Zukunftsforum Wirtschaft Altmühlfranken 2026

Zukunftsforum Wirtschaft Altmühlfranken 2026: Impulse, Austausch & neue Perspektiven zum Jahresstart

Mit frischen Ideen, offenen Gesprächen und neuen Denkanstößen ist die Wirtschaftsregion beim Zukunftsforum Wirtschaft Altmühlfranken gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Nach der Premiere im März des vergangenen Jahres in Treuchtlingen fand die Veranstaltung – die von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen organisiert wird – in diesem Jahr in der Stadthalle Gunzenhausen statt und konnte an den positiven Auftakt anknüpfen.

Über 200 Gäste aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung sowie aus Politik und Verbänden folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit zum Austausch über aktuelle und zukünftige Herausforderungen der regionalen Wirtschaft. Ziel des Zukunftsforums war es auch diesmal, den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik zu fördern, neue Impulse zu setzen und Raum für Ideen, Veränderungen und Kooperationen zu schaffen.

Als Impulsgeber des Abends konnte der bekannte Autor, Referent und ehemalige Top-Manager Stephan Schäfer gewonnen werden. Schäfer war CEO zweier der größten Medienhäuser Deutschlands – der Sendergruppe RTL Deutschland sowie des Verlagshauses Gruner + Jahr – und verantwortete Marken mit Millionenpublikum. Er leitete komplexe Transformationsprozesse und führte tausende Mitarbeitende durch Phasen tiefgreifender Veränderung. Zuvor zählte er zu den jüngsten Chefredakteuren Deutschlands. Heute ist Stephan Schäfer Spiegel-Bestseller-Autor und einer der gefragtesten Impulsgeber für moderne Führung, Unternehmenskultur und persönliche Entwicklung.

In einer Gesprächsrunde, welche von den Brüdern Markus und Andreas Gebhardt – Geschäftsführer der smaiia GmbH aus Gunzenhausen – souverän moderiert wurde, zeigte Schäfer auf, wie Unternehmen in einer komplexen Welt Orientierung geben und Räume schaffen können, in denen Menschen mit Freude Verantwortung übernehmen. Dabei nahm er das Publikum in Gunzenhausen mit auf seine persönliche sowie berufliche Reise durch Führung, Wandel und Verantwortung. Er sprach offen über Erfolge, Zweifel und Wendepunkte und machte deutlich, was Führung heute wirklich menschlich macht: Für ihn ist das insbesondere Empathie!

Darüber hinaus animierte er dazu, im Unternehmenskontext mutige Entscheidungen zu treffen. Die Infrastruktur und das Know-how seien in Deutschland nach wie vor gegeben, so der Bestseller-Autor. Es sei auch heute möglich, hier erfolgreich zu wirtschaften oder neu zu gründen – ungeachtet anfänglicher Skepsis und Zweifel. Hierzu nannte Schäfer einige Praxisbeispiele von Marken, die sich trotz großer Konkurrenz und einer schwierigen Gemengelage in der jüngeren Vergangenheit etabliert haben. Oft war es keine bahnbrechende neue Erfindung, sondern einfach nur die bessere Umsetzung, die das Erfolgsrezept zu sein scheint.

Natürlich brauche es dafür nach wie vor Engagement, Fleiß und Beharrlichkeit – das bedeute jedoch nicht, dass man strikt in allen Bereichen an alten Denkmustern festhalten müsse. Gerade auch in die junge Generation setze er viel Hoffnung und vertraue darauf, dass die jungen Menschen ihre eigenen Wege in der Arbeitswelt finden und gestalten, so der 51-Jährige.

Neben der Gesprächsrunde bot das Zukunftsforum auch Gelegenheit für persönliche Gespräche und den Austausch von Erfahrungen. Im gut gefüllten Foyer der Stadthalle in Gunzenhausen fanden sich dabei ab 18.00 Uhr viele Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Wirtschaft, von Kommunen und Verbänden aus dem Landkreis und darüber hinaus sowie aus der Politik ein. Viele der Teilnehmer nutzten die Veranstaltung, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Netzwerke zu vertiefen. Während der Gesprächsrunde wurde auch das Publikum von den Moderatoren und Stephan Schäfer aktiv mit eingebunden, so dass Zeit für Fragen und eigene Impulse war. Nach dem offiziellen Teil lud Landrat Manuel Westphal die zahlreichen Besucher noch zum Austausch ins Foyer der Stadthalle ein. Die Gelegenheit wurde genutzt, um noch einmal die wichtigsten Punkte des Gesprächs zu diskutieren und sich auszutauschen.

Landrat Manuel Westphal zeigte sich mit dem Verlauf des Abends sehr zufrieden:

„Das Zukunftsforum hat erneut gezeigt, wie wichtig der offene Austausch zwischen Wirtschaft und Politik für unsere Region ist. Die Impulse des Abends haben Mut gemacht, neue Perspektiven eröffnet und deutlich gemacht, welches Potenzial im gemeinsamen Dialog liegt. Genau diesen Raum wollen wir mit dem Zukunftsforum weiter bieten.“

Mit dem zweiten Zukunftsforum Wirtschaft Altmühlfranken wurde damit erneut ein starkes Zeichen für Vernetzung, Dialog und Zukunftsgestaltung in der Region gesetzt. Die Veranstaltung steht stellvertretend für den Willen und die Überzeugung, die Wirtschaftsregion Altmühlfranken durch Austausch, Vernetzung und die Offenheit für neue Denkansätze zu stärken. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr ist deshalb fest eingeplant.


Sie möchten noch mehr Informationen aus dem Landratsamt? Auf unserer Übersichtsseite finden Sie alle Pressemitteilungen des Amtes.