Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen.
 
 

Ukraine-Hilfe - Übersichtsseite

Alle Informationen des Landkreises auf einen Blick

Auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen kommen zahlreiche Menschen an, die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet sind. Die Welle der Hilfsbereitschaft ist bereits jetzt im gesamten Landkreis groß. 

Wer sich beispielsweise als ehrenamtlicher Helfer oder Helferin engagieren will oder auch Wohnangebote zur Verfügung stellen kann, kann sich auf den nachfolgenden Seiten registrieren. Außerdem informieren wir auf dieser Seite auch über alle wichtigen Informationen rund um das Aufnahmeverfahren und die Registrierung. 

Dringend gesucht werden derzeit Beherbergungsbetriebe oder größere private Wohnobjekte, die als dezentrale Unterkunft angemietet werden können. Wer dabei unterstützen kann, kann sich unter shv.lra@landkreis-wug.de melden. 


Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen hat in der Turnhalle der Senefelder-Schule in Treuchtlingen sowie in der Brombachhalle in Pleinfeld eine Notunterkunft für Geflüchtete Menschen aus der Ukraine eingerichtet. 

Derzeit kommen zahlreiche Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten, auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen an. Um die kurzfristige Unterbringung der Menschen sicherzustellen, sind auch im Landkreis Notunterkünfte erforderlich. Nach der Erstunterkunft in Treuchtlingen oder Pleinfeld können die Personen dann innerhalb weniger Tage an Unterkünfte, die das Landratsamt hauptsächlich über Beherbergungsbetriebe zur Verfügung stellt, weitervermittelt werden beziehungsweise private Wohnangebote genutzt werden. Die Notunterkunft in der Turnhalle der Senefelder-Schule bietet Platz für rund 260 Personen, in der Brombachhalle können 97 Menschen untergebracht werden. 

In der jeweiligen Notunterkunft wird auch die Erstanmeldung der Geflüchteten erfolgen. Die Ausländerbehörde des Landratsamtes wird sich dann bei den Personen wegen der Registrierung und der Beantragung des Aufenthaltstitels melden.

Die Versorgung der geflüchteten Menschen ist durch das Bayerische Rote Kreuz beziehungsweise Privatunternehmen sichergestellt. Das Landratsamt steht zudem auch in engem Kontakt mit den Kirchen, der Flüchtlings- und Integrationsberatung der Diakonie sowie der psychosozialen Notfallversorgung im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, die ebenfalls bei der Betreuung der Menschen unterstützen werden.

Wir bitten darum, dass die Notunterkünfte nicht selbstständig von Helfenden aufgesucht werden, sondern dies immer nur in Rücksprache mit der Freiwilligenagentur geschieht. Auch von Sachspenden, die direkt an die Notunterkünfte gebracht werden, bitten wir abzusehen. Wer sich als Helfer oder Helferin engagieren möchte, kann sich online  registrieren. Die Mitarbeiterinnen der Freiwilligenagentur werden sich dann bei Bedarf melden.

Es ist auch damit zu rechnen, dass viele unbegleitete Minderjährige in den Landkreis kommen. Das Jugendamt bereitet hier die Unterbringung der Kinder und Jugendlichen vor. Die Unterbringungsmöglichkeiten müssen natürlich gerade bei Kindern und Jugendlichen sehr streng geprüft werden und unterstehen strengen Regularien. Das Jugendamt erreichen viele private Angebote, diese werden registriert und gegebenenfalls auch kontaktiert. Vorzugsweise werden für unbegleitete Minderjährige allerdings aufgrund der sensiblen Situation zentrale Unterkünfte vorgesehen. Unbegleitete Kinder und Jugendliche, die zu Verwandten in den Landkreis kommen, sollen mit dem Jugendamt Kontakt aufnehmen. Das Jugendamt unterstützt dann bei allen Anliegen, damit das Kind oder der Jugendliche in dem Familienverband bleiben kann.

Alle Personen, die sich bislang noch nicht bei der Ausländerbehörde gemeldet haben, sollen dies bitte zeitnah erledigen. Zunächst reicht es, wenn die Ausländerbehörde ein Foto des Passes erhält, die Anschrift der Unterkunft im Landkreis sowie eine Telefonnummer einer Kontaktperson im Landkreis. Diese Unterlagen sollten schnellstmöglich nach der Ankunft an ausland@landkreis-wug.de geschickt werden. Die Mitarbeitenden der Ausländerbehörde melden sich dann wegen eines Termins zur Beantragung der Aufenthaltserlaubnis.

Zweck der ersten Kontaktaufnahme ist nur die Registrierung und die Klärung, ob eine Unterkunft benötigt wird und wenn nicht, wo die private Unterkunft erfolgt. Außerdem kann so der Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz registriert werden.

Benötigte Unterlagen:

  • Foto des Passes
  • Anschrift der Unterkunft im Landkreis
  • Telefonnummer einer Kontaktperson im Landkreis

Diese Unterlagen sollten schnellstmöglich nach der Ankunft an ausland@landkreis-wug.de geschickt werden. Die Mitarbeitenden der Ausländerbehörde melden sich dann wegen eines Termins zur Beantragung der Aufenthaltserlaubnis.

Zweck der ersten Kontaktaufnahme ist nur die Registrierung und die Klärung, ob eine Unterkunft benötigt wird und wenn nicht, wo die private Unterkunft erfolgt. Außerdem kann so der Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz registriert werden. 

Ukrainerinnen und Ukrainer können sich mit einem biometrischen Pass ohne Visum 90 Tage in Deutschland und den anderen europäischen Schengenstaaten aufhalten. Wenn keine Weiterreise in einen anderen Staat beabsichtigt ist, sollten die oben beschriebenen Unterlagen aber schon jetzt an die Ausländerbehörde gesandt werden, damit eine Registrierung erfolgen kann. 

Wer schon in Zirndorf registriert wurde oder bereits bei der Ausländerbehörde im Landkreis registriert ist, muss sich nicht erneut melden.

Diejenigen, die schon eine Unterkunft haben, können natürlich dort verbleiben. Diejenigen, die eine Unterkunft benötigen, werden in einer Gemeinschaftsunterkunft oder einer dezentralen Unterkunft untergebracht. Das Landratsamt kann auch Unterkünfte über den privaten Wohnungsmarkt vermitteln. Betroffene sollen sich dazu an Maximilian Köhler vom Sachgebiet Soziales und Senioren wenden (Mail: shv.lra@landkreis-wug.de, Tel.: 09141 902-352).