Gruppenbild der Veranstaltung zum Start der Stiftungsprofessur Kunststofftechnik am kunststoffcampus bayern.

Stiftungsprofessur Kunststofftechnik am kunststoffcampus bayern steht in den Startlöchern

Im vergangenen Jahr konnte das 10-jährige Jubiläum des kunststoffcampus bayern (kcb) mit einem Festakt gefeiert werden und auch die Weiterentwicklung des Technologie- und Studienzentrums nahm Fahrt auf. Nun steht die Stiftungsprofessur Kunststofftechnik, nachdem die Finanzierung gesichert werden konnte, in den Startlöchern.

Seit dem Herbst vergangenen Jahres liegt die Gesamtverantwortung des kcb in den Händen der Hochschule Ansbach. Im Rahmen der Neuaufstellung wurde bereits das Team der Ansbacher Professoren vor Ort – inklusive des neuen Gesamtleiters – ausgebaut sowie das Kompetenzprofil des Technologiezentrums gezielt geschärft. Die zukünftigen Kompetenzfelder umfassen die Themen „Smart Polymer Systems“ (u.a. Medizintechnik, Kleidung / Textilien, Verpackung und Automotive) sowie „Protective Polymer Systems“ (u.a. Arbeitsschutz, Medizin, Defense, Nachhaltigkeit und Recycling).

Prof. Dr.-Ing. Sascha Müller-Feuerstein erläutert: „Am kunststoffcampus bayern in Weißenburg bündeln wir Forschung, Lehre und Technologietransfer und schaffen eine noch engere Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft vor Ort in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises. In den vergangenen Wochen sind wir schon einige Um- und Neustrukturierungen angegangen.“

In Zukunft gibt es am kunststoffcampus bayern fünf Professuren für das Technologietransferzentrum: eine Professur Nachhaltige Kunststofftechnik, die Prof. Dr. Dmitry Rychkov inne hat, die gerade unbesetzte Professur Analytik / Chemie für die Analytik und Werkstoffkunde, die Professur „Kunststofftechnik – inklusive Leitung des Technologietransferzentrums“, die ab Februar 2026 mit Prof. Dr. Marco Wacker besetzt ist sowie die Professur „Kunststofftechnik“ von Prof. Dr. Thomas Müller-Lenhardt, der die Studiengangsleitung „Angewandte Kunststofftechnik“ inne hat. Die fünfte Professur kann nun, nachdem die Finanzierung gesichert ist, als Stiftungsprofessur ausgeschrieben werden.

Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, die Große Kreisstadt Weißenburg, die Herrmann Gutmann Stiftung, die Sparkasse Mittelfranken-Süd, die VR Bank im südlichen Franken sowie insbesondere Mitglieds-Unternehmen des Fördervereins kunststoffcampus bayern e.V. beteiligen sich aktiv, um die wissenschaftliche Kompetenz dauerhaft in der Region zu verankern und die Verbindung zwischen Hochschule und Unternehmen weiter zu stärken.

In den vergangenen Monaten wurden durch Landrat Manuel Westphal, Sabine Unterlandstaettner und Stefan Meder von der Wirtschaftsförderung sowie durch den Förderverein des kcb, vertreten durch Dr. Simon Amesöder und Dr. Karl-Friedrich Ossberger, verschiedene Gespräche mit Unternehmen geführt. „Wir freuen uns nun wirklich sehr, dass wir gemeinsam – Kommunen und Wirtschaft – die Stiftungsprofessur am kunststoffcampus einrichten können. Ich bedanke mich recht herzlich bei allen Beteiligten für Ihren Einsatz. Ein gemeinsamer Kraftakt, der sich für alle Beteiligten lohnt und ein starkes Zeichen setzt für die Zukunftsfähigkeit unserer Region“, freut sich Landrat Manuel Westphal.

„Es ist ein wichtiges Zeichen für unsere Region, dass wir gemeinsam diese Stiftungsprofessur einrichten können. Mit diesem weiteren wichtigen Schritt stellen wir unseren kcb noch besser auf und sorgen dafür, dass die Kompetenzen auch direkt vor Ort – bei der regionalen Wirtschaft ankommen. Wir danken auch den politischen Gremien, die diesen Schritt ermöglicht haben“, ergänzen Dr. Simon Amesöder und Dr. Karl-Friedrich Ossberger als Vertreter des Fördervereins.

 

Nachfolgend die offiziellen Statements aller Sponsoren der Stiftungsprofessur:


Andreas Gebhardt, Gebhardt Holding: „Wir begrüßen die Neuausrichtung des Kunststoff Campus und dessen Angliederung an die FH Ansbach. Mit der Stiftungsprofessur gewinnt der Campus nochmals an Kompetenz.“

Harald Höglmeier, HP-T Höglmeier Polymer-Tech GmbH & Co. KG: „Bildung, Ausbildung, Weiterbildung – egal in welchem Bereich, ist heute in Deutschland, in Bayern, konkret in Altmühlfranken wichtiger denn je. Deshalb unterstützt HP-T seit der „Stunde null“ die Bemühungen der lokalen Industrie, den Kunststoffcampus in Weißenburg zu etablieren, auszubauen und voranzubringen. Das Sponsoring der Stiftungsprofessur ist mir persönlich ein Anliegen, zumal ich die Entwicklung des kcb seit seiner Gründung vor 10 Jahren auch in meiner Funktion als Vorstandsmitglied des Fördervereins eng begleiten darf. Ich wünsche dem künftigen Stelleninhaber oder der -Stelleninhaberin ein gutes Händchen bei all seinen positiven Aktivitäten für unsere Region.“

Bernd Dehner, MEKRA Lang GmbH & Co. KG, Ergersheim: „Der kunststoffcampus bayern mit dem Technologie- und Transferzentrum für Kunststofftechnik in Weißenburg steht exemplarisch für anwendungsnahe Forschung, gelebten Technologietransfer und eine enge Verzahnung von Wissenschaft und Industrie. Genau diese Kombination ist entscheidend, um Innovationen im Bereich moderner Kunststoffe und Fertigungstechnologien nachhaltig voranzubringen. Mit der Unterstützung der Stiftungsprofessur am TTZ Weißenburg stärken wir gezielt ein Umfeld, das sich durch praxisorientierte Forschung, moderne Infrastruktur und eine klare Ausrichtung auf die Bedürfnisse der industriellen Wertschöpfung auszeichnet. Für MEKRA Lang als technologiegetriebenes Unternehmen mit hoher Kunststoffkompetenz bietet das TTZ ideale Voraussetzungen, um neue Materialien, funktionsintegrierte Bauteile und zukunftsfähige Prozesse gemeinsam mit der Wissenschaft weiterzuentwickeln. Gleichzeitig leisten wir damit einen aktiven Beitrag zur Qualifizierung von Fachkräften und zur Stärkung des Innovationsstandorts Franken. Der Kunststoffcampus Bayern ist für uns ein strategisch wichtiger Partner, um technologische Exzellenz, regionale Verwurzelung und internationale Wettbewerbsfähigkeit wirkungsvoll miteinander zu verbinden.“ 

Michael Meyer, m3profile GmbH: „Die m3profile GmbH seht für fast 60-jähriges know-how in der Extrusion von technischen Kunststoffprofilen. Unsere Produkte haben immer bezüglich Innovationsgrad und Qualität ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche. Von der Neuausrichtung des Kunststoffcampus erwarten wir uns mehr Unterstützung im Bereich Analytik und Qualitätsmanagement aber auch der Weiterbildung unserer Mitarbeiter und Unterstützen die Stiftungsprofessur gerne.“

Dr. Karl-Friedrich Ossberger, OSSBERGER GmbH + Co. KG: „Die Firma OSSBERGER unterstützt die neu eingerichtete Stiftungsprofessur am Weißenburger kunststoffcampus bewusst und aus Überzeugung. Als regional verwurzeltes Industrieunternehmen wissen wir, dass Innovationskraft, qualifizierte Fachkräfte und angewandte Forschung entscheidende Grundlagen für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts sind. Mit unserem Engagement möchten wir ein klares Signal setzen: Wirtschaft, Wissenschaft und Ausbildung gehören zusammen. Die Stiftungsprofessur schafft eine dauerhafte Verbindung zwischen akademischer Exzellenz und industrieller Praxis und stärkt damit nicht nur den Campus, sondern die gesamte Region. Dass es gelungen ist, ein Gesamtvolumen von 150.000 Euro pro Jahr über fünf Jahre hinweg zu mobilisieren, zeigt die große Geschlossenheit und das Verantwortungsbewusstsein der regionalen Wirtschaft. Dieses gemeinsame Engagement verstehen wir als Investition in Wissen, Innovation und langfristige Standortqualität.“

André Baumann und Marco Stenglein, Verpa Folie Gunzenhausen GmbH: „Als der nachhaltigste Verpackungsfolienhersteller freuen wir uns den „Neustart“ kunststoffcampus - insbesondere die Stiftungsprofessur - zu unterstützen. Investition in Bildung und Entwicklung ist für uns als fränkisches Familienunternehmen ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit. Toll, dass wir dabei sein dürfen.“

Jürgen Schröppel, Oberbürgermeister der Stadt Weißenburg i. Bay.: „Die Stadt Weißenburg freut sich außerordentlich, dass die regionalen Akteure mit ihrem Sponsoring die Stiftungsprofessur ermöglicht haben. Dadurch wird ein klares Signal gesetzt und die Neuausrichtung des kunststoffcampus bayern nachhaltig unterstützt.“

Thomas Freundorfer, KTX GmbH: „Wir als KTX freuen uns, den kunststoffcampus Weißenburg zu unterstützen und tragen dazu bei, Innovative Projekte und Ideen in der Kunststoffindustrie zu fördern. Ein starkes Netzwerk und gemeinsame Ziele sind der Schlüssel zu erfolgreicher Zusammenarbeit. Als direkter Nachbar des kunststoffcampus sind wir bei KTX begeistert von möglichen und gemeinsamen Projekten. Die Nähe zum Campus bietet ideale Voraussetzungen für zukünftige Geschäftsbeziehungen und auch Entwicklungsprojekte.“

Angela Novotny, Vorstandsvorsitzende der HERMANN GUTMANN STIFTUNG: „Wir haben uns zu dieser Großförderung entschieden, da das zum einen eine Förderung der Hochschule Ansbach ist und zum anderen gleichzeitig eine Förderung an die Heimatstadt unseres Stifters. Wir finden die neue konzeptionelle Ausrichtung des kunstoffcampus in Weißenburg sehr interessant und vielversprechend sowohl für die künftigen Studierenden als auch für die Sichtbarkeit der Stadt als Hochschulstandort und die Zusammenarbeit der Hochschule mit Firmen in der Region.“

Johannes Hausmann, Reinle Gummi & Kunststoff GmbH: „Die Reinle Gummi & Kunststoff GmbH unterstützt die Stiftungsprofessur am kunststoffcampus bayern, weil wir fest an die Bedeutung anwendungsnaher Forschung und moderner Ausbildung in der Kunststofftechnik glauben. Als regional verwurzeltes Unternehmen ist es uns ein besonderes Anliegen, Innovationen zu fördern und gleichzeitig qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft zu sichern. Durch unser Engagement möchten wir einen aktiven Beitrag zur Stärkung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Weißenburg leisten.“

Dr.-Ing. Simon Amesöder, RF Plast GmbH: „Die RF Plast GmbH ist ein mittelständischer Kunststoffverarbeiter und sieht sich seit dessen Gründung als Partnerunternehmen des kunststoffcampus bayern in Weißenburg. Es ist für uns deshalb selbstverständlich auch die Einrichtung einer Stiftungsprofessur zu unterstützen. Wirtschaft und Wissenschaft sind im Tandem wesentliche Kräfte unserer Gesellschaft und Grundlage unseres Wohlstandes und dessen Fortbestand. Beide Seiten profitieren voneinander. Um uns auch in herausfordernden Zeiten zukunftsfähig zu machen sind Innovation und Weiterentwicklung entscheidend. Die neue Ausrichtung des kunststoffcampus bayern bieten für uns breite Möglichkeiten unsere Ideen und Ansätze weiter voranzutreiben.“

Gerhard Meyer, Vorstand der VR Bank im südlichen Franken eG: „Die Mitfinanzierung der Stiftungsprofessur ist für uns als Regionalbank ein klares Bekenntnis zur Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsraums. Damit stärken wir Forschung, Lehre und Innovation vor Ort nachhaltig. Die enge Verzahnung von Wissenschaft, Wirtschaft und partnerschaftlicher Zusammenarbeit schafft einen echten Mehrwert für die Region – und durch unser Engagement unterstützen wir den kunststoffcampus bayern mit voller Überzeugung.“

GEKA GmbH: „Als regional verwurzeltes Unternehmen unterstützen wir die Weiterentwicklung des Technologiezentrums Weißenburg und des kunststoffcampus bayern mit voller Überzeugung. Die Stärkung des Technologiestandorts sowie die Erweiterung der Forschungs- und Ausbildungsangebote sind entscheidende Schritte, um Innovation, Forschung und Fachkräfteentwicklung in unserer Region nachhaltig zu fördern. Mit unserem jährlichen Beitrag über einen Zeitraum von fünf Jahren leisten wir gerne unseren Teil, damit die Hochschule Ansbach den Ausbau des Kunststoffbereichs erfolgreich vorantreiben kann. Dieses Engagement sehen wir als Investition in die nachhaltige Zukunftsfähigkeit unserer Region.“

DOMMEL GmbH: „Für die DOMMEL GmbH ist die finanzielle Unterstützung der Stiftungsprofessur eine gezielte Investition in die Zukunft. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigen Innovationen sowie zur Qualifizierung der Fachkräfte, die für die Zukunftsfähigkeit unserer Unternehmen unerlässlich sind. Durch das Engagement beim Technologie- und Studienzentrum Weißenburg wird die regionale Vernetzung gefördert. DOMMEL stellt die Verbindung zwischen Sensorik und ‚Smart and Protective Polymer Systems‘ her, um die regionale Entwicklung zu stärken.“

Jürgen Pfeffer, Sparkasse Mittelfranken-Süd: „Als Sparkasse Mittelfranken-Süd fühlen wir uns der nachhaltigen Entwicklung unserer Region in besonderer Weise verpflichtet. Mit unserer mehrjährigen Unterstützung des Campus investieren wir bewusst in Bildung, Forschung und den Technologietransfer vor Ort. Der Campus leistet einen wichtigen Beitrag zur Qualifizierung von Fachkräften und zur Innovationskraft der regionalen Wirtschaft. Als Sparkasse Mittelfranken-Süd verstehen wir uns traditionell als Motor der regionalen Entwicklung. Deshalb fördern wir Projekte, die langfristig Wertschöpfung und Zukunftsperspektiven in unserer Heimat sichern. Dieses Engagement ist für uns ein klares Bekenntnis zum Standort und zu den Menschen, die hier leben und arbeiten.“

Klaus Rößler, Schnitzer Group GmbH & Co. KG: „Die Schnitzer Group ist ein unabhängiges, global agierendes technisches Dienstleistungsunternehmen. Seit über 30 Jahren hat sie sich primär im Automotive-Sektor auf die Industrialisierung komplexer technischer Entwicklungs- und Anlaufprojekte spezialisiert. Wir freuen uns, den kunststoffcampus Weißenburg im Rahmen der neu eingerichteten Stiftungsprofessur unterstützen zu dürfen. Ein starkes Netzwerk und gemeinsame Ziele sind der Schlüssel zu erfolgreicher Zusammenarbeit. Mit der Stiftungsprofessur steigt die Vernetzung der Wissenschaft in die Wirtschaft und Weiterbildung. Die Qualifizierung von Fachkräften, welche für die Zukunftsfähigkeit unserer Unternehmen unerlässlich sind, muss ein gemeinsames Ziel bleiben.“