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Girls´Day & Boys´Day

An diesem bundesweit durchgeführten Aktionstag erleben Schülerinnen die Arbeitswelt in Technik, Handwerk, Ingenieur- und Naturwissenschaften, Wirtschaft und Politik, wogegen die Jungen Berufe und Studiengänge mit bisher geringerem Männeranteil (z.B. in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Erziehung) kennen lernen. Der Aktionstag findet einmal jährlich statt.

Auch wir beteiligen uns jedes Jahr mit verschiedenen Aktionen am Girls´Day und Boys´Day: Die Jugendlichen können sich an diesem Tag über die Aufgaben der Behörde und die Bandbreite der am Landratsamt vertretenen Berufsbilder informieren, wobei gemäß dem Ziel der bundesweiten Aktion die Mädchen die technischen Berufsbilder und die Jungen soziale Berufe kennen lernen.

Wir werden unsere Aktionen Ende März in die Aktionslandkarte der entsprechenden Internetportale eintragen. Ab diesem Zeitraum ist dann auch die Anmeldung bei uns möglich.

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Boys´Day

Kinder und Jugendliche brauchen männliche Vorbilder und Bezugspersonen

In den Jahren des Aufwachsens werden Jungen und Mädchen häufig von Erzieherinnen sowie Lehrerinnen betreut, Männer sind in den sogenannten Erziehungsberufen oft eine Seltenheit.

Der jährlich stattfindende Boy´s Day gibt Schülern daher die Möglichkeit, auch Berufe im Erziehungs- und Pädagogikbereich kennenzulernen. Drei Jugendliche der Wirtschaftsschule Gunzenhausen und der Realschule Wassertrüdingen fanden sich im Büro von Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger ein. Dieser ist als Sozialpädagoge beim Diakonischen Werk in den Bereichen der Jugendsozialarbeit an Schulen und dem Jugendmigrationsdienst in Gunzenhausen tätig.

Gemeinsam mit seiner Kollegin Veronika Schmalz, die als Sozialpädagogin an den Schulen des Sonderpädagogischen Förderzentrums in Weißenburg und Gunzenhausen arbeitet, zeigte Pfaffinger den interessierten Jungen die vielfältigen Aufgaben und Anforderungen des Berufsfeldes auf.

In einem Workshop galt es für die Teenager herauszufinden, mit welchen Personenkreisen die beiden Fachkräfte zusammenarbeiten, welche Fähigkeiten und Eigenschaften für die tägliche Arbeit nötig sind und welche Meinungen bzw. welches Wissen es vor Ort hierzu gibt.

Dazu erhielten die Jugendlichen einen Fragebogen, anhand dessen sie Interviews etwa mit Schülern, Lehrern und auch Hausmeistern führten. Schließlich werteten die Teenager diese mit Unterstützung der beiden Praktikanten der Fachoberschule Sonja Ikonomou und Bugra Kökdemir aus und stellten die Ergebnisse jeweils auf einem Plakat dar.

In der abschließenden Gesprächsrunde wurden offene Fragen, wie jene nach einem möglichen beruflichen Werdegang, geklärt. Das abschließende durchwegs positive Feedback der Jugendlichen untermauerte den Erfolg der Boys-Day-Aktion.  

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