Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
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Hausbrunnen

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Bohrungen, die in den Boden eindringen und eine Freilegung von Grundwasser oder eine Einwirkung auf die Höhe, Bewegung oder Beschaffenheit des Grundwassers erwarten lassen, sind vorher der Kreisverwaltungsbehörde anzuzeigen (Art. 30 BayWG). Hierzu sind folgende Unterlagen vorzulegen:

  • 1 Übersichtslageplan M 1 : 25.000
  • 1 Lageplan M 1 : 1.000

    jeweils mit Eintrag des Brunnenstandortes

Ferner sind folgende Angaben erforderlich:

  • voraussichtliche Tiefe des Brunnens
  • Bohrdurchmesser bzw. lichte Weite des Brunnens
  • Bohrverfahren
  • verwendete Spülmittel
  • Brunnenausbau
  • Absperrtiefe
  • Art der Absperrung
  • Pumpenart, -leistung und Einbautiefe
  • geplante Entnahmemengen (l/s, m3/d, m3/a)

Beachten Sie bitte: Das Durchbohren mehrer Grundwasserstockwerke, sowie das Erschließen artesisch gespannten Grundwassers, ist von vornherein erlaubnispflichtig.

Das Entnehmen von Grundwasser zum Zwecke der Gartenbewässerung, für den landwirtschaftlichen Hofbetrieb sowie zum Viehtränken bis zu einer Höhe von einer jährlichen Entnahmemenge von nicht mehr als 2.000 m³ pro Jahr, fällt nach erfolgreicher Bohrung unter den Gemeingebrauch und bedarf in der Regel keiner gesonderten Erlaubnis.

Weitere Auskünfte und auch entsprechende Vordrucke können angefordert werden.


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