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Zukunftsinitiative Altmühlfranken sucht drei neue Wegewarte für den Frankenweg
Die Zukunftsinitiative Altmühlfranken sucht derzeit Wanderbegeisterte, die sich ab dem kommenden Frühjahr ehrenamtlich im Rahmen von Kontroll- und Pflegearbeiten am Fernwanderweg „Frankenweg“ engagieren möchten. Der rund 90 Kilometer lange Teilabschnitt des „Frankenwegs“ im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen soll, aufgeteilt in drei Etappen, von drei ehrenamtlichen Kümmerern betreut werden. Die Tätigkeit ist abwechslungsreich und wird mit einer Aufwandsentschädigung im Rahmen der Ehrenamtspauschale vergütet. Wer Interesse hat, als Wegewart oder Wegewartin aktiv zu sein, kann sich bei der Zukunftsinitiative Altmühlfranken noch bis zum 16. Oktober 2026 melden.
Wanderwegewarte tragen mit ihrer Tätigkeit maßgeblich dazu bei, dass die Qualität und Attraktivität der Wanderwege langfristig erhalten bleiben. Über die Kontrollgänge werden Protokolle geführt, in denen Schäden und Beeinträchtigungen sowie nötige Instandsetzungen standortgenau an das Landratsamt gemeldet werden. Kleinere Pflegearbeiten, wie etwa das Freischneiden von Wanderwegschildern, gehören ebenso zu den Aufgaben der Wanderwegewarte wie die Kontrolle der Beschilderung auf Vollständigkeit und Logik, die Ergänzung derselbigen sowie der Tausch beschädigter oder fehlender Schilder. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Kontrolle des Wegezustandes, vor allem im Hinblick auf die Wegesicherheit.
Nach ersten Überlegungen werden die Etappen wie folgt geteilt: Nähe Dannhausen – Schambach, Schambach – Spielberg, Spielberg – Nähe Polsingen. In der Nähe von Dannhausen und Polsingen erfolgen die Kontrollen bis zur Landkreisgrenze. Aufgrund von vereinzelten Routenänderungen kann sich die Streckenlänge noch verändern. Das Herzstück der Tätigkeit sind die Kontrollgänge, welche zweimal im Jahr – im Frühjahr und Herbst - stattfinden.
„Ein gut gepflegter und zuverlässig ausgeschilderter Wanderweg gibt dem Wanderer Sicherheit und ist die Basis für ein schönes Wandererlebnis – sowohl für Einheimische als auch für Gäste unserer Region. Um das gewährleisten zu können, brauchen wir Menschen vor Ort, die mit offenen Augen in der Natur unterwegs sind und sich einbringen möchten“, sagt Melanie Hauser von der Zukunftsinitiative Altmühlfranken.
Spezielles Vorwissen ist nicht erforderlich. Vor dem ersten Kontrollgang im Frühjahr 2027 erfolgt eine Einweisung in die erforderlichen Kenntnisse. Außerdem werden zu einem späteren Zeitpunkt noch ergänzend im Rahmen einer Schulung die wichtigsten Informationen zur richtigen Anbringung der Beschilderung und zur Wegepflege vermittelt. Das Landratsamt freut sich über Interessierte, die Freude an der Natur und an der Bewegung an der frischen Luft haben und gerne Verantwortung für die zuverlässige und gewissenhafte Durchführung der Kontrollgänge übernehmen.
Die Ansprechpartnerin zum Thema bei der Zukunftsinitiative Altmühlfranken ist Melanie Hauser (erreichbar unter melanie.hauser@altmuehlfranken.de oder 09141 902-207).