Ein Gebäude in moderner Bauweise mit vier Ebenen. Dort ist das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen.

Gemeinsam für eine wasserbewusste Region: Informationskampagne „Wasser bewegt Altmühlfranken“ beginn

Vier Themen, viele praktische Tipps: Die Kampagne zeigt, wie sich unsere Region auf Starkregen und Trockenheit vorbereiten kann. Die Infokampagne ist eine Ergänzung zum landkreisweiten Projekt „Klimaresilienz in Altmühlfranken“ und wird von der Zukunftsinitiative Altmühlfranken gemeinsam mit der Pressestelle umgesetzt.

Wie kann sich unsere Region gut auf Wetterextreme wie Starkregen, lange Trockenphasen oder große Hitze vorbereiten? Antworten darauf gibt die neue Informationskampagne „Wasser bewegt Altmühlfranken“Sie richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Firmen und Vereine im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.

Ziel der Kampagne ist es, das Thema Klimaanpassung einfach zu erklären und sich rechtzeitig auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Die Kampagne zeigt, welche Schritte im Alltag, in Kommunen und in Betrieben möglich sind. Außerdem bringt sie Menschen und Organisationen zusammen, die vor Ort aktiv werden wollen. Somit passt die Informationskampagne genau zu den Zielen des Projekts Klimaresilienz in Altmühlfranken.

Die Folgen des Klimawandels sind auch in Altmühlfranken bereits zu spüren: Starkregenereignisse, längere Trockenphasen und Hitzetage stellen die Region vor neue Aufgaben. „Mit der Kampagne wollen wir Wissen insbesondere mit der Landkreisbevölkerung teilen, Orientierung geben und gemeinsam Lösungen entwickeln, die bei uns vor Ort funktionieren“, erklärt Landrat Manuel Westphal.

Vier Bereiche für eine sichere Zukunft mit Wasser

Die Informationskampagne umfasst vier zentrale Themenschwerpunkte, die bis Anfang 2028 durch Veranstaltungen und begleitende Materialien vertieft werden.

  1. Umgang mit Regenwasser: Wertvolles Wasser sammeln und nutzen, anstatt es ungenutzt abfließen zu lassen.
  2. Schutz vor Starkregen und Hochwasser: Gefahren erkennen und wirksame Schutzmaßnahmen ergreifen.
  3. Orte klimafreundlich gestalten: Versiegelte Flächen wieder wasserdurchlässig machen, mehr Grün für Abkühlung schaffen und Hitze in Städten und Gemeinden reduzieren.
  4. Gesunde Böden in der Landwirtschaft: Den Boden so bewirtschaften, dass er mehr Wasser aufnehmen und speichern kann.

„Im Mittelpunkt steht der praktische Nutzen. Dafür werden Beispiele aus der Region gezeigt, die bereits erfolgreich sind und sich leicht nachahmen lassen“, schildert Eva-Maria Raab, die Klimaschutzmanagerin der Zukunftsinitiative Altmühlfranken

Alle Interessierten können sich informieren und mithelfen, Altmühlfranken besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Aktuelle Termine und alle Materialien sind online hier verfügbar. 

 Die Informationskampagne „Wasser bewegt Altmühlfranken“ der Zukunftsinitiative Altmühlfranken wird durch das Regionalmanagement des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie unterstützt.