Kreishaushalt 2026
Der Kreishaushalt für 2026 ist am Montagabend im Kreistag verabschiedet worden. Insgesamt hat der Kreishaushalt ein Gesamtvolumen von 167.460.000 Euro.
Der Haushalt im Jahr 2026 ist geprägt von steigenden Kosten, die gemeinsam mit den Kommunen im Landkreis zu stemmen sind. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden sowie den Fraktionsvorsitzenden im Kreistag war bereits im Vorfeld des Auftakts der Haushaltsberatungen eine Erhöhung der Kreisumlage in Aussicht gestellt worden, die jetzt ebenfalls beschlossen wurde. Die Kreisumlage steigt demnach um 2,48 Prozentpunkte auf 47,88 %.
Erhöhter Zuschussbedarf
Aufgrund der Ausbaumaßnahmen im Bereich des ÖPNV ist ein erhöhter Zuschussbedarf von rund 1,1 Millionen Euro für den Haushalt zu erwarten. Unter Berücksichtigung der erzielten Tarifabschlüsse für den öffentlichen Dienst im Jahr 2025 steigen im Haushalt 2026 auch die Personalkosten um rund 6,87 Prozent an. Auch der erhöhte Zuschussbedarf in der Jugendhilfe (453.400 €) und im Bereich der Schülerbeförderungskosten (230.000 €) sowie die vermehrten Kreditzinsen wirken sich auf die Haushaltslage aus.
Soziale Leistungen des Bezirks steigen
Die Bezirksumlage wird mit rund 35,61 Millionen Euro (Erhöhung um 2,48 %-Punkte) angesetzt, was für den Landkreis eine Erhöhung um ca. 1,63 Millionen Euro bedeutet. Im Bezirkshaushalt steigen insbesondere die sozialen Leistungen um 11,3 Prozent. Demgegenüber stehen auch aufgrund der Anhebung der Kreisumlage, erhöhter Schlüsselzuweisungen und verminderter Gebäudeunterhalt Haushaltsverbesserungen von 7,23 Millionen Euro. Die Zuführung an den Vermögenshaushalt, mit dem die notwendigen Investitionen des Landkreises zu finanzieren sind, erhöht sich dadurch lediglich um rund 0,7 Millionen Euro.
Notwendige Investitionen stehen an
Das Investitionsprogramm, das ein Gesamtvolumen von rund 25,3 Millionen Euro hat, wird im Rahmen der Möglichkeiten und mit Blick auf absolute Notwendigkeiten fortgesetzt. So gehört zum Investitionsprogramm u.a. die Sanierung des Klinikums Altmühlfranken am Standort in Weißenburg, die Senefelder Schule, der Umbau bzw. die Erweiterung der Berufsschule Gunzenhausen und die beiden Dreifachsporthallen in Weißenburg und Gunzenhausen.
Dank für die Zusammenarbeit
In seiner Haushaltsrede, in der Landrat Manuel Westphal unter anderem für das Investitionsprogramm und das Personalentwicklungskonzept am Landratsamt warb, dankte er für die gute Zusammenarbeit in der laufenden Periode im Kreistag, den konstruktiven Austausch mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und vor allem auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Landratsamt, insbesondere Kreiskämmerer Herrn Peter Nebert und seinem Team für die Aufstellung des Haushalts.
Hier die Haushaltsrede von Landrat Manuel Westphal als Download.