Fördermittel
für den Radverkehr
Hier finden Sie eine Übersicht über bayerische und Bundes-Fördermittel. (Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr)
Mit dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ stellt der Bund bis Ende 2030 eine Finanzhilfe für Investitionen in die Radinfrastruktur zur Verfügung.
Maßnahmen werden mit bis zu 75 % der zuwendungsfähigen Kosten gefördert. Im Falle finanzschwacher Kommunen (Stabilisierungshilfeempfänger) sind Förderungen bis zu 90 % möglich. Fördervoraussetzungen sind u.a., dass die Maßnahmen ohne finanzielle Beteiligung des Bundes erst zu einem späteren Zeitpunkt oder überhaupt nicht realisiert würden.
Ziel des Programms ist, die Attraktivität des Radverkehrs durch höhere Verkehrssicherheit und bessere Bedingungen im Straßenverkehr zu steigern.
Maßnahmen, die unterstützt werden, können beispielsweise folgende sein:
- Neu-, Um- und Ausbau flächendeckender, möglichst getrennter und sicherer Radverkehrsnetze
- eigenständige Radwege
- Fahrradstraßen
- Radwegebrücken oder -unterführungen
- Abstellanlagen und Fahrradparkhäuser
- Lastenradverkehr
Das Sonderprogramm „Stadt und Land“ sieht keine Bagatellgrenze vor.
Um Anreize für die Realisierung von Radinfrastrukturprojekten weiter zu erhöhen, werden die bisherigen Förderkategorien im Rahmen der vorhandenen Haushaltsmittel ab 2025 um drei weitere ausgeweitet:
- Innovationen im Radwegebau
- Interkommunale Radwege
- Radwege im Wald
- Radwege entlang von Bahnlinien
- Touristische Radwege (neu)
- Innerstädtischer Lückenschluss von Radschnellverbindungen (neu)
- Fahrradstraßen (neu)
Gefördert werden bei allen Fördergegenständen die Projektstufen Machbarkeitsstudie, Planung und Bau (Neubau, Ausbau, Umbau und sonstige Umgestaltung).
Nach der Radoffensive geförderte Maßnahmen sind nur förderfähig, wenn die zuwendungsfähigen Kosten die folgenden Bagatellgrenze überschreiten:
- 10.000 Euro bei einer Machbarkeitsstudie
- 10.000 Euro bei einer Planung
- 25.000 Euro bei einer Baumaßnahme
Erfahren Sie mehr über die Radoffensive Klimaland Bayern.
Mit der Bike+Ride-Offensive, einer Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) und der Deutschen Bahn (DB), werden bundesweit neue Fahrradstellplätze an Bahnhöfen gefördert. Die DB unterstützt die Kommunen bei der Realisierung der neuen Abstellanlagen und der Bund übernimmt die zuwendungsfähigen Investitions- und Installationsausgaben zu in der Regel 70 Prozent. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).
Eine Mobilitätsstation ist ein zentraler Ort, an dem verschiedene Verkehrsmittel gebündelt werden, um eine nahtlose Verknüpfung der Verkehrsmittel zu erzielen.