Neue Mitglieder im HPVN Altmühlfranken

Neue Mitglieder im HPVN Altmühlfranken

Um die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen zu verbessern, hat sich im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen aus dem HPVN Südfranken das HPVN Altmühlfranken gegründet (Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk). Im HPVN Altmühlfranken arbeiten Ehrenamtliche und Angehörige verschiedener Berufsgruppen in einem integrativen Ansatz zusammen. Bei einem kürzlich stattgefundenen Treffen konnten neue Mitglieder begrüßt werden.

Die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen stellt aufgrund der Komplexität der Anforderungen und Bedürfnisse der Betroffenen hohe Anforderungen an das gegliederte Versorgungssystem. Im Mittelpunkt der Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen steht das Ziel, eine gute Versorgung bei schwerer Erkrankung und am Lebensende zu gewährleisten. Hierzu zählt auch, Menschen in ihrer letzten Lebensphase Orientierung und Unterstützung zu geben, ihre Lebensqualität zu verbessern, ihre Autonomie und Würde zu erhalten sowie ihnen ein Leben und Sterben individuell in der gewünschten Umgebung zu ermöglichen. Dazu gehört mehr als nur Schmerzbehandlung, wie die Netzwerk-Koordinatorin Andrea König während des Treffens aufzeigte: „Auch eine psychische sowie eine soziale Komponente kommt im Sterbeprozess hinzu. Die Menschen haben Angst, müssen sich von ihrer Familie und Freunden verabschieden. Sie treibt aber auch die Sorge um die Zukunft der Familie um. Natürlich ist auch eine spirituelle Komponente nicht zu vergessen, die Frage, warum einem das passiert und was nach dem Tod auf einen wartet, verunsichert die Patienten zusätzlich.“

Aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass das Netzwerk aus vielen verschiedenen Akteuren besteht, die ihre Expertise entsprechend einbringen. Im HPVN Altmühlfranken arbeiten Ehrenamtliche und Angehörige verschiedener Berufsgruppen in einem integrativen Ansatz zusammen, darunter das Klinikum Altmühlfranken, der Hospizverein Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen e.V., Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege, Einrichtungen der Eingliederungshilfen, Hausärzte, SAPV Südfranken e.G., Therapeuten, Apotheken und das Hospiz am Brombachsee, das voraussichtlich 2027 eröffnet wird.

Während der jüngsten Sitzung konnte Landrat Manuel Westphal mit Sven Emmerling (Soziale Dienste Diakonisches Werk Südfranken), Margit Schmidt (AWO Pflegeheim Heidenheim), Kerstin Will (Caritas Pflegeheim Weißenburg), Beate Lotter (Diakoneo Polsingen), Doris Stöhr (AWO-Seniorenzentrum Weißenburg), Stefan Kettler (Burkhard von Seckendorff Heim Gunzenhausen), Andreas Langhammer (Evang. Altenheim St. Andreas Weißenburg), Dr. Friederike Scheel (Allgemeinarztpraxis Weißenburg), Dr. Marion Ehrentreich (Gemeinschaftspraxis Ellingen), Katrin Binkert (Einhornapotheke Weißenburg), Alexander Lang (Centerapotheke Weißenburg), G. Bayerköhler (Apothekerin Treuchtlingen, Markt Berolzheim, Heidenheim), Antonia Flisar (Therapiezentrum Flisar Treuchtlingen), neue Mitglieder im Netzwerk begrüßen.

„In unserem Landkreis gibt es bereits viele sehr gute Akteure und Angebote, aber eine gute ganzheitliche Versorgung kann nur gelingen, wenn die Akteure Hand in Hand zusammenarbeiten. Dies erreichen wir durch die Arbeit im HPVN. Vielen Dank für Ihr wichtiges Engagement“, bedankt sich Landrat Manuel Westphal bei der Begrüßung.

Während des Treffens haben sich die Gründungsmitglieder und die neu dazugekommenen Akteure ausgetauscht, wo die Herausforderungen sind, und erste Lösungsansätze besprochen.

Folgende Mitglieder sind Netzwerkpartner seit der Gründung:

Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, Klinikum Altmühlfranken, Hospizverein Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, Zentrale Diakoniestation Gunzenhausen, BRK-Seniorenzentrum Treuchtlingen, Hausarztpraxis Dr. Löwer/ Lindner-Löwer, SAPV Südfranken eG.

Weitere Informationen zum HPVN Altmühlfranken finden Sie auf der unserer Landkreishomepage.