Vereidigung der neuen Lehrkräfte im Schulamtsbezirk Weißenburg-Gunzenhausen
Am Montag, den 14. September 2026, wurden zwanzig junge Lehrkräfte, in das Beamtenverhältnis auf Probe eingeführt, die im vergangenen Schuljahr das Zweite Staatsexamen erfolgreich abgelegt hatten. Die Vereidigung fand im Sitzungssaal des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Weißenburg statt. Neu in den Lehrberuf starteten – nach bestandener Erster Lehramtsprüfung – 28 Lehramts- und Fachlehramtsanwärter bzw. Förderlehreranwärter.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Schulamtsdirektor Ulrich Salomon und seinen Stellvertreter Franz-Josef Heller ließ es sich Markus Gläser als Landrat und Rechtlicher Leiter des Schulamtes nicht nehmen, die Lehrkräfte persönlich zu begrüßen. Er verwies in seinem Grußwort auf das vielfältige Angebot an Kultur- und Freizeitmöglichkeiten im Landkreis sowie auf die Anstrengungen von allen Sachaufwandsträgern, den Kindern und Jugendlichen bestmögliche Lernbedingungen zur Verfügung zu stellen.
Personalratsvorsitzender Rektor Markus Scharrer bot den jungen Kolleginnen und Kollegen die Unterstützung und den Rat der Personalvertretung an. Als Willkommensgeschenk überreichte er eine Brotzeitdose mit einigen Kleinigkeiten für den Schulstart und -alltag – darunter „Kraftriegel“, Lutschbonbons für die Stimme, einer Packung Pflaster als Trostpflaster, Tee für die nötige Ruhe sowie einer Tüte Badesalz für die Entspannung.
Neben der Einsatzschule stellt das Seminar den wichtigsten Bezugspunkt im Rahmen der Ausbildung der Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter dar. Stellvertretend für alle Seminarleitungen begrüßte Seminarrektorin Waltraud Ziegler alle neuen Anwärterinnen und Anwärter. Als kleines Geschenk erhielten die jungen Lehrkräfte zudem einen Stein mit Vergoldungen – als symbolisches Zeichen für Steine, die im Weg liegen können, aber auch für den Eckstein des Hauses. Dieser stellt eine Aufgabe dar, die bewältigt werden muss. Er dient als Symbol für die Lehrkraft, die die Ruhe bewahrt, Halt gibt und die Grundlage bildet – durch die Vermittlung von Lesen, Schreiben, Rechnen, sozialem Miteinander und all den anderen Dingen, die in der Schule gelehrt werden.
In seiner kurzen Ansprache vor der Vereidigung betonte Ulrich Salomon insbesondere die Bedeutung der Grundrechtsartikel des Grundgesetzes: die Unantastbarkeit der Würde des Menschen und das Recht auf freie Entfaltung der eigenen Persönlichkeit – unabhängig von Geschlecht, ethnischer Herkunft, Sprache, Religion oder anderen Merkmalen. Denn die Schule in der Bundesrepublik Deutschland ist eine Gemeinschaftsschule – hier treffen unterschiedlichste Kinder und Jugendliche aufeinander. Hier lernen sie voneinander und miteinander. Die Lehrkräfte lehren und leben mit ihnen demokratische Grundwerte, Respekt voreinander, Toleranz gegenüber anderen Meinungen und einen mitmenschlichen Umgang.
Im Anschluss an die feierliche Vereidigung wurden die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter zu Beamten auf Widerruf ernannt. Die Lehrkräfte mit erfolgreichem Zweiten Staatsexamen wurden zu Beamtinnen und Beamten auf Probe ernannt, anschließend erhielten Sie ihre Zeugnisse. Mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche Arbeit wurden die jungen Kolleginnen und Kollegen in die Konferenzen ihrer Schulen verabschiedet.