Fördermittel Goldenes Lamm

Gasthof „Zum Goldenen Lamm“ setzt Zukunftsinvestition dank gelungener Fördermittelkombination um

Wie wichtig Fördermittel für unternehmerische Investitionsentscheidungen sein können, zeigt ein aktuelles Beispiel aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen: Der Gasthof „Zum Goldenen Lamm“ in Wettelsheim hat eine umfangreiche und zukunftsweisende Sanierung mit Unterstützung verfügbarer Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten erfolgreich umgesetzt.

Konkret umfasste das Projekt die grundlegende Sanierung und Umnutzung eines Nachbargebäudes des Gasthofs zum „Gästehaus 1892“. Das Gebäude aus dem Jahr 1892 wurde energetisch auf einen sehr hohen Effizienzstandard „KfW-Effizienzhaus 40 EE“ gebracht.

So gelang es dem Betrieb, mehrere Förderprogramme optimal miteinander zu kombinieren und damit eine Investition zu realisieren, die ohne Fördermittel in dieser Qualität und diesem Umfang kaum möglich gewesen wäre.

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen bietet allen Unternehmen im Landkreis mit dem Förderlotsen Sebastian Regensburger eine Unterstützung bei der Orientierung im Förderdschungel.

Erfolgreiche Förderkombination als Schlüssel zum Projekterfolg

Im Rahmen des Vorhabens nutzte der Gasthof eine Kombination aus der bayerischen gewerblichen Regionalförderung und der Bundesförderung für effiziente Gebäude, kurz BEG. Die Regionalförderung beinhaltet das Sonderprogramm Tourismusland Bayern, mit welchem unter anderem Investitionen zur nachhaltigen Qualitätssteigerung touristischer Betriebe im ländlichen Raum unterstützt werden. Die BEG hingegen ermöglicht eine zinsgünstige Finanzierung mit nicht rückzahlbaren Tilgungszuschüssen für besonders energieeffiziente Gebäude. „Es handelt sich um eine hohe Investition, die man sich gut überlegen muss“, so Hans Nerreter. „Durch die Förderungen war die umfassende Investition in diesen hohen Beherbergungsstandard überhaupt erst möglich. Damit sichern wir die Zukunftsfähigkeit unseres Betriebs – auch für die nächste Generation, die bereits mit im Unternehmen arbeitet.“

Die Kombination der Programme erwies sich dabei als klarer Vorteil: „Gerade solch ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert zu einem hochmodernen Gästehaus mit hohem Effizienzhausstandard zu sanieren, ist mit einem entsprechenden Planungs- und Kostenaufwand verbunden. Durch die Förderkombination wurde diese Betriebserweiterung finanzierbar und bringt uns langfristig klare Vorteile im laufenden Betrieb“, betonte auch Bianca Nerreter. Die Abstimmung mit den Fördermittelgebern sei reibungslos verlaufen, so Nerreter weiter. „Wichtig ist es, sich bereits vor Maßnahmenbeginn umfassend über Fördermöglichkeiten zu informieren, da ein vorzeitiger Projektstart förderschädlich sein könne“, gibt Förderlotse Sebastian Regensburger von der Wirtschaftsförderung des Landkreises zu bedenken.

Mehr Kapazität, mehr Komfort, mehr regionale Wertschöpfung

Durch den Umbau entstanden mit dem „Gästehaus 1892“ neue Gästezimmer und Ferienwohnungen mit insgesamt 24 zusätzlichen Betten. Damit erhöhte der Betrieb seine Beherbergungskapazität um nahezu 50 Prozent. Neben dauerhaft niedrigen Energiekosten profitieren Gäste von einem hohen Wohnkomfort und Behaglichkeit sowie moderner Infrastruktur – unter anderem mit Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge.

Zu den umgesetzten Maßnahmen zählen neben einer Wärmedämmung mit natürlichen Dämmstoffen und der Beheizung mit ausschließlich erneuerbaren Energien auch die Stromerzeugung über eine Photovoltaikanlage inklusive Batteriespeicher sowie effiziente Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Die Erweiterung ermöglicht es dem Gasthof, neben Tagesgästen nun verstärkt Radtouristen entlang des Altmühltals, Urlaubsgäste und Geschäftsreisende anzusprechen. Gleichzeitig entstehen neue Arbeitsplätze, und durch die unmittelbare Nähe der neuen Unterkunftseinheiten zur Gaststätte werden interne Arbeitsabläufe erleichtert.

Fördermittel als Erfolgsfaktor

„Die Wirtschaftsförderung unterstützt gezielt regionale Unternehmen bei Investitionen, Fördergelder fließen in den Landkreis, wodurch sich Betriebe gezielt weiterentwickeln, neue Impulse gesetzt und unser Wirtschaftsstandort gestärkt wird“, zeigt sich Landrat Manuel Westphal erfreut. „Eine gezielte Förderberatung durch den Förderlotsen in der Wirtschaftsförderung kann einen wichtigen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung unserer Unternehmen leisten und so zur Zukunftssicherung unseres ländlichen Raums beitragen“, so Landrat Westphal weiter.

Bei Interesse oder konkreten Fragen steht Förderlotse Sebastian Regensburger Unternehmen aus dem Landkreis gerne zur Verfügung – per Mail an wirtschaftsfoerderung@landkreis-wug.de oder telefonisch unter 09141 902-244.

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