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Asylrecht

Dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen werden aufgrund einer gesetzlich festgelegten Quote (Königsteiner Schlüssel, DVAsyl) Asylbewerberinnen und Asylbewerber zugewiesen, für deren aufenthaltsrechtliche Betreuung in der Regel die Ausländerbehörde des Landratsamtes zuständig ist.

Zu diesen aufenthaltsrechtliche Aufgaben während des Asylverfahrens gehören z. B. die Ausstellung und Verlängerung der Aufenthaltsbescheinigungen (Gestattung, Duldung), die Erteilung von Beschäftigungserlaubnissen oder die Anordnung oder die Löschung von räumlichen Beschränkungen.

Die Unterbringung und die Versorgung der Asylbewerber (Asylbewerberleistungen) werden nicht durch die Ausländerbehörde sondern durch das Sozialamt des Landratsamtes und die Regierungsaufnahmestelle der Regierung von Mittelfranken sichergestellt.

Nach Abschluss des Asylverfahrens ist die Ausländerbehörde des Landratsamtes zuständig - je nach Ausgang des Asylverfahrens - entweder für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis oder - sofern nicht die Zentrale Ausländerbehörde der Regierung von Mittelfranken zuständig ist (abhängig vom Herkunftsland) - auch für Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung.

Am Asylverfahren selbst ist die Ausländerbehörde des Landratsamtes nicht beteiligt. Dieses wird ausschließlich vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), einer dem Bundesinnenministerium unterstellten Bundesbehörde, durchgeführt www.bamf.de. Die Ausländerbehörde des Landratsamtes hat weder Einfluss auf die Entscheidung über den Asylantrag noch auf die Verfahrensdauer.

Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen leben derzeit 546 Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus 21 Nationen (Stand 01.07.2017).

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