCR-Pool-Test („Lollitest“), im Übrigen sowie an weiterführenden Schulen drei Mal pro Woche ein Selbsttest durchgeführt. 


Im Interesse eines möglichst verlässlichen Schulunterrichts in Präsenz und zur Gewährleistung einer Betreuung der Kinder in den Kindertageseinrichtungen ist die Anordnung einer Quarantäne von Kontaktpersonen möglichst auf wenige Fälle zu beschränken. Gibt es einen Infektionsfall in der Klasse, soll anders als bisher nicht immer für die gesamte Klasse Quarantäne festgelegt werden, sondern Quarantäne mit Augenmaß. Sie ist dann auf die Schülerinnen und Schüler einzugrenzen, die unmittelbaren und ungeschützten engen Kontakt zum erkrankten Schüler hatten, und kann bei negativem PCR-Test nach fünf Tagen auch schnell wieder enden. Das Gesundheitsamt entscheidet im Einzelfall. Beim korrekten Einsatz von Luftreinigungsgeräten kann es auf eine Quarantäne der anderen Schüler sogar vollständig verzichten. Bei den übrigen Schülerinnen und Schülern der Klasse können für eine gewisse Zeit tägliche Testungen durchgeführt werden.


Schließlich kann im Rahmen der angepassten STIKO-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche eine Corona-Schutzimpfung auch während der Unterrichtszeit angeboten und durchgeführt werden.

Neben dem Schulbetrieb hat die Sicherstellung des Regelbetriebs in den Kinderbetreuungseinrichtungen oberste Priorität. Die Regelungen zum eingeschränkten Regelbetrieb ab einer Inzidenz von 100 werden auch hier ersatzlos gestrichen. Das Angebot für dreimal wöchentliche Testungen für betreute Kinder ist ein wichtiger Baustein, um Corona-Infektionen frühzeitig zu erkennen. Deshalb wird das bewährte Testkonzept mit Berechtigungsscheinen auch im neuen Kitajahr 2021/2022 bis Ende des Jahres 2021 in Kooperation mit den Apotheken fortgesetzt. Auch hier wird es bei einem Infektionsfall Quarantäne nur mit Augenmaß unter Berücksichtigung der Belange der Kinder und Kinderbetreuungseinrichtungen geben.

Für die Hochschulen gelten die allgemeinen Regelungen zu 3G und Maskenpflicht. Damit wird für das kommende Semester Präsenzlehre wieder umfassend möglich sein. Es gilt aber nach allgemeinen Regeln Maskenpflicht auch am Platz, wenn in den Hörsälen der Abstand von 1,5 m nicht eingehalten wird. Tests sind für Studenten mit Studentenausweis bis voraussichtlich 30. November kostenlos. 

Nicht geimpfte oder nicht genesene Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen müssen mindestens zweimal wöchentlich einen negativen PCR-Test oder arbeitstäglich einen negativen Schnelltest vorlegen.

Besucher in Alten- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern müssen bei jedem Besuch einen negativen Schnelltest vorweisen.

Gottesdienste und Versammlungen indoor nach Art. 8 GG können künftig ohne die bisherigen Beschränkungen der Personenzahl durchgeführt werden, wenn an ihnen nur Geimpfte, Genesene oder Getestete teilnehmen (3G). Andernfalls bleibt es bei den bisherigen Beschränkungen nach Platzangebot. Die Maskenpflicht richtet sich künftig nach den neuen allgemeinen Regeln. Das im Gottesdienst bisher geltende Gesangsverbot ab Inzidenz 100 entfällt ebenso wie das bisherige Verbot von großen religiösen Veranstaltungen.

In der Gastronomie entfällt die bisherige coronabedingte Sperrstunde (bisher 1 Uhr). Im Übrigen gelten auch hier künftig die allgemeinen Regelungen.

Tanz und Musik in Gastronomiebetrieben werden unter den für Diskotheken geltenden Bedingungen von 2G plus in der Gastronomie zugelassen. 

Für Schankwirtschaften entfallen die Regelungen, wonach die Bedienung am Tisch erfolgen musste und Abgabe und Verzehr von Getränken an der Theke oder am Tresen nicht zulässig war.

Im Bereich der Beherbergung entfallen die bisherigen Einschränkungen, wonach Zimmer nur im Rahmen der Kontaktbeschränkungen vergeben werden dürfen. Die 2G Regelungen gelten.
Zwingend erforderliche und nichttouristische Beherbergungsaufenthalte sind unter den 3G plus Regelungen möglich.

Im Handel, bei Märkten, Dienstleistungen und Freizeiteinrichtungen entfallen die bisherigen quadratmetermäßigen Kunden- oder Besucherbeschränkungen. Die Maskenpflicht richtet sich nach der allgemeinen Grundregel. Im Bereich des Handels, der Märkte und Einkaufszentren, der Dienstleistungen und des Handwerks mit Kundenverkehr hat der Betreiber oder Veranstalter ein individuelles Infektionsschutzkonzept zu erarbeiten und zu beachten. Dies gilt nicht, wenn Märkte und Veranstaltungen weniger als 100 Personen umfassen.

In der roten Ampelphase muss bei körpernahen Dienstleistungen 3G plus eingehalten werden. Die Maskenpflicht gilt, es sei denn die Art der Dienstleistung lässt das Tragen einer Maske nicht zu.

Bei Messen entfällt wie im Handel die flächenabhängige Besucherbegrenzung. Stattdessen wird eine neue tägliche Besucherobergrenze von 50.000 Personen eingeführt. Es gilt 2G. 

Das bisherige Verbot von Volksfesten und öffentlichen Festivitäten entfällt. Volksfeste können im Rahmen von inzidenzunabhängigem 2G und der sonstigen allgemein geltenden Regelungen (Gastronomie im Bierzelt etc.) wieder stattfinden.

Für Clubs, Diskotheken, Bordellbetriebe und vergleichbare Freizeiteinrichtungen gilt bei Stufe rot verpflichtendes 2G mit Maskenpflicht. Die Maskenpflicht entfällt bei der Anwendung von freiwilligem 2G plus.