Ein Gebäude in moderner Bauweise mit vier Ebenen. Dort ist das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen.

Eine Beauftragte für die Radwege im Landkreis

Die neue Radverkehrsbeauftragte des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen Carla Trescher zieht nach ihren ersten Monaten im Landratsamt eine erste Zwischenbilanz.

Carla Trescher ist seit 1. November 2025 die erste Radverkehrsbeauftragte des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen und konnte als eine ihrer ersten Amtshandlungen Ende November gleich eine Auszeichnung entgegennehmen: Wie berichtet, wurde der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bei der Stadtradeln-Ehrung in Rheine als beste Newcomer-Kommune ausgezeichnet. Mit 435.776 geradelten Kilometern erreichte der hiesige Landkreis deutschlandweit den dritten Platz unter allen neu teilnehmenden Kommunen und den ersten Platz unter den Kommunen mit 50.000 bis 99.999 Einwohnern in der Kategorie „Kommune mit den meisten Radkilometern“. Für Carla Trescher ein schöner Start in ihre neue Aufgabe als Radverkehrsbeauftragte, die im ebenfalls neuen Sachgebiet „Mobilität“ am Landratsamt angesiedelt ist. 

In den gut zwei Monaten war Carla Trescher bereits häufig im Landkreis unterwegs: Viel mit dem Rad, aber natürlich auch mit dem Auto. Schließlich will sich Trescher möglichst schnell ein umfassendes Bild machen, wo es in Altmühlfranken noch Verbesserungspotenzial für den Radverkehr gibt und wo es bereits gut läuft. Als Radverkehrsbeauftragte ist Trescher Ansprechpartnerin für alle Themen rund um den Alltagsradverkehr. 

Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem die Umsetzungsbegleitung des 2024 veröffentlichten Radverkehrskonzeptes für den Landkreis und die Beratung der Städte, Märkte und Gemeinden im Landkreis zu Themen der Radverkehrsförderung. „Insbesondere zu Fragen rund um Fördermittel möchte ich die Städte und Gemeinden unterstützen“, sagt Trescher. Fördermittel seien reichlich vorhanden. Oberstes und langfristiges Ziel ist es, ein durchgängiges und sicheres Radwegenetz im Landkreis zu schaffen. Aus Treschers Sicht gibt es für sie viele Aufgaben. Am wichtigsten ist ihr aber eines: „Ich will den Radverkehr im Landkreis attraktiver machen und die Lust aufs Radfahren erhöhen.“

Als erste konkrete Maßnahme, die sie in Angriff nehmen will, nennt die Radverkehrsbeauftragte die grün-weiße Radwegebeschilderung für den gesamten Landkreis, mit der die Radverbindungen in Altmühlfranken ausgewiesen werden.

Auch in ihrer letzten beruflichen Station beim Landkreis Nürnberger Land hatte sie bereits mit dem Thema Radfahren zu tun: Als studierte Tourismusmanagerin kümmerte sie sich vor allem um die Projektentwicklung und das Marketing rund um Rad- und Wanderwege.

Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen hat mit Carla Trescher eine echte Radenthusiastin verpflichtet, die von den Vorteilen des Fahrrads vor allem auf Kurzstrecken absolut überzeugt ist: „Radfahren ist eine einfache, umweltfreundliche Art, um sich im Alltag fortzubewegen. Es bietet als Verkehrsmittel viele Vorteile: Man bewegt sich an der frischen Luft und stärkt so die Gesundheit, außerdem ist man umweltfreundlich unterwegs und kommt ohne Stress durch Stau oder Parkplatzsuche ans Ziel. Kurzum Radfahren ist Lebensqualität!“ 

 

 

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