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Kreisstraße WUG 15 in Bergen für den Verkehr freigegeben – Ausbau der Ortsdurchfahrt abgeschlossen
Am Mittwoch, den 29. Juli, konnte mit der Verkehrsfreigabe der Kreisstraße WUG 15 in der Dannhausener Straße in Bergen ein bedeutendes Infrastrukturprojekt im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen erfolgreich abgeschlossen werden. Nach rund zwölf Monaten Bauzeit wurde der letzte Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt Bergen fertiggestellt. Die Verkehrsfreigabe der Dannhausener Straße steht zugleich symbolisch für den Abschluss aller vier Bauabschnitte an den Kreisstraßen WUG 15 und WUG 16, die in den vergangenen Jahren im Rahmen einer umfassenden Gemeinschaftsmaßnahme umgesetzt wurden.
Zur Verkehrsfreigabe begrüßten Bergens Erster Bürgermeister Walter Gloßner und Landrat Markus Gläser zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Behörden, Planungsbüros und Institutionen. Zu den Gästen zählten unter anderem Vertreter der Regierung von Mittelfranken, der Teilnehmergemeinschaft Bergen (Amt für ländliche Entwicklung Mittelfranken), der Baufirmen und der beteiligten Ingenieurbüros sowie der Tiefbauverwaltung des Landkreises und der Polizei.
Die Ortsdurchfahrt der Kreisstraßen WUG 15 und WUG 16 wurde zwischen 2018 und 2026 in enger Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, der Teilnehmergemeinschaft Bergen und der Gemeinde Bergen grundlegend ausgebaut. Die Maßnahme umfasste die vier Bauabschnitte Geyerner Straße, Syburger Straße mit Neubau des Kreisverkehrs, Reuther Straße sowie zuletzt die Dannhausener Straße. Der Ausbau erfolgte weitestgehend bestandsorientiert. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Verbesserung der Verkehrssicherheit durch Fahrbahnaufweitungen in Kurvenbereichen, der Neugestaltung von Knotenpunkten sowie dem Umbau der Kreuzung der Kreisstraßen WUG 15 und WUG 16 zu einem Kreisverkehr.
Parallel zu den Straßenbauarbeiten wurden die Gehwege und Nebenanlagen im Rahmen der Dorferneuerung durch den Verband für ländliche Entwicklung erstellt und von der Teilnehmergemeinschaft Bergen durchgeführt. Darüber hinaus erneuerte die Gemeinde Bergen jeweils im Vorgriff auf die Straßenbauarbeiten die Kanalisation. Gleichzeitig nutzte der Zweckverband Burgsalacher Juragruppenwasserversorgung die Bauarbeiten, um die Wasserleitungen abschnittsweise zu erneuern. Durch die enge Abstimmung aller Beteiligten konnten die unterschiedlichen Maßnahmen sinnvoll miteinander verknüpft und Synergieeffekte genutzt werden.
Die Planung des Kreisstraßenausbaus erfolgte durch die Tiefbauverwaltung des Landkreises gemeinsam mit den Ingenieurbüros Heller sowie VNI-Vulpius. Mit der baulichen Umsetzung der einzelnen Bauabschnitte waren die Straßenbaufirmen Fiegl, Thannhauser und Hirschmann beauftragt.
„Ein Projekt dieser Größenordnung kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten über viele Jahre hinweg eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Von der Planung über die Ausschreibung bis zur Bauausführung haben Landkreis, Gemeinde, Fachbehörden, Ingenieurbüros und Baufirmen hervorragend zusammengewirkt. Das Ergebnis ist eine moderne und verkehrssichere Ortsdurchfahrt, die den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gerecht wird“, betonte Michael Stechhammer von der Tiefbauverwaltung des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen.
Im Rahmen der Gesamtmaßnahme wurden rund 1.750 Meter Kreisstraße erneuert und damit nachhaltig verbessert. Die Fahrbahn verfügt nun über eine Regelbreite von sechs Metern und wurde in Kurvenbereichen auf bis zu 6,50 Meter erweitert, um mehr Sicherheit und Komfort zu schaffen. Für die Umsetzung der Arbeiten wurden rund 6.320 Kubikmeter Boden bewegt, etwa 12.100 Tonnen Frostschutzmaterial eingebaut und rund 11.600 Quadratmeter Asphalttrag- und Deckschichten hergestellt. Die reinen Baukosten für den Ausbau der vier Kreisstraßenabschnitte belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Euro. Davon wurden rund 1,25 Millionen Euro über das Bayerische Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gefördert.
Auch Landrat Markus Gläser würdigte den erfolgreichen Abschluss der Maßnahme und dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz: „Mit dem Abschluss der Bauarbeiten investieren wir nachhaltig in eine leistungsfähige und sichere Verkehrsinfrastruktur für unsere Bürgerinnen und Bürger. Mein Dank gilt allen Projektpartnern sowie den Anliegern, die die unvermeidbaren Einschränkungen während der Bauzeit mit großem Verständnis begleitet haben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“
Darüber hinaus würdigte der Landrat insbesondere das langjährige Engagement von Michael Stechhammer, der das Gesamtprojekt über viele Jahre hinweg fachlich begleitet und mit großem Einsatz maßgeblich zum Gelingen der umfangreichen Baumaßnahme beigetragen hat.
Mit der Fertigstellung des letzten Bauabschnitts in der Dannhausener Straße verfügt die Gemeinde Bergen nun über eine vollständig modernisierte Ortsdurchfahrt, die den heutigen Anforderungen an Verkehrssicherheit, Leistungsfähigkeit und eine nachhaltige Infrastruktur gerecht wird.